zsh
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Z shell | |
|---|---|
Beispiel einer Z-Shell-Sitzung |
|
| Basisdaten | |
| Entwickler | Peter Stephenson und andere |
| Aktuelle Version | 5.0.2 (21. Dezember 2012[1]) |
| Aktuelle Vorabversion | - (-) |
| Betriebssystem | verschiedene |
| Kategorie | Unix-Shell |
| Lizenz | BSD-artige Lizenz |
| zsh.org | |
Die Z-Shell (zsh) ist eine Unix-Shell, die sowohl als interaktive Login-Shell als auch als ein mächtiger Kommandozeileninterpreter für Shellskripte verwendet werden kann. Die zsh wird oft als erweiterte Bourne-Shell angesehen, welche viele Verbesserungen und Eigenschaften von bash, ksh und tcsh vereint.
Inhaltsverzeichnis |
Ursprung[Bearbeiten]
Die erste Version wurde 1990 von Paul Falstad, zu der Zeit Student der Princeton University, geschrieben.
Namensherkunft[Bearbeiten]
Der Name zsh leitet sich von Zhong Shao, Professor an der Yale University, ab, der damals Assistent an der Princeton University war. Paul Falstad dachte, dass Shaos Login-Name „zsh“ ein guter Name für eine Shell sei.
Eigenschaften[Bearbeiten]
- Programmierbare Befehlszeilenergänzung für sowohl Optionen als auch Argumente der meistgenutzten Programme inklusive einer nativen Unterstützung von mehreren hundert Programmen
- Benutzung derselben Befehlshistorie aller laufenden Shells
- Erweitertes Dateiglobbing ermöglicht es, ohne externen Programmaufruf Dateien näher zu spezifizieren
- Erweiterte Variablen-/Array-Handhabung
- Editierbarkeit von Befehlen mit mehreren Zeilen
- Rechtschreibprüfung
- Emulierung bspw. der Bourne-Shell bei Aufruf durch
/bin/sh - Individualisierbarer Prompt mit der Möglichkeit, Informationen am rechten Bildschirmrand anzuzeigen und diese zu entfernen, falls der Befehl zu lang wird
- Nachträglich ladbare Module, unter anderem vollständige TCP- und IPC-Socket-Bedienbarkeit, ein FTP-Client und erweiterte mathematische Funktionen
- Flexible Konfigurierbarkeit