Zwischenblutung

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Eine Zwischenblutung ist eine Blutung aus der Gebärmutter, die außerhalb der Regelblutung auftritt.

Die Gründe können Hormonstörungen, psychische Auslöser wie Stress, Trauer, Schock oder extreme Freude sein. Es kann sich dabei aber auch um eine Ovulationsblutung handeln, die um die Zeit des Eisprungs auftritt (Tritt die Blutung von Gebärmutter oder Scheide außerhalb der Ovulation statt, spricht man von dysfunktionaler Uterusblutung[1]). Wiederholte Zwischenblutungen können, insbesondere, wenn sie ohne jeden Rhythmus oder nach der letzten regulären Blutung (Menopause) auftreten, auch Anzeichen für ernste Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane wie Krebs oder sexuell übertragbare Erkrankungen sein.

In der Frühschwangerschaft können um die fünfte bis achte Schwangerschaftswoche ebenfalls noch einmal Blutungen auftreten, wenn sich das befruchtete Ei in die Schleimhaut einnistet beziehungsweise wenn der Mutterkuchen bei seiner Entwicklung ein Blutgefäß in der Gebärmutter eröffnet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lois Jovanovic, Genell J. Subak-Sharpe: Hormone. Das medizinische Handbuch für Frauen. (Originalausgabe: Hormones. The Woman’s Answerbook. Atheneum, New York 1987) Aus dem Amerikanischen von Margaret Auer, Kabel, Hamburg 1989, ISBN 3-8225-0100-X, S. 372.
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