Saddam-Fedajin

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Die Saddam-Fedajin (arabischفدائيي صدام‎ Fidā'iyyī Saddām, DMG Fidāʾīyī Ṣaddām, in etwa „die Opferbereiten“) waren eine paramilitärische, gut ausgebildete und ausgerüstete Miliz im Irak. Die Miliz in einer Stärke von etwa 20.000 bis 40.000 Mann war 1995 von Saddam Husseins Sohn Udai gegründet worden und einer der wesentlichen Pfeiler, auf die sich die Macht des Systems gründete. Die ausschließlich aus Tikrit, der Geburtsstadt Saddams, rekrutierten jungen loyalen Kämpfer (zwischen 17 und 25) waren leicht erkennbar an den schwarzen Uniformen mit vermummtem Gesicht. Die Truppen genossen das besondere Vertrauen Saddam Husseins, die Mitglieder der Saddam-Fedajin gingen sehr grausam gegen die Zivilbevölkerung in Norden des Irak und im schiitischen Süden des Irak vor.

Nach dem Einmarsch der US-Armee in Bagdad löste sich die Miliz im Großen und Ganzen auf, einige Angehörige gingen jedoch wohl in den Untergrund.

Am 30. November 2003 griffen Bewaffnete in schwarzen Fedajin-Uniformen nahezu gleichzeitig zwei US-Konvois an. Der Angriff wurde allerdings von den Amerikanern zurückgeschlagen. Es wird vermutet, dass viele ehemalige Fedajinkämpfer auf Seiten des irakischen Widerstands gegen die US-Truppen kämpfen.

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