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Review des TagesDekadenz (v. frz.: décadence; < mlat.: decadentia < lat.: cadere: „fallen, sinken“) ist ein ursprünglich geschichtsphilosophischer Begriff, mit dem Veränderungen in Gesellschaften und Kulturen als Verfall gedeutet und kritisiert wurden. Der Begriff setzt damit voraus, es gäbe objektiv bessere oder wünschenswertere Zustände. Er wurde in der französischen Historiographie zuerst für den Niedergang Roms gezielt verwandt. Nur in der Dekadenzdichtung hat das Wort auch eine positive Bedeutung; im heutigen Sprachgebrauch überwiegt der abwertende Charakter. Der Begriff gehörte ursprünglich einer Weltsicht an, welche die Existenz von Menschen, Institutionen und Staatsgebilden als einem natürlichen Werde- und Untergangsprozess unterworfen betrachtet. Die ursprünglich zum Aufstieg der Familie, des Staates, der Institution führenden Eigenschaften entarten danach zwangsläufig ins Feine, Sensible, kurz: Degenerierte. Der französische Ausdruck décadence wurde im 17. Jahrhundert in Nicolas Boileaus Réflections critiques sur quelques passages du Rhéteur Longin als ästhetischer Begriff eingeführt. Neben seiner ästhetischen wird zugleich seine ethische Bedeutung erkennbar, da der Verfall (décadence) des Geschmacks (goût) für einige Kritiker als ein wesentliches Moment der Auflösung der Kultur galt. |
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Folge dem Link unter dem Wort „Beschreibungsseite“ zur Originalbeschreibungsseite auf den Commons und klicke erst dort auf „Bearbeiten“. Mangelartikel der WocheInformationsdidaktik erforscht den Umgang und die Vermittlung von Informationen. In der Informationsgesellschaft sind Informationen allgegenwärtig. Um die Informationsflut nutzbringend zu bewältigen, benötigt der Einzelne Basiswissen und Techniken, wie er mit den einzelnen Informationen umgehen sollte. Wie im Deutschen gibt es auch beim englischen Begriff der Informationsdidaktik („Information literacy“) keine allgemeine Definition. Eine mögliche Definition jedoch wäre: Die Fähigkeit, einen Zugang zu Informationen zu bekommen, diese zu evaluieren und von einer Vielfalt von Quellen herausfiltern und nutzen zu können. Der Informationsbenutzer steht in der heutigen von Medien überfluteten Gesellschaft vor dem Problem, sich zwischen Daten und Wissen zu Recht zu finden. Dabei werden Daten erst zu Informationen, wenn sie vom Informationsbenutzer wahrgenommen und als relevant angesehen werden. Die nun gewonnenen Informationen werden durch die unterschiedlichsten Prozesse zu selbst angeeignetem Wissen. Informationen werden in erster Hinsicht als zwecksorientiertes Wissen verstanden, d. h. der Informationsbenutzer greift nur dann Informationen auf, wenn sie für ihn wichtig erscheinen. |
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