Diskussion:Aisch

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Letzter Kommentar: vor 4 Jahren von Silvicola in Abschnitt Versiegen der Aischquelle
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Zuflüsse

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Bei den letzten drei linken Zuflüssen der Aisch (alle drei Erlenbach) handelt es sich nicht, wie zuerst von mir vermutet, um einen Kartenfehler. Dies wurde durch mehrere Onlinekartendienste bestätigt. -- Freak-Line-Community 10:22, 16. Apr. 2010 (CEST)Beantworten

Mir ist unklar, was die Orte in Klammern mit den jeweiligen Fließgewässern zu tun haben. In den meisten Fällen sind diese in den Ortsartikeln überhaupt nicht erwähnt.
Steht doch dort: In Klammern der Mündungsort. --Freak-Line-Community (Diskussion I Beiträge) 12:35, 31. Aug. 2013 (CEST)Beantworten

Name

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Die Etymologie wirkt unglaubwürdig. Erstens ist fischreich zu bedeuten und litauischen Ursprungs zu sein kein Gegensatz. Zweitens wäre es das erste litauische Etymon in einem unserer Gewässernamen, das mir begegnet. Ich vermute, dass gemeint ist, die Wurzel gehe auf ein gemeinindogermanisches Wort für fischreich zurück, das auch in Aisch steckt. (Die Hydronymik findet, zu Recht oder nicht, viele denen der großen europäischen Flüsse ähnliche Namen im baltischen Raum, was mit Anlass zu einer korrespondierenden Urheimat-Theorie gegeben hat.) Speziell das genannte litauische Wort entstammt wohl einer späteren Sprachstufe, in dem die heutigen Einzelsprachen schon differenziert sind und Übernahmen unwahrscheinlich. Wenn die Benennung nach Motiv klar erst dann stattgefunden hätte, dann hieße das Gewässer doch eher etwa Lauter: eigenes Wort mit derselben Bedeutung, „Wieso in die Ferne schweifen, …“ --Silvicola ⇨⇦ 04:30, 18. Jun. 2012 (CEST)Beantworten

Erstens die Textstelle mit fischreich wurde schon 2004 eingefügt. Diese Erklärung wird im Buch nicht erwähnt. Eine solche "ländliche" Erklärung findet sich wohl in jedem Flussnamen (Beispiele: Bei der Zenn#Name wird eine mundartliche Pluralform von Zahn angenommen oder bei der Aschaff#Name wird den Kindern in der Grundschule erklärt, dass es Asche auf dem Bach bedeutet....). Wenn das unbelegte fischreich zu sehr verwirrt, dann sollte es besser raus. Zweitens warum sollte der Buchautor eine solch "unglaubwürdige" Etymologie veröffentlichen, wenn manch andere Erklärungen naheliegender sind. Die Aisch ist für mich der erste Fluss, bei dem sich die Buchetymologie und die Namenserklärung eines vorherigen Edits so stark unterscheidet. --Freak-Line-Community (Diskussion | Beiträge) 09:33, 24. Jun. 2012 (CEST)Beantworten
Es könnte sein, dass bei der Übernahme der Formulierung etwas schief gegangen ist, beispielsweise dass aus
"idg. Wurzel mit der Bedeutung Dingsda, die noch im lit. Wort Soundso nachweisbar ist"

geworden ist

"lit. Wort mit der Bedeutung Dingsda".
Nach meinem Eindruck wird auch in der wissenschaftlichen Etymologie oft zu lax argumentiert, weil augenscheinlich schlagende Evidenzen eben beeindrucken und weil oft nicht ausreichend erwogen wird, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Worte in verschiedenen Sprachen auch rein zufällig ähnlich sein können. (Geisteswissenschaftler haben oft Probleme mit statistischen Fragestellungen, wenn nicht überhaupt mit Quantitäten und Kalkül.) Vgl. Nostratisch für die Konzilianz, mit der selbst angesehene Akademiker vorgehen. (Das Beispiel ist natürlich noch oberhalb des Idg., es zeigt aber schön die weiten Approximationen, die sich die Etymologen oft erlauben.)
Aber das nur nebenbei. Ich wollte aus meinem hierin recht skeptischem Standpunkt heraus nicht Weglassen vorschlagen, sondern nur anregen, wenn Dir das Buch vorläge, die Formulierung nochmals zu kontrollieren.
Und wie immer: Belege. Wenn man etwas anführt, ohne es sich unbedingt zu eigen zu machen, und die Quelle benennt, ist man eher auf der sicheren Seite. Deshalb schlage ich unter der obigen Voraussetzung vor, schlichtweg wörtlich aus dem Buch zu zitieren und die Stelle nachzuweisen. Nicht Nachweisbares wie fischreich kann natürlich allemal raus. Ein Beleg bloß durch ererbtes Hörensagen taugt nicht. --Silvicola ⇨⇦ 18:21, 24. Jun. 2012 (CEST)Beantworten

Freilandmuseum

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Ich glaube, da kam eher der Prophet (Museum) zum Berge (Bache) als umgekehrt. Auf dem Bayernviewer hat es den Anschein, dass das Freilandmuseum zwischen zwei Armen der Aisch liegt, die schon auf der historischen Karte erkennbar sind: (wohl zeitgenössische Haupt-)Aisch an der Windsheimer Mittelmühle und Alte Aisch weiter südlich längs der B 470. Die Ausdehnung des Museumsgeländes ist natürlich aus Karten und Luftbildern nicht genau zu bestimmen, aber recht sicher scheint mir das Verb geleitet einen falschen Eindruck zu geben, da wohl erst die zwei Gewässer waren und dann das FLM. --Silvicola ⇨⇦ 23:04, 18. Jun. 2012 (CEST)Beantworten

Kulturelles

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Der Oberlauf bis Lonnerstadt ist mehrheitlich protestantisch lutherisch geprägt, der Unterlauf ab Höchstadt mehrheitlich katholisch... Ein Fluss kann weder katholisch noch protestantisch geprägt sein. Stilblüte! --Schubbay (Diskussion) 00:55, 14. Feb. 2013 (CET)Beantworten

Die eingestellte Aischtalbahn, aus dem ehemals ansbachisch-evangelischen Neustadt/Aisch kommend, endete im letzten größeren evangelischen Ort,... In welchem Ort? --Schubbay (Diskussion) 20:24, 30. Aug. 2013 (CEST)Beantworten

Man konnte nie von Höchstadt ins Lutherische nach Lonnerstadt fahren denn Lonnerstadt hatte nie einen Bahnhof


Die Bahn von Neustadt endete in Demantsfürth. Das war nicht der letzte "größere evangelische" Ort. Das war Uehlfeld ein Stück weiter auf der anderen Seite der Aisch. Erst später wurde Demantsfürth nach Uehlfeld eingemeindet. Natürlich hatten die Endstationen nichts mit der Konfession zu tun, außer dass der frühere Landkreis Neustadt überwiegend lutherisch war (früher Fürstentum Ansbach-Bayreuth) und Höchstadt katholisch (früher Fürstbistum Bamberg). Der Grund ist ein anderer: es handelte sich um Nebenbahnen, die im Königreich Bayern gebaut wurden. Diese Nebenbahnen waren in vereinfachter Infrastruktur gebaut und dienten nur der Erschließung eines jeweils recht kleinen Landbereichs. Sie wurden in der Regel nur als Stichbahnen gebaut und bewusst nicht als durchgehende Strecken. Es gab nur wenige Ausnahmen, z.B. Steinach-Rothenburg-Dombühl-Nördlingen. Diese Strecken hatten dann, weil sie nicht durchgängig waren und nur geringe Geschwindigkeiten zuließen, mit der aufkommenden Motorisierung keine Chance mehr.ManfredV (Diskussion) 13:50, 10. Sep. 2018 (CEST)Beantworten

Sortierproblem in einer Zuflusstabelle mit Vorlagen

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@Bungert55: Die Zuflusstabelle ordnet die Rannach falsch ein (immer zuoberst bzw. zuunterst), wenn man nach EZG sortiert. Weißt Du wieso? Vielleicht bin ich betriebsblind, aber ich erkenne keine Ursache dafür in ihrem entsprechenden Zelleneintrag. --Silvicola Disk 02:22, 13. Jun. 2018 (CEST)Beantworten

War in Urlaub, deshalb die Antwort erst heute. Die HTML-Sortierfunktion ist nicht sonderlich intelligent, d. h. sie unterscheidet nicht, was ist zu sortieren (Buchstaben, Zahlen), was sind nur Abstandhalter. Wenn in jeder Zelle gleichmäßig „ca. x,y“ steht, wird korrekt sortiert. Aber eingerücktes ca. oder unterschiedliche Abstände führen unweigerlich zu Fehlern. Rannach war also ein erkannter Zufall, andere Fehler waren zwar da, aber fielen nicht auf. Ich habe jetzt mal das Beiwerk entfernt und somit wird die Tabelle korrekt sortiert. Kannst du aber auch gerne wieder rückgängig machen.--Bungert55 (Diskussion) 11:56, 15. Jun. 2018 (CEST)Beantworten
Danke.
Das heißt aber mit der Lösungsmethode, dass man in den Tabellenzellen nicht differenzieren kann nach exakt übernommenen und selbst ausgemessenen (und defensiv deshalb mit ca. markierten) Werten?!
Was mich wundert ist, dass die Rannach ja nun nicht gerade der einzige Zufluss mit vor dem Komma zweistelligem Einzugsgebiet ist. Gehakt hat es aber nur bei ihr. Zudem setzt m.W. die Vorlage:0 exakt ihren Parameter, nur in unsichtbarer Schrift. Damit waren alle Einträge nach Vorlagenersetzung letztlich Texteinträge, die Sortierung müsste dann per Default nach Text funktionieren, so jedenfalls habe ich es zur Genüge in selbstgebastelten Tabellen versucht und bestätigt gefunden. Und für die sortiergerechte Bündigkeit der „rohen“ Zelleneinträge über die ganze Spalte hinweg hatte ich ja mit diesen Vorlage:0-Einbindungen gesorgt. Mir ist also immer noch rätselhaft, wieso das und nun gerade nur für die Rannach nicht funktioniert hat. Vielleicht habe ja nur ich einen dummen Fehler gemacht, oder Du in der Vorlage. Ich vermute, die Tabellensortierung kann eigentlich, wenn die Zellen richtig mit Vorlage:0-Einbindungen auswattiert sind, mehr als Du denkst.
Nach genauer Inspeltion bestätigt. Vorher in der EZG-Zelle zur Rannach:
{{0|ca.}}{{0|00}}&nbsp;44,0<!--GV24: 44.00-->
nun ersetzt durch:
{{0|ca.}}&nbsp;{{0|00}}44,0<!--GV24: 44.00-->
entsprechend bei den anderen Zellen, und es geht. Da zuvor das falsch platzierte nichtumbrechende Leerzeichen das versteckte Zahlenpräfix von der restlichen Zahl getrennt hat, im Gegensatz zu allen anderen Einträgen, musste die Sortierung fehlgehen, schließlich kommt ca.00_44,0 lexikographisch vor ca._0044,0 und sogar vor allen ca._UVWX,Y. („_“ meint das bewusste Leerzeichen, U+00A0, während die Null, U+0030, vor diesem liegt.) Blödheit von mir.
Jetzt trage ich die zwischenzeitlich angefallenen Updates noch nach. --Silvicola Disk 22:19, 15. Jun. 2018 (CEST)Beantworten

Versiegen der Aischquelle

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Laut https://www.schwaebische.de/sueden/bayern_artikel,-aischquelle-versiegt-folge-von-klimawandel-oder-gipsabbau-_arid,11169004.html ist Wassermenge der Aischquelle 2019 deutlich zurückgegangen und letztlich komplett versiegt. Als Ursache werden entweder der Klimawandel oder der benachbarte Gipsanbau vermutet. Sollte das in den Artikel einflißen? (nicht signierter Beitrag von 78.55.189.188 (Diskussion) 17:19, 11. Jan. 2020 (CET))Beantworten

Mit Beleg gerne. Dem Klimawandel als Ursache würde ich persönlich alerdings etwas misstrauen, in das Horn stoßen derzeit zu viele.
Wenn die anderen Quelläste, wie genannt, den Wassermangel der Aischquelle kompensieren, dann müssen ihre Quellschüttungen ja offenbar zugenommen haben. Klimawandel führt zur Austrocknung nur an der Aischquelle und fünf oder zehn Kilometer daneben andersherum? Fragwürdig, der wird doch als sogar überregionales Problem annonciert.
Ein Achtel Minderschüttung in insgesamt gerade mal acht Jahren ist auch noch nicht die Welt.
--Silvicola Disk 17:40, 11. Jan. 2020 (CET)Beantworten