Musculus erector spinae

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Der Musculus erector spinae (lat.: „Aufrichter der Wirbelsäule“) stellt eine ganze Gruppe von Muskeln dar, die der Aufrichtung bzw. dem Strecken, sowie der Rotation wie auch der Seitneigung (Musculus intertransversarius) der Wirbelsäule dienen. Musculus erector spinae ist ein unscharf definierter Begriff, der aufgrund dessen von Anatomen ungern benutzt wird. Teilweise beschreibt man damit die gesamte Autochthone Rückenmuskulatur, teilweise nur Abschnitte davon, nämlich Musculus iliocostalis, Musculus longissimus und Musculus spinalis.

Oft nennt man diese drei zusammenfassend "der Rückenstrecker"[1] oder - im Plural - "die Rückenstrecker".

Die Rückenstrecker verlaufen entlang der Wirbelsäule. Sie sind auf der Körperoberfläche nicht zu sehen, man kann sie seitlich des Rückgrats als Wulst ertasten. Als tonische Muskeln neigen sie zur Verkürzung; nach einem Kräftigungstraining sollten sie deshalb ausreichend gedehnt werden.[1]

Zur Behandlung der Morbus Scheuermann ("Rundrücken") wird Krankengymnastik zur Muskelkräftigung, besonders der Rückenstrecker, eingesetzt.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Quellen

  1. a b www.barmenia-mediline.de: Kräftigung des Rückenstreckers (Training) (PDF)
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