Georg Karl (Politiker, 1936)

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Georg Karl (* 9. April 1936 in Landshut; † 25. Mai 2019 in Deggendorf) war ein deutscher Politiker (CSU), Landrat und bayerischer Senator.

Er besuchte die Volksschule Pfeffenhausen und das humanistische Gymnasium Kloster Metten. Dieses verließ er 1954 mit dem Abitur. Er studierte Jura in München und Kiel und war in Kiel, München und Erding als Referendar tätig. 1958 legte er die erste, 1962 die zweite Staatsprüfung ab.

Karl wurde 1963 Assessor bei der Regierung von Niederbayern. Er wurde später juristischer Staatsbeamter im Landratsamt in Kötzting und von 1972 bis 1978 im Deggendorfer Landratsamt.

1978 wurde er zum Landrat des Landkreises Deggendorf gewählt, er führte dieses Amt bis zu seiner Pensionierung 2002 aus.

Der Landkreis Deggendorf war der erste in Bayern, in dem in seiner Amtszeit eine Kreisarchäologie eingeführt wurde. Daneben sorgte er im Landkreis für eine Optimierung des schulischen Angebots, strukturierte das Krankenhauswesen neu und förderte die Verkehrsinfrastruktur. Das Infohaus Isarmündung entstand aufgrund Karls Initiative.

Verbandstätigkeiten

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In seiner Zeit als Landrat führte er noch weitere Tätigkeiten aus:

Karl war verheiratet, er hatte einen Sohn und eine Tochter.

Karls Verdienste wurden unter anderem mit dem Bayerischen Verdienstorden, dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und der Kommunalen Verdienstmedaille in Gold gewürdigt.[1] Er war Träger des Goldenen Ehrenrings des Landkreises Deggendorf.

Einzelnachweise

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  1. Traurige Mitteilung Altlandrat Dr. Georg Karl ist verstorben. Abgerufen am 28. Mai 2019.