Nikolai Dschumagalijew

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Nikolai Dschumagalijew (russisch Николай Джумагалиев; * 1952 in Kasachstan) war ein kasachischer Serienmörder und Kannibale kirgisischer Herkunft, der als „Kolja der Menschenfresser“ und „Metallgiftzahn“ (Letzteres bezieht sich auf seine Zahnprothese aus Weißgold) bekannt wurde. Ihm wird zugeschrieben, mindestens 100 Frauen ermordet zu haben, als Grund gab er Frauenhass an. Seine Taten verübte er in verschiedenen Teilen der Sowjetunion.

Dschumagalijew machte 1980 erstmals auf sich aufmerksam, er ermordete eine Frau in seinem Elternhaus in Almaty in Kasachstan, enthauptete sie, hackte ihr die Gliedmaßen ab und trank ihr Blut. Bekannte entdeckten ihn und meldeten die Tat der dortigen Miliz. 1980 wurde er in eine psychiatrische Anstalt untergebracht. Da bei ihm Schizophrenie diagnostiziert wurde, konnte die Todesstrafe nicht bei ihm angewendet werden. 1989 floh er und tauchte in Moskau unter. 1991 wurde er in Usbekistan erneut gefasst und in eine geschlossene Einrichtung eingewiesen. Nach 3 Jahren wurde er in die Obhut seiner Familie entlassen, weil seine Schwester den Arzt bestechen konnte. Dschumagalijew, der in seiner Heimatstadt gefürchtet und verachtet wurde, floh schließlich aus der Stadt und hauste in den Bergen. Als der Betrug des Arztes entdeckt wurde, wurde die Suche nach ihm wieder aufgenommen. 1995 wurde er von Soldaten inhaftiert, nachdem er versuchte, über den Zaun eines Regierungsgebäudes zu klettern. Es konnten bisher 8 Morde bewiesen werden. Zu seinem Verbleib gibt es unterschiedliche Aussagen, nach einigen wurde er hingerichtet, nach anderen lebt er in einer Anstalt.

Dschumagalijew tötete seine Opfer oft auf sehr brutale Weise. Er sagte selbst aus, dass er oft eine Tasche mit Messern und Beilen mit sich herum trug. Er vergewaltigte seine Opfer, tötete sie, verstümmelte sie und verzehrte die Teile der Leichen. Er verarbeitete Leichenteile oft in Maultaschen, welche er seinen ahnungslosen Gästen servierte.

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