„Blas“ – Versionsunterschied

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{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Atemluft des Wals, für weitere Bedeutungen siehe [[Blas (Begriffsklärung)]].}}
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Der '''Blas''' (altertümlich: '''Spaut'''<ref>Karl Birnbaum: ''Die Gewinnung der Rohstoffe aus dem Innern der Erde, von der Erdoberfläche sowie aus dem Wasser'', S. 422 [http://books.google.de/books?id=G1hbAAAAcAAJ&pg=PA422&dq=Spaut+Wal&hl=de&sa=X&ei=25OkU5vsAerX7Aa8yID4Ag&ved=0CCEQ6AEwAA#v=onepage&q=Spaut%20Wal&f=false]</ref><ref>Hermann Masius: ''Die Thierwelt: Charakteristiken'', S. 106 [http://books.google.de/books?id=pAFVAAAAcAAJ&pg=PA106&dq=Spaut+Wal&hl=de&sa=X&ei=25OkU5vsAerX7Aa8yID4Ag&ved=0CD4Q6AEwBg#v=onepage&q=Spaut%20Wal&f=false]</ref>) ist die nach dem Tauchvorgang ausgeatmete Atemluft von [[Wale]]n. Die [[Luft]] wird mit hohem Druck ausgestoßen und ist mit Feuchtigkeit gesättigt. Wenn sie das Blasloch verlassen hat, entspannt sie sich, wobei durch den geringeren Druck und die niedrigere Außentemperatur die Feuchtigkeit der Atemluft kondensiert und als Nebelfontäne sichtbar wird.<ref name="Westheide">{{Literatur | Autor=Wilfried Westheide, Gunde Rieger | Titel=Spezielle Zoologie. Teil 2: Wirbel- oder Schädeltiere | Auflage=2. | Verlag=Springer | Ort=Berlin | Jahr=2009 | Seiten=665 | ISBN=9783827422200 }}</ref> Der Blas ist also keine Wasserfontäne wie beim [[Springbrunnen]], wie es auf alten Zeichnungen der Seefahrer oft gezeigt wird.<ref name="Gewalt">{{Literatur | Autor=Wolfgang Gewalt | Titel=Wale und Delphine: Spitzenkönner der Meere | Auflage= | Verlag=Springer | Ort=Berlin | Jahr=2013 | Seiten=24–25| ISBN=9783642782053 }}</ref>
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Der '''Blas''' (altertümlich: '''Spaut'''<ref>Karl Birnbaum: ''Die Gewinnung der Rohstoffe aus dem Innern der Erde, von der Erdoberfläche sowie aus dem Wasser'', S. 422 [http://books.google.de/books?id=G1hbAAAAcAAJ&pg=PA422&dq=Spaut+Wal&hl=de&sa=X&ei=25OkU5vsAerX7Aa8yID4Ag&ved=0CCEQ6AEwAA#v=onepage&q=Spaut%20Wal&f=false]</ref><ref>Hermann Masius: ''Die Thierwelt: Charakteristiken'', S. 106 [http://books.google.de/books?id=pAFVAAAAcAAJ&pg=PA106&dq=Spaut+Wal&hl=de&sa=X&ei=25OkU5vsAerX7Aa8yID4Ag&ved=0CD4Q6AEwBg#v=onepage&q=Spaut%20Wal&f=false]</ref>) ist die nach dem Tauchvorgang ausgeatmete Atemluft von [[Wale]]n.<ref>[http://www.tierlexikon.ch/index.php/about/glossar1?start=45]</ref>

Die [[Luft]] wird mit hohem Druck ausgestoßen und ist mit Feuchtigkeit gesättigt. Wenn sie das Blasloch verlassen hat, entspannt sie sich, wobei durch den geringeren Druck und die niedrigere Außentemperatur die Feuchtigkeit der Atemluft kondensiert und als Nebelfontäne sichtbar wird. Der Blas ist also keine Wasserfontäne wie beim [[Springbrunnen]], wie es auf alten Zeichnungen der Seefahrer oft gezeigt wird.

Oft kann man die Anwesenheit von Walen als erstes durch den Blas erkennen. [[Bartenwale]] haben zwei Blaslöcher und erzeugen meist einen V-förmigen Blas, [[Zahnwale]] haben nur ein Blasloch. Beim [[Pottwal]], einem Zahnwal, ist der Blas um etwa 45° nach links vorne geneigt. Deshalb ist er leicht allein an seinem Blas zu identifizieren. Der Blas des [[Blauwal]]s erreicht eine Höhe von bis zu zwölf Metern.


Oft kann man die Anwesenheit Art von Walen als erstes durch den Blas erkennen. Auch Form und Größe der Nebelfontäne sind tierartlich verschieden. [[Bartenwale]] haben zwei Blaslöcher und erzeugen meist einen V-förmigen Blas, der bei [[Glattwale]]n bis zu 8 m hoch schießen kann. Der Blas von [[Blauwal|Blauwalen]] und [[Finnwal|Finnwalen]] ist birnenförmig und bis zu 5 m, beim Blauwal bis zu 12 m<ref name="Westheide" /> hoch.[[Zahnwale]] haben nur ein Blasloch. Beim [[Pottwal]], einem Zahnwal, ist der Blas um etwa 45° nach links vorne geneigt.<ref name="Gewalt" />
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Blue Whale 003 noaa blowholes.jpg|Bartenwale haben zwei Blaslöcher (hier: [[Blauwal]])
Blue Whale 003 noaa blowholes.jpg|Bartenwale haben zwei Blaslöcher (hier: [[Blauwal]])

Version vom 18. November 2018, 18:13 Uhr

Der Blas (altertümlich: Spaut[1][2]) ist die nach dem Tauchvorgang ausgeatmete Atemluft von Walen. Die Luft wird mit hohem Druck ausgestoßen und ist mit Feuchtigkeit gesättigt. Wenn sie das Blasloch verlassen hat, entspannt sie sich, wobei durch den geringeren Druck und die niedrigere Außentemperatur die Feuchtigkeit der Atemluft kondensiert und als Nebelfontäne sichtbar wird.[3] Der Blas ist also keine Wasserfontäne wie beim Springbrunnen, wie es auf alten Zeichnungen der Seefahrer oft gezeigt wird.[4]

Oft kann man die Anwesenheit Art von Walen als erstes durch den Blas erkennen. Auch Form und Größe der Nebelfontäne sind tierartlich verschieden. Bartenwale haben zwei Blaslöcher und erzeugen meist einen V-förmigen Blas, der bei Glattwalen bis zu 8 m hoch schießen kann. Der Blas von Blauwalen und Finnwalen ist birnenförmig und bis zu 5 m, beim Blauwal bis zu 12 m[3] hoch.Zahnwale haben nur ein Blasloch. Beim Pottwal, einem Zahnwal, ist der Blas um etwa 45° nach links vorne geneigt.[4]

Einzelnachweise

  1. Karl Birnbaum: Die Gewinnung der Rohstoffe aus dem Innern der Erde, von der Erdoberfläche sowie aus dem Wasser, S. 422 [1]
  2. Hermann Masius: Die Thierwelt: Charakteristiken, S. 106 [2]
  3. a b Wilfried Westheide, Gunde Rieger: Spezielle Zoologie. Teil 2: Wirbel- oder Schädeltiere. 2. Auflage. Springer, Berlin 2009, ISBN 978-3-8274-2220-0, S. 665.
  4. a b Wolfgang Gewalt: Wale und Delphine: Spitzenkönner der Meere. Springer, Berlin 2013, ISBN 978-3-642-78205-3, S. 24–25.