Alfred Danielczyck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Alfred Danielczyck (* 28. August 1885 in Danielshof bei Drygallen;[1]21. September 1962 in Enge, Schleswig-Holstein)[2] war ein deutscher Landwirt und Politiker (NSDAP).

Danielczyck, der evangelischer Konfession war, war verheiratet und Landwirt in Danielshof. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat. 1920 trat er dem Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund und dann der Deutschvölkischen Freiheitsbewegung bei. Zum 1. Oktober 1930 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 317.599)[3] und gründete die Ortsgruppe Drygallen. 1931 bis 1933 war er Amtsleiter der politischen Organisation der Partei und Führer des NSL in Ostpreußen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 war er für den Kreis Johannisburg und die NSDAP Mitglied des letzten Provinziallandtags der Provinz Ostpreußen. Er war Kreisbauernführer im Kreis Johannisburg.

  • Norbert Korfmacher: Vorläufiges Mitgliederverzeichnis des ostpreußischen Provinziallandtages 1919 bis 1933, 2018, S. 12, Digitalisat
  • Christian Rohrer: Nationalsozialistische Macht in Ostpreussen, 2006, ISBN 9783899750546, S. 567.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ZLA 1/17115263, Lastenausgleich Alfred Danielczyk (Beschreibung durch invenio abrufbar).
  2. Todesanzeige von Alfred Danielczyk. In: Das Ostpreußenblatt vom 13. Oktober 1962, S. 20 (Online).
  3. Bundesarchiv R 16-I/1431