Claude Tchamitchian

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Claude Tchamitchian

Claude Tchamitchian (* 26. Dezember 1960 in Paris) ist ein französischer Kontrabassist und Komponist armenischer Herkunft[1] und ist dem Stil des Creative Jazz zurechnen.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tchamitchian stammt aus einer musikalischen Familie (beide Eltern waren Pianisten, der Vater Schüler von Alfred Cortot). Auf dem Kontrabass begann er als Autodidakt, vervollkommnete sich aber auf dem Konservatorium von Avignon. Dort begegnete er André Jaume und Rémi Charmasson, mit denen er 1988 auf dem Festival von Sorgues einen vielbeachteten Auftritt hatte. Während der nächsten Jahre arbeitete er mit Musikern der französischen Szene wie Yves Robert, Sylvain Kassap, Stéphan Oliva, Gérard Siracusa, Gérard Marais, Raymond Boni, Antoine Hervé, Jacques Thollot, François Corneloup, René Bottlang, Philippe Deschepper, Claude Barthélemy und Sophia Domancich zusammen, aber auch mit Jimmy Giuffre, mit Eric Watson, mit Linda Sharrock und mit Joe McPhee. Er leitet die Gruppe „Lousadzak“. Daneben war er in den letzten Jahren im Trio von Vincent Courtois und in unterschiedlichen Formationen von Andy Emler, mit dessen „Megaoctet“ er 2009 in Deutschland und der Schweiz auftrat, aktiv.

Tchamitchian ist auch als Musikpädagoge tätig und gründete 1994 mit Daunik Lazro und Raymond Boni das Label Emouvance, das er bis heute leitet.

Lexigraphische Einträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Texier und Tchamitchian - Jazzmusik zum Träumen (Memento des Originals vom 12. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ruhrnachrichten.de. Ruhr Nachrichten. 11. Oktober 2013. Abgerufen am 11. Oktober 2013