Erwin Koch

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Erwin Koch, 2007

Erwin Koch (* 12. November 1956 in Hitzkirch) ist ein Schweizer Journalist und Schriftsteller.

Erwin Koch ist promovierter Jurist. Er war von 1984 bis 1990 als Redaktor und von 2002 bis 2006 als Reporter für Das Magazin des Tages-Anzeigers tätig. Dazwischen schrieb er u. a. für Die Zeit, Geo, Brigitte und das Frankfurter Allgemeine Zeitung Magazin. Von 1999 bis 2002 war er Reporter beim Spiegel. Seit 2007 arbeitet er als freischaffender Reporter. Zuletzt erschienen 2011 und 2013 von ihm Bände mit Reportagen aus aller Welt. Das Themenspektrum reicht von existenziellen Krankheitserlebnissen, Tod, Trennung bis zu tragischem Suchen nach Selbstbestimmung, etwa jenen emigrierten Uiguren, die 2001 irrtümlich im Gefangenenlager Guantanamo landeten.[1][2]

  • 1997: Jernigan. The Visible Human Project zusammen mit Friedrich Bestenreiner, Regie: Ulrich Lampen, Komposition: Bert Wrede (SWR)
  • 1999: Das langsame Sterben des Gottfried K. zusammen mit Friedrich Bestenreiner, Regie: Klaus-Dieter Pittrich (WDR)
  • 2003: Unstern, Regie: Charles Benoit (DRS)
  • 2004: Sara tanzt, Regie: Gottfried von Einem (Saarländischer Rundfunk)
  • 2005: Halbkerf, Regie: Charles Benoit (DRS)
  • 2006: Der Kongress, Regie: Charles Benoit (DRS)
  • 2013: Angela und Andrej (SWR)
  • 2014: Agnes und ihr Kind zusammen mit Friedrich Bestenreiner, Regie: Harald Krewer (ORF)
  • 2024: Fünf beste Tage, Regie: Stefan Weber (SRF)

Einzelnachweise

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  1. Manchmal reicht ein Wort, Die Presse Print-Ausgabe 28. April 2013, abgerufen am 27. April 2013.
  2. Im Grenzbereich des Lebens, Rezension von Jörg Magenau in Deutschlandradio Kultur vom 3. April 2013, abgerufen am 27. April 2013.