Äquatorialguineische Fußballnationalmannschaft

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Äquatorialguinea
República de Guinea Ecuatorial
Logo
Spitzname(n) Nzalang Nacional
Verband Federación Ecuatoguineana
de Fútbol
Konföderation CAF
Technischer Sponsor Adidas
Cheftrainer ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Juan Micha (seit 2021)
Kapitän Emilio Nsue
Rekordtorschütze Emilio Nsue (11)
Rekordspieler Iván Zarandona (41)
Heimstadion Nuevo Estadio de Malabo
FIFA-Code EQG
FIFA-Rang 114. (1156.78 Punkte)
(Stand: 19. November 2021)[1]
Heim
Auswärts
Statistik
Erstes Länderspiel
China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 6:2 Äquatorialguinea Äquatorialguinea 1968Äquatorialguinea
(Peking, China; 23. Mai 1975)
Höchster Sieg
ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Äquatorialguinea 4:0 Süd-Sudan SudsudanSüdsudan
(Malabo, Äquatorialguinea; 4. September 2016)
Höchste Niederlage
Kongo Volksrepublik Volksrepublik Kongo VR Kongo 6:0 Äquatorialguinea ÄquatorialguineaÄquatorialguinea
(Banjul, Gambia; 13. Dezember 1990)
Erfolge bei Turnieren
Afrikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 2012)
Beste Ergebnisse 4. Platz 2015
(Stand: 19. November 2019)

Die äquatorialguineische Fußballnationalmannschaft wird kontrolliert von der Federación Ecuatoguineana de Fútbol, die 1984 gegründet wurde. Im Dezember desselben Jahres bestritt Äquatorialguinea sein erstes offizielles Länderspiel.

Zuvor hatte es schon 1975 ein inoffizielles Länderspiel gegen China gegeben, das China als Heimmannschaft mit 6:2 gewonnen hatte.

Der Mannschaft ist es bisher noch nicht gelungen, sich für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Für den Africa-Cup konnte sich die Mannschaft qualifizieren. Seit 2002 nimmt das Land regelmäßig an den Qualifikationen zu Weltmeisterschaften teil, seit 2000 an der Afrika-Cup-Qualifikation. Das Team zählt zur sportlichen Mittelklasse der afrikanischen FIFA-Mitgliedsstaaten.

Äquatorial-Guinea richtete gemeinsam mit Gabun die Afrikameisterschaft 2012 aus, wodurch die Mannschaft als Gastgeber erstmals an einer Afrikameisterschaft teilnahm und das Viertelfinale erreichte, in dem sie der Elfenbeinküste mit 0:3 unterlag. In der FIFA-Weltrangliste stieg die Mannschaft durch den Viertelfinaleinzug um 41 Plätze auf Platz 110.[2]

Der bisher größte Erfolg der Äquatorialguineischen Nationalelf war der Sieg beim CEMAC-CUP (einem Fußballwettbewerb, den die Teams aus Kamerun, Republik Kongo, Gabun, Äquatorialguinea, Zentralafrikanische Republik und Tschad austragen) 2006. Im Finale wurde Titelverteidiger Kamerun überraschend, nach 1:1 in der regulären Spielzeit, mit 4:2 im Elfmeterschießen bezwungen. Kamerun spielte allerdings mit einer lokalen Auswahl, deshalb wird das Spiel von der FIFA nicht als A-Länderspiel anerkannt.

Die Mannschaft belegte in der offiziellen FIFA-Weltrangliste mit dem 49. Rang im Februar 2015 ihre bisher beste Platzierung, wobei sich die Mannschaft gegenüber dem Vormonat um 69 Plätze verbessern konnte. Danach ging es wieder bergab und derzeit belegt die Mannschaft den 134. Platz (Stand: Dezember 2020).

Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Afrikameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986: nicht teilgenommen
  • 1988: zurückgezogen
  • 1990: nicht qualifiziert
  • 1992: nicht teilgenommen
  • 1994: nicht teilgenommen
  • 1996: zurückgezogen
  • 1998: nicht teilgenommen
  • 2000: nicht teilgenommen
  • 2002 bis 2010: nicht qualifiziert
  • 2012: Viertelfinale (als Co-Gastgeber mit Gabun)
  • 2013: nicht qualifiziert
  • 2015: 4. Platz
  • 2017: nicht qualifiziert
  • 2019: nicht qualifiziert
  • 2022: qualifiziert

Afrikanische Nationenmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: nicht teilgenommen
  • 2011: in der Qualifikation zurückgezogen
  • 2014: nicht teilgenommen
  • 2016: nicht teilgenommen
  • 2018: Vorrunde
  • 2021: nicht qualifiziert

CEMAC-Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984: Vorrunde
  • 1985: Vorrunde
  • 1986: Vorrunde
  • 1987: Vierter
  • 1988: Vorrunde
  • 1989: nicht teilgenommen
  • 1990: Vorrunde
  • 2003: nicht teilgenommen
  • 2005: Vorrunde
  • 2006: Meister
  • 2007: Vorrunde
  • 2008: Vorrunde
  • 2009: Zweiter
  • 2010: Vorrunde
  • 2013: Vorrunde
  • 2014: Vierter

COSAFA Senior Challenge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: zurückgezogen

Nationaltrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahre Name
1980 SpanienSpanien Manuel Sanchís Martínez
1989–1990 SpanienSpanien Julio Raúl González
1991–1998 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Pedro-Mabale Fuga Afang
1999 SpanienSpanien Jesús Martín Dorta
1999 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Jean-Jacques Dortas
2000 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Raúl Eduardo Rodríguez
2000–2001 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Juan Carlos Bueriberi Echuaca
2002 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Francisco Nsi Nchama
2003 SpanienSpanien Jesús Martín Dorta
2003 SpanienSpanien Óscar Engonga
2004 AlgerienAlgerien Adel Amrouche
2004–2006 BrasilienBrasilien Antônio Dumas
2006 SpanienSpanien Quique Setién
2007–2008 BrasilienBrasilien Jordan de Freitas
2008–2009 SpanienSpanien Vicente Engonga
2009–2010 ParaguayParaguay Carlos Diarte
2010 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Casto Nopo (interim)
2010 FrankreichFrankreich Henri Michel
2011 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Casto Nopo (interim)
2012 BrasilienBrasilien Gilson Paulo
2013–2014 SpanienSpanien Andoni Goikoetxea
2015–2017 ArgentinienArgentinien Esteban Becker
2017 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Casto Nopo (interim)
2017–2018 FrankreichFrankreich Franck Dumas
2018 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Rodolfo Bodipo (interim)
2018 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Casto Nopo (interim)
2018–2019 SpanienSpanien Ángel López Pérez
2019 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Casto Nopo (interim)
2019 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Antonio Pancho (interim)
2019 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Felipe Esono
2019 SpanienSpanien Dani Guindos
2019–2020 FrankreichFrankreich Sébastien Migné
2020 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Juan Micha und ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Casto Nopo (interim)
2021– ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Juan Micha

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 15. November 2020[3]

Fett markierte Spieler sind noch aktiv.
# Name Zeitraum Spiele Tore
1. Iván Zarandona 2003–2017 41 1
2. Juvenal 2003–2015 40 9
Felipe Ovono 2011- 40 0
4. Randy 2010–2018 38 4
5. Rui 2010– 34 0
6. Javier Balboa 2007–2017 32 6
7. Viera Ellong 2007–2017 31 2
Diosdado Mbele 2013– 31 0
9. Danilo Clementino 2006–2013 30 0
Kike 2015– 30 0
Sipo 2010–2015 30 0

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 15. November 2020

Fett markierte Spieler sind noch aktiv.
# Name Zeitraum Tore Spiele
1. Emilio Nsue 2013– 11 23
2. Juvenal 2000–2012 09 40
3. Javier Balboa 2006–2017 06 32

Weitere bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der äquatorialguineischen Amtssprache Spanisch spielen Europa-Legionäre zumeist in Spanien. Bei den bekannteren Namen handelt es sich aber häufig um Nachkommen ehemaliger Flüchtlinge, die während der Diktatur von Francisco Macías Nguema das Land Richtung Spanien verließen. In der spanischen Segunda División spielen derzeit der in Spanien aufgewachsene Rodolfo Bodipo Díaz (Deportivo La Coruña), Iván Bolado (FC Cartagena), Raúl Fabiani (CD Alcoyano).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 19. November 2021, abgerufen am 22. November 2021.
  2. FIFA.com: Deutschland neu vor den Niederlanden
  3. rsssf.com: Equatorial Guinea  – Record International Players