Strandwagen

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VW-Buggy als typisch deutscher Strandwagen: VW Karmann GF Buggy
Französischer Strandwagen: Citroën Méhari
Britischer Strandwagen: Mini Moke
Ghia 600 Jolly auf Basis eines Fiat 600. Aufgrund der selbsttragenden Karosserie keine ideale Basis für einen Strandwagen.
Michelotti Shellette (1968)

Ein Strandwagen ist eine Karosseriebauform von Personenkraftwagen.

Ein Strandwagen ist ein leichtes, offenes Freizeitfahrzeug. Die Karosserie besteht meistens aus Kunststoff. Manche Modelle verfügen über seitliche Türen, andere nicht. Es gibt Versionen mit einer und mit zwei Sitzreihen. Ein Verdeck schützt in vielen Fällen nur notdürftig gegen Regen.

Die Basis der Fahrzeuge bildet oftmals ein Kleinstwagen oder Kleinwagen. Sie verfügen entweder über einen Frontmotor mit Frontantrieb oder einen Heckmotor mit Heckantrieb. Durch die Belastung der Antriebsachse durch den Motor und das geringe Gewicht der Fahrzeuge sind sie bedingt geländetauglich. Es gibt auch Modelle mit Allradantrieb. Strandwagen mit Frontmotor und Hinterradantrieb gibt es nur wenige.

Nur wenige Modelle sind von vornherein als Strandwagen konzipiert worden. Oftmals hat der Fahrzeughersteller oder ein Karosseriehersteller auf der bestehenden Basis eines passenden Modells eine Karosserie für die Verwendung als Strandwagen entworfen.

In vielen Fällen werden auch Bausätze angeboten, die Bastler anstelle der ursprünglichen Karosserie auf die Fahrgestelle ihrer gebrauchten Fahrzeuge montieren. Besonders geeignet sind Modelle, die über ein separates Fahrgestell oder einen Plattformrahmen wie der VW Käfer verfügen. Auf diese Weise entstehen VW-Buggys. Nicht gut geeignet sind die kleinen Fiat-Modelle 500 und 600 aufgrund ihrer selbsttragenden Karosserie.

Im Folgenden eine kleine Auswahl:

Einzelnachweise

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  1. a b c d Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  2. a b Lauvray, Le Fay: Fiat 500.