Lynda Lemay

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Lynda Lemay, Konzert in Carcassonne im Juli 2007
Lynda Lemay, Konzert in Carcassonne im Juli 2007
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Lynda Lemay
  CA 13 28.02.1998 (2 Wo.)
Live
  CH 56 14.05.2000 (15 Wo.)
  CA 13 13.02.1999 (1 Wo.)
Du coq à l'âme
  CH 29 12.11.2000 (16 Wo.)
  CA 12 11.11.2000 (1 Wo.)
Les lettres rouges
  CH 5 
Gold
Gold
28.04.2002 (18 Wo.)
Les secrets des oiseaux
  CH 13 16.11.2003 (11 Wo.)
  CA 5 25.05.2002 (1 Wo.)
Un paradis quelque part
  CH 5 06.03.2005 (12 Wo.)
Un éternel hiver
  CH 29 12.03.2006 (4 Wo.)
Ma signature
  CH 16 
Gold
Gold
26.11.2006 (14 Wo.)
Allo c'est moi
  CH 16 
Gold
Gold
23.11.2008 (9 Wo.)
Blessée
  CH 22 19.09.2010 (8 Wo.)
  CA 9 25.09.2010 (1 Wo.)
Best Of
  CH 41 18.09.2011 (7 Wo.)
  CA 11 24.09.2011 (2 Wo.)
Feutres et pastels
  CH 14 06.10.2013 (6 Wo.)
  CA 20 12.10.2013 (1 Wo.)
Décibels et des silences
  CH 11 02.10.2016 (7 Wo.)
  CA 33 15.10.2016 (2 Wo.)

Lynda Lemay (* 25. Juli 1966 in Portneuf, Québec) ist eine frankophone kanadische Sängerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lemay bezeichnet sich in ihren Liedern stets als Quebecerin ("québecoise") und lehnt die Bezeichnung der Einwohner Quebecs als "Kanadier" explizit ab. Ihre Musik ist eher textlastig und erzählt häufig kleine Geschichten des Alltags. Am 22. Juli 2006 kam ihre Tochter Ruby zur Welt, deren Vater der Amerikaner Michael Weisinger ist, mit dem Lemay seit Sommer 2005 verheiratet ist. Die Sängerin hat eine weitere Tochter aus der geschiedenen Ehe mit dem Komiker und Schauspieler Patrick Huard.

Ihre ersten "Chansons" schrieb sie im Alter von neun Jahren (Papa, bist du da?). Mit 18 begann sie ein Literaturstudium, schrieb einen Roman und entdeckte ihr Interesse für das Klavier. Ihr größtes musikalisches Vorbild ist der französische Rock-Star Johnny Hallyday. 1988 hatte sie ihre ersten großen Erfolge und gewann 1989 beim renommierten Chanson-Festival in Granby. Durch die Unterstützung von Charles Aznavour gelang es ihr auch außerhalb Kanadas Bekanntheit zu erlangen. Seither erhielt sie zahlreiche Preise in Québec und in Frankreich (z. B. 1995 den Preis "Sentier des Halles" oder die Auszeichnung als beste weibliche Interpretin des Jahres 2003 bei den "Victoires de la musique").

Die Texte ihrer Lieder zeichnen sich häufig durch eine Mischung aus Verzweiflung und (Selbst)ironie aus; oft ist von den Sorgen alleinerziehender Mütter die Rede, gelegentlich von der Identität der Quebecer. Lemays zuletzt erschienenes Album ("Ma Signature") erreichte in Frankreich Gold-Status und stellt für sie eine Rückkehr zu den Ursprüngen ihrer Karriere dar, also akustische Gitarren-Klänge und poetische Texte. Insgesamt hat sie im französischsprachigen Raum inzwischen über drei Millionen Alben verkauft, was Lynda Lemay zu einer der erfolgreichsten frankokanadischen Musikerinnen macht. Seit Februar 2007 ist sie mit ihrer Tournee "C´est que du bois" in Frankreich, Québec, der Schweiz und Belgien unterwegs. Lynda Lemays vierzigster Auftritt in der berühmten Olympia-Halle in Paris erschien im November 2007 auf DVD. Für die Realisation dieses Projekts konnte Gerard Pullicino gewonnen werden.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: Nos rêves
  • 1994: Y
  • 1995: La visite
  • 1996: Lynda Lemay
  • 1998: Lynda Lemay
  • 1999: Live
  • 2000: Du coq à l'âme
  • 2002: Les lettres rouges
  • 2003: les secrets des oiseaux
  • 2005: Un paradis quelque part
  • 2006: Un éternel hiver (Folk-Oper)
  • 2006: Ma Signature
  • 2007: 40/40(DVD)
  • 2008: Allo, c'est moi
  • 2010: Blessée
  • 2011: Best Of
  • 2013: Feutres et pastels
  • 2016: Décibels et des silences

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 2001: für das Album Nouveaute
    • 2006: für das Album Ma signature
    • 2008: für das Album Allo c'est moi
    • 2008: für das Album Nos Rêves
    • 2010: für das Album Blessée
    • 2013: für das Album Feutres Et Pastels
  • KanadaKanada Kanada
    • 1998: für das Album Lynda Lemay
    • 1999: für das Album Lynda Lemay Live
    • 2000: für das Album Du Coq A L’âme
    • 2002: für das Album Les Lettres Rouges

2× Goldene Schallplatte

  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 2002: für das Album Lynda Lemay
    • 2002: für das Album Lynda Lemay 96

Platin-Schallplatte

  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 2003: für das Album Les Secrets Des Oiseaux
    • 2006: für das Album Un Paradis Quelque Part

2× Platin-Schallplatte

  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 2006: für das Album Du Coq A L’âme
    • 2006: für das Album Les Lettres Rouges
    • 2006: für das Album Live
    • 2007: für das Album 40/40
  • KanadaKanada Kanada
    • 1998: für das Album Y

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/Region Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Ver­käu­fe Quel­len
Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Frankreich (SNEP) Frankreich (SNEP) Gold record icon.svg 10× Gold10 Platinum record icon.svg 10× Platin10 2.565.000 infodisc.fr snepmusique.com
Kanada (MC) Kanada (MC) Gold record icon.svg 4× Gold4 Platinum record icon.svg 2× Platin2 400.000 musiccanada.com
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI) Gold record icon.svg 3× Gold3 0! P 50.000 hitparade.ch
Insgesamt Gold record icon.svg 17× Gold17 Platinum record icon.svg 12× Platin12

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartdiskografie Schweiz Chartdiskografie Kanada

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lynda Lemay – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien