Coleocephalocereus pluricostatus

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Coleocephalocereus pluricostatus

Coleocephalocereus pluricostatus

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cereeae
Gattung: Coleocephalocereus
Art: Coleocephalocereus pluricostatus
Wissenschaftlicher Name
Coleocephalocereus pluricostatus
Buining & Brederoo
Blüten

Coleocephalocereus pluricostatus ist eine Pflanzenart aus der Gattung Coleocephalocereus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton pluricostatus leitet sich von den lateinischen Worten pluri- für ‚viele‘ sowie costatus für ‚gerippt‘ ab.[1]

Coleocephalocereus pluricostatus wächst mit aufrechten, säulenförmigen, an der Basis verzweigten Trieben. Die Triebe erreichen bei Durchmessern von bis 9 Zentimetern Wuchshöhen von bis 5 Metern. Es sind 12 bis 25 Rippen vorhanden, die über den grau bewollten Areolen gefurcht sind. Die dünnen, geraden Dornen sind gelb. Der einzelne Mitteldorn, der fehlen kann, ist bis 6 Millimeter, die 5 Randdornen bis 11 Millimeter lang. Das etwa 7 Rippen umfassende, bis 6 Zentimeter breite und bis 1,3 Meter lange, Cephalium besteht aus dichter, seidiger Wolle und gelben bis bräunlich schwarzen Borsten.

Die glocken- bis trichterförmigen Blüten sind bis 2,6 Zentimeter lang und weisen Durchmesser von 1,5 Zentimetern auf. Die kreiselförmigen Früchte sind glänzend rötlich, bis 2 Zentimeter lang und haben Durchmesser von 1,5 Zentimetern.

Systematik, Verbreitung und Gefährdung

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Coleocephalocereus pluricostatus ist in den brasilianischen Bundesstaaten Minas Gerais und Espírito Santo verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1971 durch Albert Frederik Hendrik Buining und Arnold J. Brederoo.[2] Taxonomische Synonyme sind Coleocephalocereus pluricostatus subsp. uebelmanniorum P.J.Braun & Esteves (1993) und Coleocephalocereus uebelmanniorum (P.J.Braun & Esteves) P.J.Braun, Esteves & Hofacker (2007).[3]

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Endangered (EN)“, d. h. als stark gefährdet geführt.[4]

Einzelnachweise

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  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 187.
  2. In: Krainz: Die Kakteen. 1971, C IV b.
  3. Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 55 (doi:10.3372/wi.51.51208).
  4. Coleocephalocereus pluricostatus in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Braun, P., 2010. Abgerufen am 2. Januar 2014.
Commons: Coleocephalocereus pluricostatus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien