Rudolph Jacobs

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Heinrich Rudolph Jacobs (* 4. April 1879 in Elberfeld; † 21. Dezember 1946 in Bremen) war ein deutscher Architekt.

Biografie[Bearbeiten]

Jacobs war der Sohn eines Tischlermeisters. Nach dem Studium der Architektur war er ab 1902 in Bremen tätig. 1905 gewann er den Wettbewerb für den Bau eines Gebäudekomplexes an der Ecke Bremer Marktplatz/Liebfrauenkirchhof, den er von 1907 bis 1911 ausführte. Er plante und realisierte weitere Wohn- und Geschäftshäuser u.a. in Bremen-Schwachhausen (ab 1920). Der Neubau des Parkhauses (heute Parkhotel Bremen) im Bürgerpark entstand nach einem Wettbewerb von 1909 nach seinen Plänen (1912–1914). Von 1913 bis 1914 wurde für den Norddeutschen Lloyd der von ihm entworfene Lloyd-Bahnhof als Gepäckabfertigung und Zwischenstation an der Gustav-Deetjen-Allee gebaut.

Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden die Staatliche Kunstgewerbeschule im Gebäude Am Wandrahm 23 (1922), der Bacchuskeller im Rathaus (1926) sowie das Postamt 5 am Bahnhofsplatz, von dem nur die Fassade erhalten ist. Es folgten der Columbusbahnhof in Bremerhaven (1927) und die Hohentorskirche (1932).

Jacobs war der Vater von Rudolf Jacobs.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]