Dimitri II. der Selbstaufopferer

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Dimitri II. oder Demetre II. der Selbstaufopferer (* um 1260; † 1289) war von 1270 bis 1289 König von Georgien.

Leben[Bearbeiten]

Als sein Vater David VII. Ulu starb, war Dimitri noch minderjährig. Für ihn führte sein Onkel Sadun Mankaberdeli bis 1278 die Regierungsgeschäfte. Während seiner umsichtigen Regentschaft und Dimitris aktiver Regierung erstarkte die Königsgewalt in Georgien wieder und das Land erlebte trotz Mongolenherrschaft eine Periode relativen Wohlstandes. Ausdruck dafür ist der Bau der imposanten Metechi-Kirche in Tiflis.

Als Dimitri von den Mongolen des Abfalls verdächtigt wird, und das Land mit harten Repressalien bedroht wird, liefert sich Dimitri freiwillig den Mongolen aus, um Georgien vor einer erneuten Zerstörung zu bewahren. Im Lager des Mongolenherrschers, des Il-Khans Arghun (1284/91) wird er gefoltert und enthauptet. Vom georgischen Volk erhielt er den Beinamen der Enthauptete oder der Selbstaufopferer.

Dimitri stiftete die Metechi-Kirche in Tiflis.

Vorgänger Amt Nachfolger
David VII. König von Georgien
1270–1289
Wachtang II.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dimitri II. der Selbstaufopferer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien