Eckart von Klaeden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Von Klaeden)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Eckart von Klaeden (2005)

Eckart Peter Hans von Klaeden (* 18. November 1965 in Hannover) ist ein deutscher Politiker (CDU). Von 2006 bis 2010 war er Bundesschatzmeister der CDU. Am 28. Oktober 2009 wurde er von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Staatsminister bei der Bundeskanzlerin ernannt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1985 am Kaiser-Wilhelm-Gymnasium Hannover leistete Klaeden seinen Wehrdienst ab. Er bekleidet den Dienstgrad Korvettenkapitän der Reserve. Ab 1987 absolvierte er ein Studium der Rechtswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Georg-August-Universität Göttingen, welches er 1993 mit dem Ersten juristischen Staatsexamen beendete. Während seines Studiums in Göttingen wurde er Mitglied der Turnerschaft Gottingo-Normannia im Marburger Konvent (MK). Das Referendariat beendete er 1996 mit dem Zweiten juristischen Staatsexamen und ist seitdem als Rechtsanwalt zugelassen. Er ist seit 2005 Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

Eckart von Klaeden ist evangelisch, verheiratet und Vater von drei Töchtern.[1]

[Bearbeiten] Wirken

Klaeden ist seit 1983 Mitglied der Jungen Union und der CDU. Von 1983 bis 1985 war Klaeden Landesvorsitzender der Schüler Union Niedersachsen. Von 1987 bis 1992 gehörte er dem JU-Bundesvorstand an und war von 1992 bis 1995 JU-Landesvorsitzender in Niedersachsen. Klaeden ist seit 1995 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Hildesheim und gehört seit 2004 dem CDU-Bundesvorstand an. Am 27. November 2006 wurde er zum Bundesschatzmeister der CDU gewählt. Im November 2010 gab er dieses Amt wieder ab und wurde vom 23. Parteitag zum Präsidiumsmitglied gewählt.[2]

Seit 1994 ist Klaeden Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 2000 bis 2005 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 2005 war er Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Visa-Untersuchungsausschuss. Von 2005 bis 2009 war er Vorsitzender der Arbeitsgruppe Auswärtiges und damit auch außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion. Eckart von Klaeden ist seit seiner ersten Wahl 1994 immer über die Landesliste Niedersachsen in den Bundestag eingezogen. Beworben hatte er sich jeweils als Direktkandidat im Wahlkreis Hildesheim, unterlag aber stets dem jeweiligen Kandidaten der SPD, Bernhard Brinkmann.

Am 28. Oktober 2009 wurde er von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Staatsminister bei der Bundeskanzlerin ernannt (entspricht einem parlamentarischen Staatssekretär),[3] nachdem der zuvor für dieses Amt vorgesehene Peter Hintze um einen Verbleib im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gebeten hatte.[4]

[Bearbeiten] Mitgliedschaften

Von Klaeden ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag.

[Bearbeiten] Kabinette

[Bearbeiten] Veröffentlichungen

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.von-klaeden.de/portal/alias__klaeden/lang__de-DE/tabid__4313/default.aspx
  2. Wahlergebnisse des 23. Parteitags der CDU Deutschlands
  3. Mitteilung auf der persönlichen Homepage von Klaedens am 28. Oktober 2009
  4. FAZ Online - 28. Oktober 2009
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen