Bundestagswahlkreis Koblenz

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Wahlkreis 199: Koblenz
Bundestagswahlkreis 199-2017.svg
Staat Deutschland
Bundesland Rheinland-Pfalz
Wahlkreisnummer 199
Wahlberechtigte 196,999
Wahlbeteiligung 76,7 %
Wahldatum 24. September 2017
Wahlkreisabgeordneter
Name
Josef Oster
Partei CDU
Stimmanteil 41,3 %

Der Wahlkreis Koblenz (Wahlkreis 199, bei den Bundestagswahlen 2009 und 2013 Wahlkreis 200) ist seit 1949 ein Bundestagswahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst die kreisfreie Stadt Koblenz, die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Rhein-Mosel, Vallendar und Weißenthurm aus dem Landkreis Mayen-Koblenz und aus dem Rhein-Lahn-Kreis die Stadt Lahnstein sowie die Verbandsgemeinden Bad Ems und Loreley.[1] Seit 1949 wurde der Wahlkreis stets von den Direktkandidaten der CDU gewonnen.

Bundestagswahlen[edit | edit source]

Bundestagswahl 2017[edit | edit source]

Die Bundestagswahl 2017 fand am Sonntag, dem 24. September 2017, statt.

Direktkandidat[2] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Josef Oster CDU 41,3 % 37,8 %
Detlev Pilger SPD 28,7 % 23,8 %
Florian Glock FDP 6,5 % 10,8 %
Thomas Damson AfD 8,2 % 9,2 %
Patrick Zwiernik Bündnis 90/Die Grünen 6,2 % 7,9 %
Ulrich Lenz Die Linke 5,2 % 6,9 %
Andreas Werner Müller Die Partei 1,2 % 1,1 %
Stefan Scheer Freie Wähler 1,8 % 1,1 %
Marieluise Charlotte Salm Piratenpartei 0,7 % 0,5 %
- V-Partei3 - 0,2 %
- ÖDP - 0,2 %
- NPD - 0,2 %
- BGE - 0,2 %
- MLPD - 0,0 %

Bundestagswahl 2013[edit | edit source]

Die Bundestagswahl 2013 fand am Sonntag, dem 22. September 2013, statt.[3]

Es traten 14 Parteien in Rheinland-Pfalz landesweit gegeneinander an. Dies entschied der Landeswahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung am 26. Juli 2013 in Mainz.[4] Damit erhielten alle Parteien eine Zulassung, die fristgerecht bis zum 15. Juli ihre Landeslisten und weitere Unterlagen eingereicht hatten.[5]

Die Reihenfolge der zugelassenen Landeslisten auf dem Stimmzettel richtet sich zunächst nach der Zahl der Zweitstimmen, die die jeweilige Partei bei der letzten Bundestagswahl im Land erreicht hat (Listenplätze 1 – 10): CDU, SPD, FDP, GRÜNE, Die Linke, PIRATEN, NPD, REP, ÖDP und MLPD. Neu kandidierende Listen schließen sich in alphabetischer Reihenfolge ihres Namens an (Listenplätze 11 – 14): Alternative für Deutschland (AfD), Bürgerbewegung pro Deutschland (pro Deutschland), Freie Wähler und die Partei der Vernunft.

Direktkandidat[6] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Michael Fuchs CDU 48,0 45,0
Detlev Pilger SPD 30,8 27,1
Martin Kaschny FDP 2,7 5,7
Josef Winkler Bündnis 90/Die Grünen 8,0 7,7
Bettina Lau Die Linke 4,9 5,2
Heiko Müller Piratenpartei 2,8 2,2
NPD 0,7
Die Republikaner 0,1 ?
ÖDP 0,2
MLPD 0,0
AfD 4,7
Bürgerbewegung pro Deutschland 0,2
Stephan Wefelscheid Freie Wähler 2,7 1,2
Partei der Vernunft 0,2

Detlev Pilger konnte über die Landesliste der SPD in den Bundestag einziehen.[7]

Bundestagswahl 2009[edit | edit source]

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 196.552 Einwohner wahlberechtigt und hatte bei einer Wahlbeteiligung von 70,6 % folgendes Ergebnis:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Michael Fuchs CDU 44,1 36,0 38,1
Ursula Mogg SPD 28,1 23,8 35,1
Markus Falk FDP 9,7 17,4 12,0
Josef Winkler Bündnis 90/Die Grünen 9,8 10,1 7,4
Wolfgang Ferner Die Linke 7,3 8,2 4,8
- REP - 0,3 0,4
Sven Lobeck NPD 1,1 0,9 1,0
- PBC - 0,2 0,3
- FAMILIE - 0,8 0,8
- MLPD - 0,0 0,1
- DVU - 0,1 -
- ÖDP - 0,2 -
- Piratenpartei - 2,0 -

Ursula Mogg (SPD) und Josef Winkler (Grüne) sind über die jeweiligen Landeslisten in den Bundestag eingezogen.

Bundestagswahl 2005[edit | edit source]

Die Bundestagswahl 2005 hatte bei einer Wahlbeteiligung von 77,6 % folgendes Ergebnis:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2002
Zweitstimmen in %
Michael Fuchs CDU 45,4 38,1 40,9
Ursula Mogg SPD 39,2 35,1 38,9
Peter Kaiser FDP 4,6 12,0 9,0
Josef Winkler Bündnis 90/Die Grünen 5,4 7,4 8,0
Heinrich Schirmer Die Linke 4,2 4,8 1,0
- REP - 0,4 0,4
K.-H. Galeazzi-Szymczakowski NPD 1,1 1,0 0,3
- PBC - 0,3 0,2
- FAMILIE - 0,8 -
- MLPD - 0,1 -
- Offensive D - - 0,5
- Die Tierschutzpartei - - 0,6

Ursula Mogg (SPD) und Josef Winkler (Grüne) sind über die jeweiligen Landeslisten in den Bundestag eingezogen.

Wahlkreissieger[edit | edit source]

Wahl Name Partei
1949 Karl Weber CDU
1953 Karl Weber CDU
1957 Karl Weber CDU
1961 Karl Weber CDU
1965 Egon Klepsch CDU
1969 Egon Klepsch CDU
1972 Egon Klepsch CDU
1976 Egon Klepsch CDU
1980 Roswitha Verhülsdonk CDU
1983 Roswitha Verhülsdonk CDU
1987 Roswitha Verhülsdonk CDU
1990 Roswitha Verhülsdonk CDU
1994 Karl-Heinz Scherhag CDU
1998 Karl-Heinz Scherhag CDU
2002 Michael Fuchs CDU
2005 Michael Fuchs CDU
2009 Michael Fuchs CDU
2013 Michael Fuchs CDU
2017 Josef Oster CDU

Wahlkreisgeschichte[edit | edit source]

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1949 3 Koblenz Stadt Koblenz, Landkreis Koblenz, Landkreis Sankt Goar
1953–1969 150 Koblenz
1972–1976 150 Koblenz Stadt Koblenz, vom Landkreis Mayen-Koblenz die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Rhens, Untermosel, Vallendar und Weißenthurm, vom Rhein-Hunsrück-Kreis die Stadt Boppard sowie die Verbandsgemeinden Emmelshausen und Sankt Goar-Oberwesel
1980–1998 148 Koblenz
2002 202 Koblenz Stadt Koblenz, vom Landkreis Mayen-Koblenz die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Rhens, Untermosel, Vallendar und Weißenthurm, vom Rhein-Lahn-Kreis die Stadt Lahnstein sowie die Verbandsgemeinden Bad Ems, Braubach und Loreley
2005 201 Koblenz
2009–2013 200 Koblenz
seit 2017 199 Koblenz Stadt Koblenz, vom Landkreis Mayen-Koblenz die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Rhein-Mosel, Vallendar und Weißenthurm, vom Rhein-Lahn-Kreis die Stadt Lahnstein sowie die Verbandsgemeinden Bad Ems und Loreley

Weblinks[edit | edit source]

Einzelnachweise[edit | edit source]

  1. Wahlkreiseinteilung
  2. Ergebnisse Koblenz - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 10. Dezember 2018.
  3. Vorläufiges Ergebnis (Memento des Originals vom 26. September 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de vom 22. September 2013 auf wahlen.rlp.de
  4. 14 Parteien treten zur Wahl des 18. Deutschen Bundestages an (Memento des Originals vom 7. April 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de Pressemitteilung des Landeswahlleiters vom 26. Juli 2013
  5. 14 Parteien treten in Rheinland-Pfalz bei Bundestagswahl an auf allgemeine-zeitung.de vom 26. Juli 2013
  6. Öffentliche Bekanntmachung des Kreiswahlleiters für den Wahlkreis 200 – Koblenz – zur Bundestagswahl am 22. September 2013 (Memento des Originals vom 1. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de PDF-Datei, vom 26. Juli 2013
  7. Bundestagswahl 2013: Gewählte Bewerberinnen und Bewerber (Memento des Originals vom 4. Dezember 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de auf wahlen.rlp.de vom 23. September 2013