Waffenstillstand von Mitau

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Der Waffenstillstand von Mitau von 1622 (polnisch Rozejm w Mitawie) wurde während des Kriegs zwischen Polen-Litauen und dem Königreich Schweden von 1600–1629 geschlossen.

Seit dem Livländischen Krieg kämpften Polen-Litauen und Schweden um die Vorherrschaft im Ostseeraum. Zeitweilig waren beide Staaten in Personalunion unter Sigismund III. Wasa vereint. Zankapfel war unter anderem Livland und Kurland im Baltikum.

Polen-Litauen sollte Kurland und Lettgallen um Dünaburg behalten, das nördliche Livland sollte dagegen an Schweden abgetreten werden.

Der Waffenstillstand dauerte trotz einzelner Gefechte in Litauen bis 1625, als der Krieg erneut ausbrach. Ein längerfristiger Frieden wurde erst im Vertrag von Altmark 1629 geschlossen.

  • Sundberg, Ulf (2002) Svenska krig 1521–1814 (Stockholm: Hjalmarson & Högberg) ISBN 91-89660-10-2