Diskussion:Streuung (Physik)

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Letzter Kommentar: vor 8 Jahren von UvM in Abschnitt Tiefinelastisch
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Dieser Artikel wurde ab Oktober 2012 in der Qualitätssicherung Physik unter dem Titel „Streuung (Physik)“ diskutiert. Die Diskussion kann im Archiv nachgelesen werden.

Zweiter Absatz: Ich bin jetzt nicht ganz sicher, aber ist der Streuquerschnitt nicht ein Kreis vom Radius r1 +r2, mit r1 = Radius des streuenden und r2 = Radius des gestreuten Teilchens? --Nightstalker 09:08, 7. Aug 2004 (CEST)

Hallo Nightstalker, Deine Annahme über den Streuquerschnitt ist korrekt. Und somit auch der Artikel, denn es werden Massenpunkte an einer Kugel gestreut. In Deiner Formulierung wäre schlicht r2=0. --Heiko 13:46, 5. Dez 2004 (CET)

Abgrenzung Raman-Streuung

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In anderen Sprachen gibt es separate Artikel für die Rayleigh-Streuung. Wie wird üblicherweise auf diese verlinkt, wenn der Inhalt nicht dem Gesamtthema des Artikels enspricht sondern nur einen Teil? en:Rayleigh Scattering fr:Diffusion Rayleigh nl:Rayleighverstrooiing 84.160.247.16 21:44, 14. Feb 2005 (CET)

Wie wäre es die Raman-Streuung als Form der inelastischen Streuung von Licht in die Auflistung aufzunehmen? Sie wird in vielen Lehrbüchern der Rayleigh-Strahlung gegenüber gestellt.unsignierter Beitrag von 84.190.92.77 3. Mai 2005‎, 10:09
Übrigens Rayleigh-Streuung. --Saperaud [ @] 17:16, 3. Mai 2005 (CEST)Beantworten

Rückstreuung und Mond

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Für die Quellenfetischisten ;-) Die Sache mit der kohärenten Rückstreuung, also der besonders hohen Helligkeit des Vollmondes (und andere Himmelskörper in Opposition) wurde erstmals von Bruce W. Hapke, Robert M. Nelson und William D. Smythe in Science 260, 509 (1993) veröffentlicht - siehe [1]. --Anastasius zwerg 20:09, 9. Nov. 2006 (CET)Beantworten

Compton-Streuung

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Ich wills im Moment mal nicht editieren, aber im Artikel steht, das sich Compton-Streuung von Thomson-Str. dadurch unterscheidet, das Energie uebertragen wird. Aber auch bei elastischer Streuung wird doch durch die Wechselwirkung der Felder Energie uebertragen. Der entscheidende Unterschied ist doch, das bei Thomson die energie der welle nicht ausreicht, das elektron zu erreichen, und dadurch eben auach eine 180°-rueckstreuung erreicht werden kann, waehrend bei Compton das Photon direkt auf dem elektron einschlaegt, so plastisch gesprochen? --Torqemada 13:57, 21. Nov. 2006 (CET)Beantworten

Hallo Torqemada,
bei der Thomson-Streuung wird in der Tat keine Energie zwischen Elektron und Photon übertragen. Natürlich gibt es eine Wechselwirkung der Felder, daher die Ablenkung, aber das Photon ist so niederenergetisch, dass der Impulsübertrag praktisch gleich null ist.

'praktisch gleich null ist', also: ThomsonStreuung ist Comptonstreuung mit nicht feststellbarem Energieübertrag, deswegen ist Thomson kohärent und Compton inkohärent. (ggf müsste man eigentlich auch mal die Kohärenzlänge betrachten.) --PZim 15:08, 31. Dez. 2010 (CET)Beantworten

In beiden Fällen wird das Elekton auch nicht "erreicht": Es handelt sich ja hierbei um ein punktförmiges Teilchen ohne Oberfläche, die erreicht werden könnte.
Beim Compton-Effekt ist das Photon allerdings energiereich genug, um Impuls auf das Elektron zu übertragen. Daher besitzt dieses nach der Streuung kinetische Energie, die dem Photon dann fehlt.
Bei beiden Fällen ist übrigens eine Streuung um 180° möglich, Stichwort Compton-Kante. (Zumindest wenn es sich um Elektronen in Materie handelt, beim Thomson-Effekt an freien Elektronen bin ich mir nicht so ganz sicher.) -- DerJul 17:54, 7. Apr. 2007 (CEST)Beantworten

Raman-Streuung

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Das Diagramm und der Text dazu sind meiner Ansicht nach falsch. Bei der Raman-Streuung wechselwirkt das Photon mit Gitterphononen, nicht mit einzelnen Elektronen der Atome. Dabei erzeugt es entweder ein Phonon oder es vernichtet eins. Es gibt dann zwei mögliche Energien für die gestreuten Photonen. -- DerJul 19:51, 7. Apr. 2007 (CEST)Beantworten

Zu Compton-Streuung und Photoeffekt

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Der Text ist falsch, und das Diagramm ist irrefuehrend. Der Photoeffekt ist kein Spezialfall des Compton Effekts, sondern ein selbstaendiger Effekt. Die Wesentliche Aussage des Compton Effekts ist das die gestreute Welle an Energie verliert, und sich so die Wellenlaenge erhoeht. Was dabei mit dem Elektron passiert ist nicht von Interesse. unsognierter Beitrag von 62.178.169.122 6. Nov. 2007‎, 21:28

Danke für den Hinweis. Die Stelle ist jetzt repariert. Aber was du über das "Wesentliche" des Comptoneffekts sagst, ist auch nicht so ganz toll. Je nach Anwendung ist durchaus von Interesse, was mit dem Elektron passiert. -- Übrigens ist es hier üblich, neue Diskussionsbeiträge (und vor allem, wenn man sie nicht mal datiert!) am Ende anzufügen. Wenn man das Pluszeichen-Icon benützt, kommt das automatisch so.--UvM 11:20, 7. Nov. 2007 (CET)Beantworten

Compton-Streuung an (quasi-)freien Elektronen

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Muss es nicht bei "Bestimmte Fälle der Streuung: Elektromagnetische Welle - Elementarteilchen" heißen:

Compton-Streuung: ...an (quasi-)freien Elektronen,...

Zumindest geht das so aus dem entsprechenden Artikel "Compton-Effekt" hervor. Oder irre ich mich? Bin leider kein Physiker ... unsignierter Beitrag von 134.99.114.103 30. Jan. 2008, 16:40

Elastische Streuung und inelastische Streuung

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Irgendwie wird die Unterscheidung hier inkonsistent gehandhabt. In der Einleitung heißt es "Man unterscheidet zwischen elastischer und unelastischer (oder inelastischer) Streuung. Bei elastischer Streuung (siehe auch Elastischer Stoß) ist die Summe der kinetischen Energien nach dem Stoß gleich groß wie vorher. Bei unelastischer Streuung ändert sie sich dagegen, z. B. geht ein Teil der vorhandenen kinetischen Energie in Anregungsenergie eines Atoms über oder wird, etwa bei Ionisationsvorgängen, zum Aufbrechen einer Bindung verwendet."

Bitte korrigiere man mich wenn ich falsch liege aber es ist doch so: Der Comptoneffekt ist ein inelastischer Streuvorgang, weil Energie an das Streuzentrum übertragen wird. Er wird aber theoretisch, im Grenzfall eines ungebundenen Elektrons, als elastischer Stoß beschrieben. Für die Einteilung in elastische und inelastische Streuung ist es irrelevant, ob die an das Streuzentrum übertragene Energie in kinetische Energie des Streuzentrums oder andere Energieformen umgewandelt wird: Relevant ist nur die Frage, ob der Wellenvektor der gestreuten Welle den gleichen Betrag besitzt wie der Wellenvektor der einlaufenden Welle. Denn in dem Fall folgt z.Bsp. das Friedelsche Gesetz. unsignierter Beitrag von 89.246.188.131 12. Jan. 2009‎,10:46


Mal wieder ein Fall von nicht ganz einheitlichem Sprachgebrauch? ...irrelevant, ob die an das Streuzentrum übertragene Energie in kinetische Energie des Streuzentrums oder andere Energieformen umgewandelt wird.. Nein, im Kern- und Teilchenphysiker-Sprachgebrauch heißt elastisch, dass die kinetische Gesamtenergie erhalten bleibt, und unelastisch, dass es nicht so ist. – Beim Comptoneffekt kommt es wohl drauf an, ob man als "Streuzentrum" das Atom oder das Elektron ansieht... --UvM 14:48, 12. Jan. 2009 (CET)Beantworten
Eine inelastische Streuung ist per definitionem mit einer Änderung der Energie des Streuteilchens verbunden. Wenn die Energie des Streuteilchens gleich bleibt, ist die Streuung elastisch. D.h. die Comptonstreuung ist immer eine inelastische Streuung (ausser in Vorwärtsrichtung, theta=0).--Belsazar 19:54, 17. Jan. 2009 (CET)Beantworten
Na ja – per wessen definitionem? Eben: verschiedener Sprachgebrauch. Wie schon oben getippt, bezeichnen z. B. Kern- und Neutronenphysiker die Neutron-Proton-Streuung in einem wasserstoffhaltigen Moderator immer als elastisch, obwohl dabei das Neutron seine kinetische Energie im Grenzfall vollständig abgibt.--UvM 12:26, 19. Jan. 2009 (CET)Beantworten
Also zu dem Beispiel der elastischen Streuung in Moderatoren (hab übrigens hier auf der Diskussionsseite nichts dazu gefunden) muss man schon ein paar Punkte dazusagen, sonst ist es missverständlich: Die einzelnen Streuprozesse zwischen den Neutronen und den einzelnen Kernen des Moderators sind im jeweiligen Schwerpunktsystem Neutron+Moderatorkern mit keiner Energieänderung des Neutrons verbunden, sind also elastisch. Vom Laborsystem aus gesehen verliert das Neutron hingegen bei jedem Stoss Energie. Die Bezeichnung "elastische Streuung" bzw. "inelastische Streuung" bezieht sich also auf die Energiebilanz einzelner Streuprozesse im Schwerpunktsystem des Streuteilchens und des Targets.--Belsazar 19:32, 19. Jan. 2009 (CET)Beantworten
Da sind wir uns völlig einig, Belsazar, und missverständlich ist nichts. Nur der Satz des Anonymus hier oben Für die Einteilung in elastische und inelastische Streuung ist es irrelevant, ob die an das Streuzentrum übertragene Energie in kinetische Energie des Streuzentrums oder andere Energieformen umgewandelt wird stimmt nicht: im ersteren Fall bleibt die Projektilenergie im Schwerpunktssystem gleich, im zweiten nicht. --UvM 21:05, 19. Jan. 2009 (CET)Beantworten
Ja, stimmt.--Belsazar 22:46, 19. Jan. 2009 (CET)Beantworten
In Stoß (Physik) steht es auch so.--UvM 18:11, 20. Jan. 2009 (CET)Beantworten
Inelastische Streuung, aber elastischer Stoß.
Vielleicht trägt folgendes zur Klärung bei: Die ComptonStreuung ist inelastische Streuung (weil das Photon Energie verliert -> Energieübertrag auf das Elektron), der Prozess ist aber insgesant ein elastischer Stoß (Energieerhaltung, denn E_ph + E_el = E'_ph + E'_el). Das ist in sofern verwirrend, als dass man oft die Streuung mit dem Stoss erklärt, aber das funktioniert halt nur begrenzt. Bei der Streuung betrachtet man nur das einfallende und ausfallenden Photon (das Elektron ist hierbei erstmal 'egal'), Energie wird abgegeben, daher inelastische Streuung. Der Stoßprozess insgesamt ist aber natürlich elastisch, weil es keine Energieveluste in Form von zB Verformungsverlusten gibt. (Formal ist die Energieerhaltung auch nötig um die Berechung, zB der Comptonwellenlänge überhaupt zu ermöglichen.) Die Energie ist erhalten, denn die *gesamte* Energie die dem Photon nach 'dem Stoß' fehlt hat das Elektron als kinetische Energie übertragen bekommen.
Es handelt sich also um inelastische Streuung, aber um einen elastischen Stoß. (Klingt blöd, is' aber so. ;)
Ich hoffe das hat ein wenig geholfen. ggf werde ich mich mal daran machen dieses kurze Blabla dazu hier in der Diskussion nochmal verständlich zusammenzustellen und in den Artikel einbetten. --PZim 17:09, 1. Jan. 2011 (CET)Beantworten

Qualitätssicherung

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Auf dieser Seite wird die Compton-Streuung oben als elastisch, unten als inelastisch beschrieben. Das Problem der Zuordnung wird auch auf der Diskussionsseite zur Compton Streuung behandelt. Offensichtlich kommen unterschiedliche Fachrichtungen da zu einem unterschiedlichen Ergebnis, da sie unterschiedliche Definitionen/Interpretationen benutzen.

Es ist zu klären

  • gibt es eine richtige Zuordnung.
  • wie und auf welcher Seite sollte dieser Sachverhalt dargestellt werden.

Ich denke, diese Diskussion ist wichtig und sollte auf eine breitere Grundlage gestellt werden.

@ulm Als ich diese Änderungen vorgenommen habe, kannte ich die Diskussion auf der Compton-Seite noch nicht. Ich wollte lediglich den Widerspruch auf dieser Seite in der - meiner Meinung nach - richtigen Weise beheben.

-- Brusel (nicht signierter Beitrag von 212.23.97.178 (Diskussion) 22:15, 27. Jan. 2011 (CET)) Beantworten

Ich denke, dieser Artikel wäre schon die richtige Stelle, um unterschiedliche Definitionen darzustellen. Wobei ich die Definition "inelastisch = gestreutes Teilchen ändert seine Energie" immer noch für unphysikalisch halte, weil sich dieser Energieverlust nämlich durch einen einfachen Wechsel des Koordinatensystems wegtransformieren läßt. --ulm 10:44, 28. Jan. 2011 (CET)Beantworten

Rayleigh-Streuung

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„Rayleigh-Streuung: elastische (keine Energieübertragung) elektromagnetische Streuung an Objekten, die kleiner sind als deren Wellenlänge, auch Dipol-Streuung“

Wieso „deren“ ?

„Mie-Streuung: elektromagnetische Streuung an Objekten in der Größenordnung der Wellenlänge, auch Lorenz-Mie-Streuung, benannt nach dem deutschen Physiker Gustav Mie (1868–1957) und dem dänischen Physiker Ludvig Lorenz (1829–1891)“

„in der Größenordnung der Wellenlänge“ oder „die größer oder gleich der Wellenlänge“ ??? --Ohrnwuzler (Diskussion) 18:02, 11. Jul. 2012 (CEST)Beantworten

Einleitung

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Der folgende Satz ist sehr schwammig, unklar und unpräzise: Der Name kommt daher, dass der Streuquerschnitt bei klassischer Streuung von Massepunkten an einer harten Kugel gerade gleich dem Querschnitt der Kugel ist. Was wird als eine harte Kugel verstanden? Welche Materialien gelten hier als hart bzw. unhart? Was genau ist ein Massepunkt? Was wird präzise unter klassischer Streuung, bzw. nicht-klassischer zusammengefasst? --178.197.228.57 14:06, 19. Jan. 2015 (CET)Beantworten

Im Gegenteil ist der Satz sehr präzise und technisch. Ein Massepunkt ist ein Punkt, d.h. ein "Körper" mit Masse aber ohne Ausdehung, siehe auch Massepunkt; klassisch bedeutet im Rahmen der klassischen Mechanik, also ohne Quantenmechanik; "hart" bedeutet, dass die Kugel keine Elastizität hat, also nicht "nachgibt". Man darf gerne an Billardkugeln denken. Rechnerisch ist egal, ob man zwei Billardkugel aneinander stoßen lässt, oder die eine Kugel als Punkt annimmt und die "Größe" der anderen Kugel aufschlägt, ihren Radius also verdoppelt. --Arist0s (Diskussion) 21:45, 10. Mär. 2015 (CET)Beantworten

Tiefinelastisch

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Das Absätzchen über tiefinelastische Streuung ist recht gelehrt und -- sorry -- fachidiotisch. Was heißt "tief"inelastisch? Gibt es auch flachinelastische Streuung? --UvM (Diskussion) 18:55, 9. Nov. 2015 (CET)Beantworten