Benutzer:Löschfix/Literatur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

merke: Bibliographie in der Wikipedia ist nur ein OPAC!--löschfix 17:58, 16. Sep. 2009 (CEST)

Man sollte nicht jeden Unfug in der Wikipedia mitmachen. Die Vorlage:Literatur ist noch ziemlich unausgegoren, WP:LIT wurde in den letzten Jahren und Monaten auch ständig verändert (in Kleinigkeiten) und nicht zu ihrem Vorteil. Ich strebe eine einheitliche möglichst konsistente Ansetzung aller Vorlagen und Quellenangaben (Einzeln.,LIT, WEB) an. Das bedingt auch einige kleinere Abweichungen von der derzeitigen Situation in WP:LIT, von der Vorlage sowieso. Gute Vorlagen sind derzeit Vorlage:Internetquelle. Ich weise ausdrücklich auf die Abweichungen zwischen der Vorlage:DOI und der Vorlage:Literatur hin, sowie auf die Widersprüche zwischen Vorlage:Literatur und Vorlage:Internetquelle und weitere Ungereimtheiten. In dem nachstehenden System kommen diese Widersprüche nicht vor und entsprechen meiner langjährigen Praxis in der WP, wird schon seit 2004 hier praktiziert und vorgeschlagen.

Hier wird ein einheitliches System für alle Literatur und Quellenangaben in der gesamten Wikipedia beschrieben

Wikipedia ist kein OPAC. Eine sehr geistreiche Bemerkung von @Populupo, sie taugt jedoch nicht für Reverts. Seit langem arbeitet die Wikipedia mit richtungsweisenden OPACS wie die Nationalbibliothek zusammen und es ist eine enormer Vorteil für den User, wenn die Literaturzitation in einer einfachen überschaubaren Form den OPACS entspricht, weil der Nutzer nicht genötigt ist ständig umzudenken. Die OPACS nach denen sich auch die Bibliothekskataloge richten, werden für den Normaluser der Wikipedia der erste Anlaufpunkt sein, wenn eine Literatur gesucht wird. Auch der Buchhandel richtet sich im wesentlichen nach diesen Regeln und natürlich auch die Populärswissenschaftliche Literatur sowie die wichtigsten Fachzeitschriften. Warum wohl? Die sogenannte wissenscahftliche Zitation, wie sie in diversen Doktorarbeiten usus ist, ist viel zu unterschiedlich, um Enzyklopädietauglich zu sein und setzt Syntaxannahmen vorraus, die nur innerhalb des jeweiligen Fachgebietes gebräuchlich sind (wie Abkürzungen z.B.). Die Wikipedia ist eben kein fachwissenschaftliches Buch, sondern steht mit der Populärwissenschaft in einer Reihe, denn sie vermittelt die Wissenschaft der Allgemeinheit und das in universeller Weise. Warum man überhaupt einen einheitliche Zitation braucht, und das gilt analog für die gesamte einheitliche Grobstruktur des Wikipedia-Artikels, insbesondere den Apparat, das ist weiter unten ausführlich beschrieben.

Es ist besser in einem OPAC nachzuschlagen als in die eigene Bibliothek zu schauen.

Dein zwanghaftes Ändern von Literaturangaben. Falsch: ich bemühe mich "zwanghaft" zu helfen aus diesem Wald-und-Wiesen-fanboard für "Wie schreibe ich einen guten Artikel", eine Enzyklopädie zu machen. Nicht die Comunity steht im Vordergrund; wir erzeugen ein Produkt und das heißt Enzyklopädie, schließlich sind wir nicht in myspace.com. Das ist nicht meine Meinung oder mein Gusto, es folgt letztlich den Präambeln, Wikipedia:Wie schreibe ich einen guten Artikel und WP:WWNI.--Löschfix 12:12, 28. Nov. 2006 (CET)

Die einheitliche Struktur ist eine Vorraussetzung der enzyklopädischen Arbeit, nicht die Folge irgendwelcher Regeln.

Wenn man nicht wenigstens bei lange Exelent gekennzeichneten Artikeln für eine einheitliche und vollständige Literaturzitation sorgt, kann man nicht erwarten, dass es in anderen Artikeln einheitlich und richtig gemacht wird.--Löschfix 13:09, 10. Jun. 2007 (CEST)

Bitte verabschiedet Euch von der Gewohnheit so zu zitieren, wie Ihr es für üblich oder richtig haltet, dazu gibt es zu viele verschiedene Varianten (und nicht etwa nur zwei für national und international). Sondern seid um Einheitlichkeit bestrebt, also in dem Sinne logisch weitergedacht, wie es WP:LIT vorgibt.--Löschfix 00:50, 11. Jun. 2007 (CEST)


Plädoyer für Wikipedia-Zitation "Bibliographieren ist eine hohe Kunst der Bibliothekswissenschaft."

Es gibt sehr viele verschiedene Formen der Zitation in der wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Literatur. Die Wikipedia orientiert sich wesentlich an denen in den OPACs, resp. der Nationalbibliographie und der Nationalbibliothek, sowie dem ZDB-OPAC gebräuchlichen Methoden mit weiteren Vereinfachungen und denen in polulärwissenschaftlicher Literatur üblichen einfachen Konventionen. Sie folgt einer nationalen (nicht der internationalen, oder angelsächsischen) Konvention. Das hat den Grund der einfachen Benutzbarkeit in den Bibliohteken und Bibliographien, und den Fachübergreifenden überall verständlichen Praktiken (und ist in Deutschland auch historisch begründet). Die sogenannte wissenschafltiche Zitation, von denen es sehr viel verschiedene gibt, wird hier nicht angewandt, weil sie meist zu fachspezifisch ist, und zu viele Verkürzungen und Abkürzungen verwendet, die nicht allgemeine verstanden werden.

Hier kocht noch immer jeder sein eigenes Süppchen. Hier kocht auch jedes Fachgebiet seine besondere Suppe. Es gibt aber kein Lexikon, es wird sich schwerlich eins finden lassen, in dem nicht der Anmerkungsapparat resp. Literaturverzeichnisse einheitlich geregelt sind und das hat im Interesse der Leser seinen guten Grund. Es gibt keine wirklich triftige Begründung, es in der WP anders zu handhaben. Deshalb sollten sich hier alle einer einheitlichen Regelung fügen, auch wenn das auf anderen Sektoren in der WP nicht üblich ist, sondern mehrere Varianten tolleriert werden. Argumente wie: Ich mache das seit 40 Jahren nach der wissenschaftlichen Methode, ziehen hier nicht. Denn die WP ist keine Spielwiese für einzelne Autoren, seien sie auch noch so fleißig.

Ich kann auch nicht erkennen wo es einen Sinn machen soll für den Leser, dass hier Vielfallt, Heterogenität usw. erwünscht sei. Das geht weder aus den Präambeln hervor, noch hat es irgendeinen Nutzen im formalen Bereich, der ja dazu dient - vergleichbar mit einem guten Layout eines Buches - dem Leser die Suche nach Informationen zu erleichtern und nicht irgendwelchen Ansprüchen der Autoren gerecht zu werden. Ich wünschte mir diejenigen, die eifrig die Anführungszeichen in die WP-gerechte Form wandeln, würden mehr Wartungsarbeite auf die Literaturverzeichnisse und die Gliederung der Artikel aufwenden, denn mit den einfachen Anführungszeichen kann man gut leben, mit dem Chaos in den Bibliographien hier aber nicht. Aber revertiere ich deshalb die Anführungszeichen? Was ich mache ist nichts anderes als Wartung.

Es geht darum, eine einheitliche Zitation für alle Fachgebiete anzuwenden, wie es auch in Bibliotheken usus ist. Die Grundlage aller Bibliographien und Bibliotheken ist die Titelaufnahme (s.d.weiter u.). Dazu reicht es nicht einfach irgendwo abzuschreiben, sondern es muß bibliographiert werden, also in einer möglichst umfassenden Bibliographie (z.B. Nationalbibliographie) oder in einem OPAC, vorzugswese Deutsche Nationalbibliothek, oder ZDB OPAC nachgeschlagen werden. Oft läßt sich erst dann entscheiden, ob es sich um eine selbständige, unselbständige Publikation, eine Schriftenreihe, ein mehrbändiges Werk, oder ein Periodikum handelt. Erst dann kann die Zitation eindeutig festgelegt werden. Bei den Ansetzungsregeln setze ich folgende Prioritäten

  1. A u. O ist die Einheitlichkeit in der gesamten WP
  2. Sowenig Regeln wie nötig, es sollte nach Möglichkeit weitgehend vereinfacht werden
  3. Eindeutigkeit! Alles was nicht der eindeutigen Wiederfindung dient, ist redundant und kann entfallen, bzw. ist Zusatz.

Es gibt ein paar Grundregeln in WP:Lit und WP:TYP, die zu wenig beachtet werden. Es würden sich viele Zweifel erübrigen.

  • Grundsätzlich gilt: Schau Dich in der Wikipedia um und orientiere Dich an anderen Artikeln. Für die meisten Elemente in Artikeln wie Literaturangaben, Zitate und Datumskonventionen gibt es bereits einheitliche Formatierungsanweisungen (aus Wikipedia:Typografie).
  • Wir bibliographieren die Literatur, wir beschreiben sie keinesfalls vollständig. Bibliographieren heißt, sie so weit zu beschreiben, dass man sie wiederfindet, im Buchhandel, in den Bibliotheken, in Katalogen und OPACs, in der Nationalbibliographie. Wir wenden nicht die zahlreichen Konventionen an, die in der Wissenschaft üblich sind, denn diese kann man im weitesten Sinne als Kurzformen ansehen, die nur innerhalb eines oder mehrere Fachgebiete verständlich sind.

Bevor ein Exzelent vergeben wird, sollte auch das Literaturverzeichnis auf Konsistenz überprüft werden. In den meisten Fällen wird das von den Autoren noch anhand wissenschatlicher Publikationen oder den Buchdeckeln vorgenommen, es wird einfach abgeschrieben, was so vorgefunden wird. Hilfreich sollte aber sein, die Literatur anhand der gängigen OPACS oder der Nationalbibliographie zu bibliographieren, denn diese betreiben das systematisch und wissenschaftlich (im Sinne der Bibliothekswissensch.) Warum gibt es aber so auffällige Unterschiede in der sogenannten Wissenschaftlichen Zitation und den Biliothekskatalogen? Die WP hat ähnlich wie ein OPAC oder Katalog einer Bibliothek die Aufgabe Titel unterschiedlichster und nicht nur wissenschaftlicher Disziplinen einheitlich wiederzugeben. Beispiele sind insbesondere Nationalbibliothek und Zeitschriften-Datenbank bei der DBB. Dort sind diese sogenannten wissenschaftlichen Zitationen nicht üblich und es werden alle Titel nach einheitlichem Schema wiedergegeben.

Die sogenannte Wissenschaftlichkeit. Es gibt keine einheitliche Festlegung für wissenschaftliches Zitieren, manche Disziplinen, jedes Bundesland, jede Universität, ja mancher Professor macht es auf andere Weise. Das liegt an den unterschiedlichen Traditionen. Und auch die sogenannte Interantionale Zitierweise, die hauptsächlich auf der angelsächsischen Tradition fußt, ist leider nicht einheitlich und im Fluss. Dennoch lassen sich auch Süppchen klassifizieren.;-) Aber warum eigentlich Wissenschaft? Gewiss die WP muß, kann und soll sich auf die Ergebnisse der Wissenschaft stützen und dies auch nach Möglichkeit belegen. Sie sammelt Wissen, ist Wissenschaft im Wortsinne. Andererseits beteiligt sich WP nicht direkt an Wissenschaft; Theoriefindung und wissenschatlicher Disput sind hier nicht gefragt. Auch ist WP kein Lehrbuch, Handbuch, Fachbuch, sondern eben eine Universalenzyklopädie. Da außerdem die Omaregel gilt, kann man die WP gut und gerne als populärwissenschaftlich auf hohe Niveau bezeichnen, auch wenn das manchen nicht gefällt; das schmälert ja nicht ihren Anspruch. Es sollte also einer Zitationsweise der Vorzug gegeben werden, die einfach, eindeutig und nachvollziehbar ist. (Allen Denen, die es vorziehen mindestens 5 Semikolons, etliche Kommata, Schrägstriche und weitere, kryptische Zeichen in einem Titel unterzubringen, sei gesagt: Reduzierung der Zeichen ist ein guter Ansatz.) Und darin gleicht die WP eben den OPACs oder Katalogen, während die "wiss. Zitation" sich auf ein Fachgebiet beschränken kann, meist eine Kurzform anstrebt und gewisses Grundwissen vorraussetzen darf. Es kommt in der Wissenschaft auch auf andere Dinge an, z.B. welcher Autor wann welchen Standpunkt vertreten hat. Während der User in der WP in erster Linie Hilfe benötigt weiterführende Informationen oder Quellen schnell und sicher zu finden, genau die gleiche Aufgabenstellung, die auch eine Bibliothek oder Nationalbibliographie hat. Für alle "Wissenschaftlichen Mitarbeiter" unter uns ist also Umdenken angesagt.;-)

Wiederfinden ist das a und o des Literaturverzeichnisses. Nicht die schlechteste Art ist, sich an populärwissenchaftlicher Literatur, z.B. anspruchsvollen Zeitschriften, zu orientieren. Außerdem sollte man sich auch nicht zu weit von den Suchmaschinen der Bibliotheken (Bibliographien und Katalogen) entfernt orientieren, auch wenn diese nicht immer einheitlich sind. Dadurch verbieten sich schon mal die allzu eigenwilligen und akribischen Methoden der wiss. Zitation in gewissen Doktorarbeiten. (Es sei aber darauf hingewiesen, das auch die WP-Methode nicht absolut identisch zu den OPACS ist).

Ich denke, dass die hier mehrheitliche und auch festgelegte Zitierweise des Literaturabschnittes in den Artikeln und der Quellenangaben, diesen Kriterien zumindest in Ansatz und Richtung gerecht werden. In der Folge werde ich auf Einzelfragen eingehen, wie sie sich mir erschließen. Das mag mancher als POV ansehen, aber letztlich führt nur ein einheitliches Verfahren zum Ziel. Da es verschiedene Verfahren gibt, wird das immer POV sein. Manche Dinge müssen einfach festgelegt werden, auch wenn nicht alle Argumente überzeugen. Denn jedem kann man es schließlich nicht Recht machen.

Die wiss. genaueste Titelaufnahme ist bekanntlich das akribische Abschreiben des Innentitels resp. Impressums (Wird z.B. bei Handschriften und Authographen so gemacht). Da dabei aber die Varianten in die Tausende gehen dürften, (ausserdem z.B. der Zeilensprung meist durch ein Zeichen ersetzt werden muss), wird notwendigerweise immer eine Vereinheitlichung und Systematisierung vorgenommen. Das ist Konsens bei allen Bibliothekaren und Doktorvätern, nur wie, da gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Wäre das nicht so, Mediavisten können ein Lied darüber singen, würden sämtliche Bibliotheken und Bibliographien platzen. In der Wikipedia kann das gut und gerne noch weiter getrieben werden als gelegentlich in Bibliotheken üblich ist. z.B. sind Angaben wie o.O.u.J (ohne Ort, ohne Jahr) nicht wirklich nützlich hier, da sich die fehlenden Angaben fast immer ermitteln lassen. Die Aussage in welchem Jahr und an welchem Ort ein Buch erschienen ist, ist einfach wertvoller, als die rein bibliographische Angabe, dass der Titel eine solche Angabe nicht trägt. Es kann dabei hier auch auf Klammern verzichtet werden, (insbesondere eckigen Klammern, da diese der Wikisyntax vorbehalten sind). Dieses Verfahren läßt sich auf viele andere Details in der TA übertragen - der praktische Gesichtspunkt sollte hier gegenüber dem wissenschaftlichen den Vorzug haben. Den das Wiederfinden ist der Maßstab.

Es sollte immer Ort und Jahr angegeben werden. Das ist ein altes Bibliothekarsprinzip, dass sich in seiner Einfachheit bewährt hat und schon so manchen verzweifelt suchenden Bibliothekar gerettet hat. Ich denke es ist ein Grundprinzip, das man hier auch beibehalten darf, schon wegen des einheitlichen und traditionellen Verfahrens, auch wenn manche einwenden mögen, es genüge doch die Angabe der ISBN, um das Buch wiederzufinden. Aber gerade in strittigen Fällen, Fehlern bei der ISBN etc. ist das eine gute doppelte Sicherheit. Je nachdem aus welcher Sicht heraus, zu welchem Zweck Lit. benötigt wird, finden manche den Verlag wichtiger (z.B. wenn es um Schöngeistige Literatur, Erstausgaben, Verlagswesen usw. geht), andere lassen alles weg, viele geben Ort und Verlag, aber kein Jahr an. In solchen Fällen sollte man sich einfach daran halten, dass es eine Festlegung oder Konvention ist, dass der Ort den Vorzug vor dem Verlag hat.

Diese Konvention (Ort Vorzug vor Verlag) hängt allerdings stark vom Fachgebiet ab, also hat sie in WP keinen Bestand! -- Nichtich 10:52, 14. Aug 2006 (CEST)
Das sehe ich ganz und gar nicht so, es mag innerhalb eines Fachgebietes unterschiedlich sein, nicht aber in den Bibliotheken und Gesamtbibliographien. Dort gehört es zu den Grundregeln, dass der Ort wichtiger als der Verlag ist. Also Ort sollte immer angegeben werden, Verlag optional. Jeder kann den Verlag seinem Fachgebiet entsprechend angeben oder weglassen, den Ort aber nicht.--Löschfix 23:22, 14. Aug 2006 (CEST)

Nach Möglichkeit wird der Verlag zusätzlich angegeben, ist aber keine Bedingung. Und selbstverstädlich wird immer das Erscheinungs-Jahr angegeben. Das alles gilt auch für Zeitschriften, denn außerhalb des jeweiligen Fachgebietes ist manche Zeitschrift an seinem Titel allein schwer zu finden. Innerhalb des Fachgebietes gilt es oft als Konsenz, nur den Titel anzugeben, oft sogar in gekürzter Form, denn jeder weiß was gemeint ist. Das gilt aber nicht für Außenstehende. Und da die Titel oft so einfach sind, dass sie in hunderten von Varianten für Monographien oder Zeitschriften vorkommen, sind sie oft als Suchwort nicht geeignet. Natürlich gilt das für viele sehr bekannte Zeitschriften nicht. Es sollt aber auch hier die Grundregel beachtet werden, weil es sonst kein Garantie gibt, dass der Ort im schwierigen Fall auch wirklich angegeben wurde. (Ich habe schon so manche Fachzeitschrift in den Suchmaschinen verzweifelt gesucht, bei 9000 Fundstellen verliert man dann die Lust.)

Mit Ort ist immer der Verlagsort, nicht der Herausgabe- oder Redaktionsort gemeint. Ort und Jahr werden nicht durch Komma getrennt, sondern durch einfaches Leerzeichen. Der Verlag kommt vor dem Ort und wird durch Komma getrennt. Mehrere Orte können angegeben werden, wegen des Kommas für Verlag sollten diese aber anders getrennt werden. Die Regel heißt, es genügt ein Ort, es erübrigt sich also auch der Zusatz "u.a." und dergleichen.

Bei Angabe des Verlages, der nicht zwingend aber nützlich ist, genügt der einfache Name, das Wort Verlag kann in den meisten Fällen entfallen. So ist es in den Bibliotheken auch üblich; also statt C.H.Beck, genügt Beck, statt Walter de Gruyter ist allg. de Gruyter üblich. Philipp Reclam Junior, wird zu Reclam usw. Durch die konsequente Kommaregel ist immer ersichtlich, welcher Name für den Verlag steht. Bei Books on Demand wird gerne BoD angegeben, das ersetzt aber nicht den Erscheinungsort, der hier wieder wichtiger ist, als der Verlag. Gerade im Bereich BoD sollte man sorgfältig bibliographieren, denn die Bücher werden oft nicht von den Bibliotheken geführt oder sind auch sonst wegen geringer Auflage schlecht nachzuweisen, oft nur in Antiquariatsverzeichnissen oder im Internet und dann mit unvollständigen Angaben, da hilft oft auch die ISBN nicht weiter. Als Verlag kann auch der Name des Herausgebers gesetzt werden, - so machen es die Bibliotheken, was meiner Meinung nach besser ist. Der Vermerk on Demand ist dabei eher nebensächlich.

Namenskonvention

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt sicher gute Gründe für beide Konventionen "Name, Vorname" oder "Vorname Name". Wie die Diskussion zeigt, wurden hier heftige Kontroversen geführt, sicher nicht unbegründet. In Bibliographien und Katalogen finden sich beide Varianten, wenn vielleicht auch nicht fifty fifty. Die Suchmaschinen sind heute nicht mehr auf die Reihenfolge der Wörter angewiesen. Manche Portale geben die Autorennamen auch bereits in der sprachlichen Reihenfolge "Vorname Name" aus. Die Wikipedia-Software benötigt die Alphabetisierungshilfe Nachname (wie bei Karteikarten) nicht. Es ist, im Gegensatz zu anderen Bestandteilen der Zitation, eine kleine Hürde von "Vorname Name" auf "Name, Vorname" in Katalogen umzudenken. Im Interesse der Einheitlichkeit wurde festgelegt, hier der Wikipedia:Namenskonventionen#Personen zu folgen. Die Namenskonvention sieht auch vor, immer den Vornamen auszuschrieben. WP:Literatur erlaubt die Abkürzung des Vornamen, wenn mehrere Autoren genannt werden. Regel: Ein Autorenname genügt. Es ist also unnötig "u.a." und schon garnicht das beliebte "et al.", das meine Oma nicht versteht, zu schreiben. Weitere Argumente für die Wikipediavariante finden sich in genannter Diskussion und im Archiv. Man sollte das respektieren s.o.

Zusätze wie Akademische Grade, Lebensdaten, gestorben etc. sind in der wiss. Bibliographie nicht üblich und werden weggelassen.

Der Einfach- und Einheitlichkeit halber, sollten mehrere Namen durchweg durch Komma getrennt werden, kein "und" oder sonstige Bindeworte, auch kein Semikolon oder Schrägstrich. Nach dem Namen kann einheitlich (Hrsg.) für Bearbeiter, Editor, Red., Hgg, Hg etc. in Klammern gesetzt werden. Hrsg., Bearb., Übersetzer können zusätzlich nach dem Titel in der Form "Hrsg. v." und ähnlich angegeben werden.

Der berühmte Punkt am Ende. In der WP werden alle Bestandteile durch Punkt getrennt. Das Komma ist dem verlag vorbehalten.

Da in der de:WP nicht der sogenannten internationalen Konvention gefolgt wird, wonach alle Bestandteile ausnahmslos mit Komma getrennt werden (Kommareihung) - diese Methode ist besonders in der anglo-amerikanischen Welt verbreitet -, bietet sich folgende Regel an. Sie ist in vielen Bibliographien und Bibliotheken eine der Grundregeln. Titel. werden grundsätzlich mit einem Punkt abgeschlossen. Dadurch wird auf einfache Weise eindeutig gekennzeichnet, was noch Bestandteil des Titels ist und was nicht. Das gilt für Haupttitel, Nebentitel, Untertitel, Reihentitel, Zeitschriftentitel, Bandtitel gleichermassen. Die Gesamttitelaufnahme wird ebenfalls durch einen Punkt abgeschlossen, also in der Regel nach dem Jahr, oder der abschließenden Seitenangabe bei Verweisen und Zitaten. Die ISBN wird als Zusatz betrachtet, der nicht bei jedem Buch existiert, sie wird daher nach dem letzten Punkt und ohne Punkt angegeben. Das Komma bleibt dem Verlag vorbehalten, Ausnahme: Aufzählungen, also mehrere Ausgaben, Jahre, Autoren etc. Mehrere Orte hingegen sollten nicht (wegen der Verlagsregel) durch Komma getrennt werden, ich nehme dafür den Schrägstrich. Beachte auch die Hinweise: Ein Ort genügt, ein Autor genügt, eine ISBN genügt etc. Haupttitel und Zeitschriftentitel werden in der WP kursiv gesetzt. In Bezug auf den Punkt ist es wichtig festzulegen, was gehört eigentlich zum Titel und was ist Zusatz. Im Titel enthaltene Beschreibungen, wie Vortrag, Dissertation, Ausstellungskatalog, Rede usw. gehören im bibliographischen Sinne nicht zum Titel. Werden also mit dem Punkt abgetrennt und nicht kursiv gesetzt. Solche Angaben lassen sich als Nebentitel einfach hinter den Haupttitel setzen und werden ebenfalls mit einem Punkt geschlossen. Bitte nicht in Klammern setzen. Klammerangaben lassen sich in den meisten Fällen vermeiden.

Diskussion über Zeitschriftennotation siehe Benutzer:Löschfix/Literatur/Dis:Punkt

Serientitel, Zeitschriftentitel

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serientitel, Reihentitel, Untertitel, Nebentitel ergeben x Varianten der Zitiermöglichkeit. Es hat sich als praktisch erwiesen, diese alle zusammenzufassen und einheitlich wie Untertitel zu behandeln und daher nicht in Klammern, das ist unnötig. (dann kann man sie gleich ganz weglassen.) Immer unter dem Aspekt, dass der Reihentitel kein wichtiger Bestandteil der Titelaufnahme ist. Er ist normalerweise zum Wiederfinden nicht notwendig, weil Vertreter von Schriftenreihen immer als Monographien behandelt werden und in den Bibliotheken unter ihrem Einzel-, oder Haupttitel aufgenommen werden. Keineswegs ersetzt der Serientitel Verlag, Ort oder Jahr. Reihentitel sind also Zusatz, können, müssen aber nicht angegeben werden. Auch hier sollte der Grundsatz Anwendung finden, dass Titel mit einem Punkt abgeschlossen werden. (Ganz falsch ist es, den Reihentitel als Haupttitel mit Bandnummer anzugeben und den eigentlichen Titel als Bandtitel. Ein solches Verfahren kann bei mehrbändigen Werken, die einen Haupttitel haben, angewandt werden, aber nicht bei Schriftenreihen, bei denen der Reihentitel untergeordnet ist. Oft wird aber auch hier dr Bandtitel als der Haupttitel angesehen, und der WerkTitel mit Bandnummer hintangesetzt.) Reihentitel werden nicht kursiv gesetzt. Zeitschriftentitel werden ähnlich behandelt wie Reihentitel, sind aber natürlich unverzichtbar und werden durch ein "in:" (großes oder Kleines "i" ist egal) davor gekennzeichnet (im Falle von Artikeln). Sie sind dadurch von Monographien eindeutig unterscheidbar, so dass sich Gruppierungen und Überschriften wie "Monographien", "Zeitschriften" u.ä. erübrigen. Zeitschriftentitel setzt man gerne auch kursiv. Sie werden ebenfalls mit einem Punkt abgeschlossen. Vielen Zeitschriften ist in WP ein eigener Artikel gewidmet, hier kann natürlich verlinkt werden. Trotzdem sollte der Ort und die ISSN auch bei der Zitation angegeben werden. Geht es um die Zeitschrift selbst, nicht einen Artikel daraus, wird analog verfahren, ein Autor entfällt. Herausgeber oder Autoren können nach dem Titel genannt werden in der Form "Hrsg. von... Verlag, Ort Jg.Jahrff." Wobei das Jahr der Ersterscheinung angegeben wird (Viele Bibliotheken schreiben statt ff. einen einfachen Bindestrich).

Beispiel: Wann schreibe ich "in:", wann nicht:

  • Marianne Popp: Salt Resistance in Herbaceous Halophytes and Mangroves. In: Progress in Botany. Springer, Berlin 56.1995, S.416-429. ISSN 0340-4773
  • Y. Waisel: Biology of Halophytes. Physiological Ecology. Hrsg. v. T. T. Kozlowski. New York/London 1972. ISBN 0-12-730850-4

Im ersten Fall ist es eine ISSN, also eine Zeitschrift, im zweiten Fall handelt es sich um eine Reihe/Serie, daher auch ISBN. In schwierigen Fällen hilft nur nachschlagen im OPAC.

Abkürzungen sind bei Zeitschriftentiteln in einzelnen Fachgebieten sehr beliebt und auch geregelt, sodass die meisten Suchmaschinen und Bibliotheken die korrekten Kürzel erkennen (Hier gibt es folgende Besonderheit, die ZDB-Zeitschriften-Datenbank findet die Kürzel unter Titelstichwort (TIT), hingegen die DDB- u. KVK-Suchmaschinen sowie viele Biblioth. finden die abgekürzten Titel unter dem Titelfeld oder in der Schnellsuche). In der WP findest Du hier Hilfe Liste_von_Abkürzungen_für_Fachzeitschriften (Dort gibt es auch ein Weblink auf die üblichen Zeitschriftenkürzel in Publikationen zum Alten Orient) im WEB hier. Dort steht aber auch eindeutig, dass in der WP auf derlei Abkürzungen im Interesse Deiner Oma verzichtet werden sollte, denn außerhalb des Fachgebietes weiss schon kein Akademiker mehr, was gemeint ist. Beispiel, wie soll ein Laie den Ztschr.-Titel finden zu:

  • Mon. Not. Roy. Astron. Soc. =Monthly notices of the Royal Astronomical Society. Blackwell, Oxford

Diesen Abkürzungs-Titel findet nicht einmal der ZDB-OPAC, obwohl dieser auch viele internationale und fremdsprachige Zeitschriften verzeichnet, enthält er doch nicht alle weltweit erscheinenden Titel. Und so kommt es vor, dass Zeitschriften, die in einem bestimmten Fachgebiet (hier Astronomie) wohl bekannt sind, dort nicht gefunden werden. Es ist also wirklich ratsam die ausgeschriebene Titelvariante anzugeben, nebst mindestens dem Erscheinungsort, denn viele Titel sind halt mehrdeutig. Es kommt vor, dass ein Zeitschriftentitel mehr als 10 oder mehr verschiedene Zeitschriften bezeichnet.

Bandnummern, Jahrgänge, Heftnummern

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Monographien, Lexika, mehrbändigen Werken allgemein, die keine Periodika sind (und somit auch ISBN und nicht ISSN tragen), wird die Bandnummer hinter dem jeweiligen Titel auf den sich die Nummer bezieht angegeben. Der Titel wird aber trotzdem vorher mit einem Punkt geschlossen. die Bandnummer ebenfalls, darauf kann der Bandtitel folgen, ebenfalls mit Punkt geschlossen. Der Bandtitel wird im allgemeinen nicht kursiv gegeben. Als Bandnummer schlage ich einheitlich die besonders kurze und unaufwendige Form "Bd 5." vor. Es gibt auch hier tausende Varianten. Es macht Sinn das einheitlich zu handhaben, also auch alle römischen Ziffern in arabische zu wandeln und statt Volumen, Vol., Band, Teil, etc. immer Bd zu schreiben.

Bei Zeitschriftenjahrgängen, die auch fast immer Bandnummern sind und umgekehrt gibt es ebenfalls viele Konventionen, die aber austauschbar sind. Eine besonders einfache und eindeutige Variante hat sich in vielen Bibliotheken durchgesetzt: Jg.Jahr. Also gemäß der obigen Regeln insbesondere der Ortsregel ergibt sich folgende Form -

  • Zeitschriftentitel. Verlagsort 25.2000.
Diskussion siehe Benutzer:Löschfix/Literatur/Dis:Punkt

Vorteil: Die Zitation gleicht nahezu der von Monographien. Jahrgang und Jahr sind gleichwertig und damit redundant. Der Jahrgang wird nicht immer angegeben, das Jahr sollte primär angegeben werden, wie bei Monographien. Zum Ort bei Ztschr. s.o.

Heft oder Nummer sind gleichwertig und können auf folgende Form reduziert werden (Wenn man sich an die Form streng hält kann auf das Wort Heft oder Nummer verzichtet werden):

  • Zeitschriftentitel. Verlagsort 25.2000,5.
Auf „Nr.“ sollte nie verzichtet werden. Besser vier Zeichen mehr getippt als wenn hinterher Unklarheit herrscht. -- Nichtich 11:14, 14. Aug 2006 (CEST)
Von mir aus, nur genau das macht der ZDB OPAC und der hat noch ein bischen mehr Datenmenge zu organisieren, als wir und hat damit keine Probleme. Also es steht jetzt bei sehr vielen Artikeln nach dieser Methode und es hat wohl kaum jemand damit Schwierigkeiten, es hat sich darüber bisher keiner beschwert. Das Nr. ist genauso verzichtbar, wie das Heft oder H. oder Jahrgang oder Jg. wenn man sich strickt an die empfohlene Methode hält. Aber wenn Du deine Maske mit Jg 28. Jahr 2000, Heft 3 ausstatten willst, bitte schön. es ist aber redundant.--Löschfix 00:09, 15. Aug 2006 (CEST)

Bei Tageszeitungen, oder wo es notwendig erscheint, kann in Klammern dahinter das Datum gesetzt werden.

Die Zitierweise Jahrgang. Jahr, Heft oder Nr. folgt weitgehend der Syntax des OPAC der ZDB (Zeitschriftendatenbank bei der Deutschen Bibliothek in der Berliner Staatsbiliothek). z.B. (wörtlich übernommen, Ort und Verlag wird im ZDB aber anders gehandhabt als bei uns):

  • Süddeutsche Zeitung. - (München) : (Rösl) 1859,1(1.Okt.) - 1860,345(13.Dez.) oder
  • Sinn und Form : Beiträge zur Literatur / hrsg. von der Akademie der Künste zu Berlin. - Berlin : Aufbau-Verl. 1.1949 -

Die 1 im ersten Beispiel ist Heftnummer (die erste Ausg. der Süddeutschen). Die 1 im zweiten Beispiel ist der Jahrgang, der Bindestrich entspricht unserem ff, also 1949ff.

Wieso nicht entsprechend Wikipedia:Literatur/Formatierungsregeln: -- Nichtich 11:14, 14. Aug 2006 (CEST)
Süddeutsche Zeitung. Heft 1-345, München, Rösl 1. Oktober 1859 - 13. Dezember 1860.“
Na hier weichst Du doch schon vom Grund-Schema ab, der Ort kommt plötzlich vor dem Verlag, warum? Die Jahreszahl steht nicht am Ort und warum sind die Heftnummern von den Dati getrennt, sie sind doch austauschbar, gehören also direkt zusammen. Deswegen werden sie nur als Zusatz in Klammern angegeben, weil die Heftnummer i.a. reicht. (Bei Tageszeitungen kann man statt dessen das Datum ausschreiben). Auch hier schlage ich den Weg vor, den der ZDB OPAC einschlägt. Natürlich nicht für Ort und Verlag, das soll genau so gemacht werden, wie wir es auch bei Monographien machen. Es soll nach Möglichkeit keine Regel die wir für Monographien anwenden verändert werden. Das finde ich einfach und einfach zu merken. Dem OPAC folge ich nur, was die Zahlen betrifft, der Rest wird im Prinzip so gemacht, wie wir es bei Monographien auch machen. Es hat den vorteil, dass sich der Nutzer immer gleich auch in den OPACs zurechtfindet.--Löschfix 00:09, 15. Aug 2006 (CEST)
„Akademie der Künste zu Berlin (Hrsg.): Sinn und Form. Beiträge zur Literatur. Jg. 1ff, Berlin, Aufbau-Verlag 1949ff.“

Bitte, die beiden ZDB-Beispiele dienten nur für die Zahlen, das andere will ich nicht übernehmen, bei uns sollte es so aussehen:

  • Süddeutsche Zeitung. Rösl, München 1859,1(1.Okt.) - 1860,345(13.Dez.). ISSN
  • Sinn und Form. Beiträge zur Literatur. Hrsg. von der Akademie der Künste zu Berlin. Aufbau, Berlin 1.1949,1ff. ISSN

Der Jahrgang gehört doch unbedingt zum Jahr und nicht vor den Ort oder Verlag (genau wie für mich auch die Auflage zum Jahr gehört). Das ist der einzige Unterschied zu mehrbändigen Werken und Schriftenreihen. Und dieser Unterschied sollte imho sein, denn daran kann man Periodika von Monographien unterscheiden.

Bei Zeitschriften würde ich die Herausgebende Institution nicht als Autor dem Titel vorausstellen, aber natürlich kann man das so machen.--Löschfix 00:09, 15. Aug 2006 (CEST)

Bitte keine bei wissenschaftlichen Zeitschriften übliche Abkürzungen verwenden, auch wenn diese nach ISO und anders genormt sind. Sie sind nur spezialisierten Datenbanken bekannt und differieren auch national. Solche Abkürzungen für medizinische, chemische oder biologische Werke findet man nur in den dafür vorgesehenen Datenbanken, teilweise auch in ZDB (unter TIT) und mehrheitlich, aber nicht sicher auch in DDB bzw KVK. Da das aber sehr unzuverlässig und zu speziell ist, sollte in der WP gemäß der Oma-Regel der ausgeschriebene Zeitschriftenname nebst mindestens Erscheinungsort angegeben werden. Zu viele Zeitschriften sind gleich- oder ähnlichlautend. Da hat der Fachfremde schnell mal 40 Fundstellen und mehr.

Beiträge in Zeitschriften, Lexika oder Anthologien werden nach Möglichkeit einheitlich behandelt und zwar in der Form:

  • Autor: Beitragstitel. In: Zeitschriftentitel. Verlagsort 25.2000, 5, S. 512-781. ISSN xxxx-xxxx(?!?!)

Bei dieser Zitierweise ist es sogar möglich auf das S. für Seite zu verzichten. Um Mißverständnisse zu vermeiden, kann S. allerdings mit angegeben werden.

Es ist aber nicht sinnvoll, auf S. zu verzichten, da dadurch deutlich gemacht ist, welche der vielen Zahlen die Seitenangabe ist. Der Leser sollte nicht erst in den Richtlinien zu Literaturangaben nachlesen müssen, sondern auch von sich aus erraten können, welche Zahl die Seitenangabe ist. -- Nichtich 11:19, 14. Aug 2006 (CEST)
hier sage ich wieder, von mir aus. Nur wenn wirklich überall die gleiche Zitation angewendet wird, versteht der Leser sehr schnell auch ohne Richtlinien, was gemeint ist. Ich setzte das S immer dann, wenn es zu Mehrdeutigkeiten kommen kann, sonst lasse ich es weg. Dass Seitenzahlen ohne S oder p mit Komma hinten angehängt wird, findet man sehr viel, auch in der WP ohne mein Zutun und auch in wiss. Notationen.;-) also keine Erfindung von mir, sondern durchaus üblich und vertretbar. aber bitte wenn Du die Maske mit Feldnamen erweitern willst, ich finde meine Kurzmethode kompakter, übersichtlicher konsistenter. Aber gut.
  • Verlag, Ort Jahr, S.5
  • Verlag, Ort 25.2000,1, S.5-32. oder Verlag, Ort 25.2000,1, 5-32. Du würdest schreiben
  • Jg 25. Verlag, Ort 2000, Nr.1, S.5-32. (ist viel zu lang u. siehe oben)
Sieh Dir mal die vielen Beispiele unten im Abschnitt, was so alles in WP vorkommt, an, dort wird fast immer eine solche kompakte Kurzschreibwiese für Jahrgang, Heft und Jahr angewandt. Aber nie wird der Jg. dort hingeschrieben, wo bei Mehrbändigen Werken die Bandnummer steht.--Löschfix 00:23, 15. Aug 2006 (CEST)

Seitenzahlen werden mit Komma an das Erscheinungsjahr gehängt (einheitlich bei Monographien und Zeitschriften). Nicht irgendwo hin platzieren, an Bandnummer, Reihentitel, Haupttitel oder sonstwo, oder gar an die ISBN, kommt leider alles vor in WP, jede nur erdenkliche Variante und jeder wie er lustig ist (vielleicht kommt ja daher der Eindruck in der Journalie, dass es sich um ein Unterschichtenlexikon handelt. Arme Unterschicht, die das alles verdauen muß).

Bitte beachte Wikipedia:Typographie, Seitenzahlen werden wie Jahreszahlen durch einen Bindestrich ohne Leerzeichen getrennt. In engl. Lit. kann p für Seite geschrieben werden, besser ist einheitlich S. zu verwenden (mein Vorschlag). Im Zuge der Vereinfachung/Vereinheitlg. sollte auf pp, oder SS. verzichtet werden.

Lexikoneinträge, sogenannte Lemmata, sind in bibliogr. Hinsicht nichts als Artikel in einem Buch, und können ohne Weiteres als solche dargestellt werden. Oft haben sie auch einen Autor.

:Es gibt Leute in der WP, die dafür noch eine Sonderform benötigen. Der Umständlichkeiten sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Kopfschüttel. Wikipedia bedeutet hingegen weitgehend alles auf einen Nenner bringen.;-) Einsteins Weltformel läßt grüßen.

HTML - PDF - Postscript Dateien usw.

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Generell können keine Vorbehalte gegen moderne Medien akzeptiert werden. PDFs sind genauso Literatur, wie gedruckte Broschüren. Allerdings liegen sehr oft PDF-Dateien auch gedruckt vor und in diesen Fällen sollte die Zitation die Druckausgabe ausweisen, möglichst mit ISSN, der PDF-Link kann eingebaut werden. Leider ist es oft nicht leicht Artikel in PDF-Form auch zu bibliographieren, die Erscheinungsweise steht oft nicht im Dokument. Daher ist hier etwas Recherche angesagt.

Beispiel:

Bei HTML-Dateien muss natürlich entschieden werden, ob es sich lediglich um eine Web-Site oder um eine im Internet veröffentlichte Literatur handelt, diese Entscheidung ist oft grenzwertig, so dass man HTMLs je nach Inhalt sowohl bei der Literatur als auch unter Web-Links zulassen sollte. Übergänge sind hier fliessend und ein generelles Problem ergibt sich, wenn unter Quellen (Fußnoten) gemischt Literatur und Weblinks aufgezählt werden. (Näheres dazu unter Quellen)

Übersetzer, Bearbeiter und Herausgeber

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Können zusätzlich angegeben werden analog in der Form:

  • Autor: Titel. Übersetzt, bearb. und hrsg. von Vorname Name. Verlag, Ort Jahr.

oder

  • Autor, Übersetzer (Übersetzung und Herausgeber): Titel. Verlag, Ort Jahr.

Ansonsten bitte auf Füllwörter, wie "erschienen in" etc. etc. verzichten.

Eine herausgebende Institution gebe ich bevorzugt als Nachsatz hinter dme Titel an (Hrsg.v.Friedrich-Ebert-Stiftung.) Sie ersetzt nicht den Verlag und wird mit Punkt abgeschlossen. Also auch hier kein Komma.

Auflage, Ausgabe, Erscheinungsjahr

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Angabe der Auflage, auch hier wird sehr beliebig resp. willkührlich verfahren, sollte man immer bedenken, welchen Sinn diese Angabe macht. Einen Mehrwert hat sie imho nur, wenn genau zitiert werden soll, weil ja die Seitenzahlen einzelner Auflagen nicht notwendigerweise übereinstimmen müssen, allerdings ist das auch durch das Erscheinungsjahr bereits eindeutig benannt. Ansonsten sei darauf hingewiesen, wie schnell die Angabe einer aktuellen Auflage veraltet, so schnell kann man oft garnicht gucken. Da die Auflagen-Nummer mit dem Erscheinungsjahr korrelliert, gebe ich sie als Zutat zum Jahr in Klammern an, wenn das Sinn macht, sonst wird sie weggelassen. Es macht auch Sinn mehrere Erscheinungsjahre anzugeben (durch Komma getrennt), insbesondere die Erstausgabe und die aktuelle Auflage, oder bei besonders vielen verschiedenen Ausgaben auch mehrere Jahre. Das läßt sich aber kurz und einfach durch die Kommareihungen der Jahreszahlen erreichen, zusätzliche Bemerkungen sind dann überflüssig. Auch hat es wenig Informationswert, wenn da steht "3. erweiterte und gründlich überarbeitete Auflage", da die meisten höheren Auflagen ab 3. Aufl. überarbeitet werden, ist das relativ redundant. Zumal das auch sehr beliebig in der WP gehandhabt wird. Merke: Eine erweiterte Aufl. ist auch nahezu immer eine durchgesehene Aufl. Auf derlei Nuancen kann man im Rahmen der WP gerne verzichten, im Interesse der Kürze, also solche Bemerkungen nur in Sonderfällen gebrauchen und nicht einfach abschreiben, was auf dem Deckel steht. Seit bitte immer um Übersichtlichkeit und Fasslichkeit, also Kürze besorgt. Wechselt der Verlag unter den einzelnen Ausgaben, Lizenzausgaben usw., dann kann man die unterschiedlichen Verlage und Orte und Erscheinungsjahre durch Kommareihung angeben, falls man sich davon Mehrwert verspricht. Notwendig ist es nicht, denn

die WP-Regel heißt, eine möglichst aktuelle und gut erreichbare Ausgabe angeben, das kann sich auf den Buchhandel, oder auf die üblichen Bibliotheken beziehen.

(Archivmaterialien, die nur in Archiven zugänglich sind, also in Mappen mit "farbigen" Bindfäden zusammengebunden ;-), sollten hier verzichtbar sein. Die WP ist kein Sammelkasten für Wissenschaftliche Referate und Promotionen. Es wird hier keine Wissenschaft betrieben, die Aussagen müssen nachvollziehbar sein und zwar im körperlichen Sinne, nicht im wissenschaftlichen. Besser auf eine, diese Materialien auswertende, Publikation verweisen. Also bitte Archive nur in Sonderfällen.)

Angaben wie "seit langem vergriffen" usw. machen wenig Sinn und sind weder in der Wissenschaft noch in einer Enzyklopädie üblich. Erstens veraltet das schnell und ist selten aktuell, zweitens: Es wird davon ausgegangen, dass jede gedruckte Literatur irgendwo über Bibliotheken, notfalls per Fernleihe zu erreichen ist. Es wird auch nahezu jedes Buch in den Suchmaschinen gefunden. Außer bei Literatur die älter als 200 Jahre ist, da wird es schwieriger, dafür gibt es aber ebenfalls schon Suchmaschinen, und ist nur eine Frage der Zeit. Wie man recherchiert, erfährt man in der WP unter Wikipedia:Recherche.

Die Nennung einer Ausgabe, die nicht wiederfindbar ist, ist sinnlos und wird gelöscht. Bitte die Ausgabe immer so beschreiben, dass jeder sie auch finden kann in den üblichen Suchmaschinen, oder Bibliothekskatalogen oder Antiquariatsangebote, Buchhandel. (Es ist nicht die schlechteste Verfahrensweise, das einfach mal auszuprobieren für den jeweiligen Titel.)

Auf Füllwörter, wie "erschienen in" (jenem oder diesem Verlag) etc. etc. kann und sollte in den meisten Fällen verzichtet werden.

Anmerkungen wie (Unveränderter photomechanischer Nachdruck der Ausgabe von 1927) lassen sich reduzieren auf die verkürzte Angabe von "Ersterscheinungsjahr, Nachdruckjahr (Repr.)". Reprints werden i.a. fotomechanisch und unverändert ausgeführt (Faksimile), ansonsten handelt es sich um eine Neuauflage. Beispiel:

  • Hanns Bächtold-Stäubli, Eduard Hoffmann-Krayer (Hrsg.): Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Bd 2. Walter de Gruyter, Berlin 1927, 1987 (Repr). ISBN 3-11-011194-2

Generell macht es aber keinen Unterschied in bibliographischer Hinsicht, ob eine Neuauflage nach 3 Jahren oder 80 Jahren erfolgt. Also Angaben wie Nachdruck der Erstausgabe von 1817, sollte lieber durch genaue Bibliographie der alten Auflage ergänzt um den Neudruck gemacht werden:

  • Max Mustermann: Musterbuch. Leipzig 1817, München 2002 (Repr.). ISBN yyyyyyyy ist die richtige Form.

Wie die ISBN bzw. ISSN dargestellt wird, ist in WP:Lit ausreichend erklärt. Sie kommt nach Möglichkeit als letztes ganz rechts an die Titelaufnahme (nur umfangreichere Annotationen können noch folgen). Die ISBN wird nicht in Klammern gesetzt und auch nicht mit einem Punkt abgeschlossen, sie kann mit oder ohne Bindestriche geschrieben werden, Bindestriche dürfen aber nicht willkürlich gesetzt werden. Pb 13 oder 15 stellig ist egal, die 13-stellige reicht aber in allen Fällen aus.

Auch wenn es seit knapp einem Jahr in den Regeln steht, ist es falsch den Punkt hinter die ISBN zu setzen, denn wir setzen ihn auch nicht hinter die ISSN. Der Punkt schließt die Titelaufnahme ab, die ISSN/ISBN ist nur anklickbarer Zusatz. Es findet sich dazu auch keinesfalls Konsenz in der WP, ich durchforste sie ja ständig darauf hin.

In der Medizin und Naturwissenschaften ist auch die PMID gebräuchlich, sie kann zusätzlich angegeben werden.

Die Wikipedia ist kein Verkaufskatalog, daher sind Austattungsmerkmale normalerweise unüblich. Also Pappe, Leinen, Hochglanz, Seitenumfang und Abbildungszahl, mit oder ohne Abbildungen. Das wird vielfach nicht beachtet.

Von manchen werden gerne ausgiebige Bewertungen und Erläuterungen zu der Literatur angebracht. Dazu ist zu sagen WP ist weder Lehrbuch, noch Fachbuch, noch HowTo. Bewertungen sind in den meisten Fällen POV, das gilt auch für wissenschaftliche Bewertungen, sie entsprechen einer Lehrmeinung und sind daher in einer Universalenzyklopädie recht fragwürdig. Bei eingeschränkter Empfehlung eines Werkes, sollte man gleich überlegen, ob es sich überhaupt lohnt es zu erwähnen, resp. zu empfehlen. Erklärungen sollten weitestgehend in vollständigen Deutschen Sätzen im Artikeltext gemacht werden, im Literaturanhang und bei den Weblinks, sollten Erläuterungen hingegen in lexikalischer Kürze angebracht werden, es darf auch abgekürzt werden, Klammern sind hierfür vorgesehen. Manche setzen dafür die Kleinschrift, allerdings hat das keine generelle Verbreitung gefunden und sollte im Interesse der Einheitlichkeit verzichtbar sein. Es macht eben keinen Sinn in nur 3 Artiekln die Kleinschrift anzuwenden, weil sie dort geboten erscheint. Hier sollte man besser den allgemeienn Geflogenheiten folgen.

Generelle Bemerkungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erübrigen sich fast immer. Es gilt für jeden Literaturanhang und jeden Artikel, dass eine Auswahl gegeben wird, dass nur die wichtigste und relevante Literatur angegeben wird, dass grundlegende Literatur zuförderst erwähnt wird, dass Spezialliteratur genannt werden kann. Bibliographische Vollständigkeit ist eher mehr die Ausnahme. Allerdings kann die Rubrik Literatur auch lediglich Bibliographik sein, d.h. für die genauen bibliographischen Angaben zuständig, z.B. bei Artikeln über Zeitschriften, bei Artikeln über Institute, die Publikationsserien, Periodika etc. herausgeben usw. Die Rubrik Literatur ist immer auch Bibliographie im Sinne von bibliographischen Angaben. Es macht in meinen Augen für die (populärwissenschaftliche) WP auch wenig Sinn zwischen Allgemeiner, populärwissenschaftlicher und wissenschaftlicher Literatur zu unterscheiden. Die Grenzen sind oft schwer zu ziehen und strittig, also POV. Es nutzt niemandem die Literatur abzugrenzen, da ohnehin nur wesentliche Literatur genannt werden soll. Auch populärwissenschaftliche Literatur kann auf der Höhe der Zeit und Wissenschaft sein. Wissenschaftliche Literatur kann im Einzelfall völlig daneben liegen, man sollte sie dann ohnehin nicht empfehlen. Etwas anderes ist, wenn im Einzelfall einzelne Werke im Text behandelt werden, da kann es natürlich Sinn machen, auch fragwürdige Werke zu erwähnen. Im Interesse der Omaregel sollte einführende Literatur primär genannt werden, dazu können auch etablierte populärwissenschaftliche oder wissenschaftsjournalistische Werke zählen. Quellen hingegen, die schwer erreichbar sind und nur innerhalb eines Fachgebietes relevant oder bekannt sind, sollten nur in Ausnahmefällen genannt werden. Besser die greifbare wiss. Lit., die die Quellen auswertet. WP ist kein wiss. Referat, sondern ein Universalenzyklopädie. Das gilt insbesondere für Archivmaterialien. Die Reihenfolge in der Lit. aufgezählt wird muss nciht extrra benannt werden, sie ist meist offensichtlich. Also auf generelle, allgemeine Bemerkungen sollte im Interesse der Übersichtlcihkeit verzichtet werden. Der Literaturabschnitt ist eine Bibliographie, kein Artikel.

Gerne wird Literatur alphabetisch geordnet, oder auch chronologisch. Eine Regel gibt es dafür aber nicht. Für mich hat sich eine systematische Anordnung meistens bewährt. Nach der einführenden Literatur, dazu gehört unbedingt auch populärwissenschaftliche und wissenschaftsjournalistische Literatur, so sie zu empfehlen ist, kommt die speziellere Literatur, z.B. zu Einzelaspekten. Eine chronologische Ordnung von Neu nach Alt ist ebenfalls sinnvoll (auch von alt nach neu kann sinnvoll sein). Gibt es viel englische oder fremdsprachige Literatur, sollte man bedenken, dass wir in der de:WP sind und daher die deutsche Lit. nach Möglichkeit an den Anfang setzen, bevor eilig alphabetisiert wird. Eine Festlegung fände ich hier nicht zweckdienlich und sollte vom Gegenstand abhängig gemacht werden. Die Reihenfolge ist aber eine Möglichkiet auf enzyklopädische Weise didaktische Ansprüche (die hier oft so beliebt sind) zu realisieren,

Quellen und Werke

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bitte nie vergessen: Die Quellenangaben sind für die User da, nicht für die Comunity oder die Wikipedia - dafür gibt es die Editzeile.

Generell gilt, der Abschnitt Literatur ist für Literturverzeichnis und Quellenverweise da. Also Literatur beinhaltet weiterführende Lit. und ist auch Quelle für den Artikel. Grundsätzlich sollte bei einer Extra-Rubrik Quellen (besser Quellenangaben), falls der wegen der Fülle notwendig erscheint, die Standard-Ausstattung des Anhangs beibehalten werden und lediglich erweitert werden. Also das empfohlene: Siehe auch, Literatur, Weblinks. Quellen sollten nach den Empfehlungen von Wikipedia:Literatur im Text in Klammern angegeben werden, der Literaturlink kann dabei verwendet werden. Fußnoten empfinde ich in den meisten Fällen als überzogen und unnötig (s.o. zu Wissenschaftlichkeit und wissenschftlicher Arbeit in WP), ich finde sie auch umständlich zu handhaben auch für den Leser. In jedem Fall sollten aber Quellenangaben wie Literatur behandelt werden, also nach den gleichen Regeln, und auch dort einsortiert, gegebenenfalls als Unterpunkt, Weblinkquellen bitte unter Weblinks ansiedeln. (Ein gutes Beispiel für reine oder fast reine Weblinkquellen findet man hier: Google Book Search.) Allerdings sollte man das Internet nur in besonderen Fällen als Quelle angeben, seine Verlässlichkeit ist einfach nicht groß genug. Texte die auch gedruckt erschienen sind, sind besser unter Literatur zu verzeichnen und dort extern zu verlinken, falls sie online zu haben sind. So hat man die Wahl, die Quelle auch in einer Bibliothek nachzuschlagen und der Quellenwert wird betont. (Bei Tages- und Wochenzeitungen werden die Artikel, falls sie online verfügbar sind, gerne unter Weblinks angegeben. Aber auch hier bitte nach den Literaturkonventionen vollständig bibliographieren plus ISSN, damit sie notfalls auch in einer Bibliothek gefunden werden.) Wer Referenzen benutzen will, also <ref>...</ref>, oder <ref name=>, achte bitte bei den Links im Text auf die korrekte Lit.-Konvention. In den meisten Fällen reicht der Litlink aber aus, um Fußnoten zu verwenden braucht man weder eine extra Rubrik Fußnoten (ganz abscheulich) noch Quellen. Die refs springen auch in die Abschnitte Literatur oder Weblink, wenn man dort die ref-Zeile einträgt. Aber dann ist besonders sinnfällig, dass ein Litlink die einfachere Variante ist und absolut ausreicht, insbesondere wenn man die Kurzform (Name, Jahr) verwendet. Nur gemischte Fußnoten (Quellenangaben, Lit., Weblinks, Anmerkungen) machen Probleme. In solchen Fällen wäre ich immer dafür zu splitten und z.B. die Literatur mit dem Baustein, die weblinks im Text und oder die Anmerkungen per Fußnoten anzulegen. Eine extra Quellenrubrik ist dann verzichtbar - immer im Fokus, dass der User nicht wegen der Quellenkritik hier hineinschaut, sondern aus pragmatischer Wissbegierde.

Und kommt bitte nicht mit den wissenschaftlichen Unterscheidungen zwischen Primärquelle, Sekundärquelle, Primärliteratur, Sekundärliteratur, populäre Literatur, wissenschaftliche Literatur, Trivialliteratur etc. das alles kann in der WP weitgehend vernachlässigt werden. Quellen sind generell auch Literatur, was denn sonst. Sie sind kurz gesprochen Literaturangabe mit angehängter Seitenzahl. Die in den Disziplinen üblichen Kurzzitationen dürfen verwendet werden, falls sie irgendwo in der WP erläutert worden sind, also Bibelzitate, Klassikerzitate usw. aber hier bitte nur die wirklich gängigen Gebiete, nicht solche, die nur in Spezialliteratur üblich sind und nur Spezialisten bekannt. Diese bitte aufschlüsseln, sonst kommt meine Oma nicht mit.

siehe auch: WP:QA

Inzwischen ist die Rubrik Quellenangaben sehr beliebt geworden. Im Interesse der Einheitlichkeit würde ich bei dieser Bezeichnung bleiben, denn sie grenzt sich von den Quellen-Werken der Klassischen Philologie ab und ist mit dem Begriff Einzelnachweise austauschbar. Noch haben wir alle drei Varianten kunterbunt durcheinander in der WP. Wegen der Anordnung bin ich dafür die Quellenangaben mit den refs (Fußnoten) direkt an den Text anzuschließen, danach erst das Siehe auch, Literatur, Weblinks. Das hat zwei Vorteile: die traditionelel Reihenfolge des Anhangs wird beibehalten und In den Quellenagaben kann man in Kurzzitation auf die genaueren bibliographischen Angaben des Lit-Verzeichnisses verweisen, und muss dazu nicht wieder hochspringen im Lesefluss.

Schwieriger ist es mit Werkverzeichnissen. Gerne werden in der Philologie die Werke chronologisch nach Entstehungsjahr aufgelistet, was natürlich auch Sinn macht, andererseits sollten die Werke ja auch gelesen werden und Angaben zu ihrer Erscheinungsweise (Erstausgabe) sind von Nutzen. Insofern entweder Werkverzeichnis im Artikel und zusätzlich Werkausgaben ins Literaturverzeichnis, z.B. Gesamtausgaben, oder gleich die Werkliste ins Literaturverzeichnis mit allen bibliographisch notwendigen Angaben. Dann gibt es den Unterpunkt Werkausgaben oder Werke und den Punkt Sekundärliteratur. Im einfachen Fall kann auch eine Rubrik Werke und eine Rubrik Literatur nur für Sekundär Lit. angelegt werden. Aber immer sind literarische Werke auch Literatur, was sonst, und deshalb sollte man sich an die Regeln WP:Literatur auch hier halten. Das macht den meisten Philologen große Probleme, wie es scheint.

Werkverzeichnisse in Malerei und Musik sind natürlich nicht ins Literaturverzeichnis zu integrieren sondern in den Artikel. Die Titelei sollte aber möglichst analog erfolgen.

Medien sind weitestgehend ähnlich der Literatur zu beschreiben, sie sollten auch dort als weiterer Punkt angesiedelt werden. z.B. eine zusätzliche Rubrik Film (aber nicht Kinematographie, das ist unnötig lang für meine Oma), oder die Angabe von CDs. Hier sollte das Label angegeben werden und möglichst ebenfalls Ort und Jahr, wo das möglich ist. Also analog Verlag, Ort Jahr.

Rezeption hat sich bei historischen und mythologischen Ereignissen bewährt, als Unterpunkt von Literatur, oder bei verschiedenen Kunstgattungen im Artikeltext. Im Falle der Literatur, also Erzählungen, Romane, Gedichte etc. ist es ein Unterpunkt von Literatur mit analoger Titelaufnahme. Hier wird das Genre zusätzlich durch Roman, oder Erzählung, Fabel, Novelle, Gedicht oder dergleichen mit angegeben (und zwar einfach mit Punkt und nicht in Klammern, analog Untertitel). Auch Film und Pop lässt sich hier unterbringen.

Aus dem Vorgenannten folgt, dass auf Eigenheiten weitgehend verzichten werden sollte. Individuelle Gepflogenheiten und Marotten sind in einer Universalenzyklopädie nun mal fehl am Platz. z.B. Buchtitel mit Parantese einzuschließen und mit Semikolun abzuschließen ist keine hier übliche Form, genausowenig wie die Semikolonreihung. Dafür haben wir die Kursivregel und die Punktregel.

Systematik u. Beispiele

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Sache noch systematischer anzupacken, sammle ich hier alle exemplarischen Formen, die so in der WP vorkommen. Ich beabsichtige damit aufzuzeigen, woher die verschiedenen Konventionen kommen und wie sie den einzelnen Disziplinen, resp. Schulen zuzuordnen sind. Es gibt imho leider dazu noch keinen Artikel. Auch die richtige Literatur habe ich noch nicht aufgespürt. Das Unterfangen erweist sich als aufwendig und mir fehlt die Zeit. Aber eines Tages werden wir auch dazu einen systematischen Artikel haben und dann wird sich jeder ein Bild machen können, was die sogenannte "Wissenschaftliche Zitation" von der sogenannten "Internationalen Zitation", und was dergleichen mehr Attribute sind, unterscheidet. Und das immer wieder von vorne Beginnen der Diskussion wird dann hoffentlich auf einem festeren Fundament stehen.

  • Geller-Grimm F (2003): Fotoatlas und Bestimmungsschlüssel der Raubfliegen Deutschlands (Diptera: Asilidae). CD-ROM, Amphx-Verlag Halle (Saale), ISBN 3932795180 (s. Gemeiner Strauchdieb)
Eine in Naturwissenschaftlichen Disziplinen häufige Zitationsweise bei wissenschaftlichen Arbeiten, die aber in anderen meist geisteswissenschaftlichen Disziplinen wieder anders ausfällt. Wie weiter unten wird hier die Jahreszahl in Klammern angegeben, aber gleich dem Autor zugeordnet. Es wird damit klargemacht wann die Arbeit vom Autor veröffentlicht wurde, meist verbunden mit einer Kurzzitationsweise. Da das Literaturverzeichnis in der WP aber in erster Linie dem User zum Wiederfinden, Nachschlagen und der Weiterbildung dient, und nicht der wissenschaftlichen Arbeit, sollte diese Zitation hier weniger in Betracht kommen. (Das ErscheinungsJahr kommt üblicherweise an den Verlagsort.) Der Vorname wird hier abgekürzt und ohne Punkt und Komma dem Nachnamen nachgeordnet. Das entspricht einer neueren internationalen Konvention, aber nicht der Namenskonvention der WP. Ausserdem ist diese Variante meist mit der Kommareihung verbunden, also nicht mit dem Doppelpunkt. In WP wird "Vorname Nachname:" geschrieben, der erste Vorname nach Möglichkeit ausgeschrieben, bei mehreren Autoren kann auch abgekürzt werden. Die WP hat ähnlich wie ein OPAC oder Katalog einer Bibliothek die Aufgabe Titel unterschiedlichster und nicht nur wissenschaftlicher Disziplinen einheitlich wiederzugeben, daher ist es hilfreich sich hier an den Bibliotheken zu orientieren, insbesondere Nationalbibliothek und Zeitschriften Datenbank bei der DBB. Dort sind diese sogenannten wissenschaftlichen Zitationen nicht üblich und es werden alle Titel nach einheitlichem Schema wiedergegeben.
  • Abraham Pais: SUBTLE IS THE LORD: The Science and the Life of Albert Einstein. New York: Oxford University Press (1982) (s. Einstein)
Auch hier wird das Erscheinnungsjahr in Klammern gesetzt, jedoch wird hier nicht das Klammerjahr gleich nach dem Autor angegeben, sondern wie sonst üblich am Schluss. Diese Konvention wurde offensichtlich der üblicheren Bibliothekszitierform (Jahr ans Ende) angepasst, jedoch aus Gewohnheit auf die Klammer nicht verzichtet.
Auf einen zweiten Doppelpunkt in der Literatur sollte n.M. verzichtet werden, ein solcher Doppelpunkt stört nicht, wenn man die "internationale Zitation" (Kommareihung) verwendet (alle Bestandteile werden unterschiedslos durch Komma getrennt), in der WP-Zitierweise folgt aber nach dem Autor ein Doppelpunkt, daher ist es empfehlenswert, Doppelpunkte in den Titeln nicht zu verwenden, diese stehen auch meist nicht auf den Buchdeckeln oder Innentiteln, sondern ersetzen nur einen Zeilensprung oder Ähnliches. Ein Bindestrich, Komma, oder Punkt ist hier ebenfalls geeignet. (Aus Erfahrung: manchmal ist es wirklich schwer zu entscheiden, was noch zum Titel gehört, was Nebentitel, Untertitel oder gar weitere Angaben sind. Daher die strikte Regel: "Der Doppelpunkt kennzeichnet den Autor o. Hrsg., der Punkt schließt den Titel und weitere Titel, das Komma trennt den Verlag von Ort und Jahr. Der Ort hingegen trägt kein Komma oder Trennzeihen.")
In sehr vielen OPACs und Katalogen ist die Schreibweise "Ort: Verlag, Jahr" mit oder ohne Komma, selten das Jahr in Klammern üblich. Die WP folgt hier der noch einfacheren deutschen Zitierweise "Verlag, Ort Jahr". (Kein Komma zwischen Ort und Jahr). Sie hat den Vorteil, dass die Grundbestandteile ORT JAHR, die immer angegeben werden sollten zusammen und am Schluß stehen, der Verlag hingegen, dem das Komma vorbehalten bleibt, kann fehlen. Man bekommt damit eine weitgehend konsistente Schreibweise mit wenig Zeichen. In den allermeisten Fällen muss das also angeglichen werden. Wer noch ein Komma zwischen Ort und Jahr setzt, folgt der anderen, meist internationalen/angelsächsischen Konvention. Wer einen Doppelpunkt nach dem Ort setzt folgt den OPACs bzw. alten Bib.-katalogen.
Auf Versalien sollte weitestgehend verzichtet werden im Interesse der Einheitlichkeit und Einfachheit.
Obiges Beispiel ist also eindeutig eine inkonsequente Mischform.
  • Francis Courtade, Pierre Cadars: Geschichte des Films im Dritten Reich. München (Heyne) 1975, S. 208ff (s. Wunschkonzert)
Hier wir der Verlag in Klammern gesetzt, eine eher selten vorkommende Form, die den Variantenreichtum nur noch größer erscheinen lässt.

Eine vollkommen unvollständige und unformatierte Angabe wie diese rechtfertigt wohl in jedem Fall ein wikify:

Was ist hier noch Autor und was ist der Titel?, bei der Kommareihung oft kaum zu erkennen, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. In Wahrheit handelt es sich hier um ein bei University Press in Austin USA erschienenes Werk von 1946, dass bei Greenwood Press London - New York 1969 als Reprint nachgedruckt wurde. Der Druck trägt zwar bereits die ISBN Nummer, man muss aber bedenken, dass ISBNs in so früher Zeit (etwa vor 1980) in den Bibliothekskatalogen und OPACs oft noch nicht vermerkt sind. Vielleicht wird hier deutlich, warum diese Bibliotheks-Ur-Regel "Ort und Jahr" so wichtig ist.

Eine ziemlich absurde Mischform findet sich hier (Kommentar überflüssig):

  • Robert N. Burr: By reason or force, Chile and the balancing of power in south america 1830-1905. University of California Press, ISBN 0-520-02629-2, (1974) - (s. Geschichte Chiles)

Und hier wird wieder auf Ort und Jahr verzichtet, dafür aber ein Semikolon vor die ISBN gesetzt. Vielleicht kommt ja negative Kritik an der WP von dem Eindruck von Kraut und Rüben?

  • Irma Noseda und Christoph Schäppi: Aarau Stadt Architektur – Stadtentwicklung in zehn Schritten 1240-2001; ISBN 3-85502-700-5 (s. Aarau)
Auf das UND zwischen zwei Autoren sollte und kann im Zuge der Vereinheitlichung verzichtet werden. Autoren bitte einheitlich durch Komma trennen.

in der Technik wird noch manchmal so zitiert, was aber vollständig von WP:Lit abweicht:

Mit der Regelung für die Auflagenzahl in WP:Literatur bin ich nicht glücklich, s.o. Ich favorisiere die Hochzahlmethode vor der Jahreszahl, alternativ in Klammern hinter dem Erscheinungsjahr. Diese Variante aber entspricht nun wirklich nicht dem Schema, Ort und Jahr sollten nicht getrennt werden:

  • Seemannschaft. Handbuch für den Yachtsport. Herausgegeben vom Deutschen Hochseesportverband "Hansa" e. V. Bielefeld: Delius Klasing, 27. Auflage 2005. ISBN 3-7688-0523-9 (s. Segeln)

Gerne werden Reihentitel (Serientitel) und Haupttitel verwechselt oder vermischt, das führt, wie im folgenden Fall zu Suchfehlern in den Suchmaschinen.

  • Simon Trew: Battle Zone Normandy: Battle for Caen, Sutton, 2005. (s. Schlacht um Caen)
>Trew: Battle Zone Normandy<

findet u. U. einen falschen Vertreter der Serie:

  • Ken Ford: Juno Beach. series editor Simon Trew. Sutton Publishing, Stroud 2004. ISBN 0750930071

Richtig muss es heißen:

  • Simon Trew, Stephen Badsey: Battle for Caen. Battle zone Normandy. Bd 11. Sutton, Stroud 2004. ISBN 0750930101

denn "Battel Zone Normandy." ist der Serientitel, der Haupttitel ist "Battle for Can." (Erl. s. o.)


Besonders vielfältig geht es bei den Ztschr.-Artikeln zu. Wer nicht die ganz moderne Namenskonvention anwendet (s. erstes Beispiel), der fügt gern alle Autorennamen nach dem Schema "Name, Vorname; Name, Vorname, Name, Vorname und Name, Vorname" aneinander. Dabei werden die Vornamen meist nur durch Anfangsbuchstaben mit oder ohne Punkt geschrieben. bei den vielen Kommatas braucht man dann natürlich Semikolons, um die Namen abzutrennen. Es gibt allerdings auch die Variante nur Kommas zu verwenden. In jedem Fall hat man eine Unmenge von Trennzeichen, die vermeidbar ist. Eine weitere Variante, die ebenfalls häufig anzutreffen ist, ist nur den ersten Namen in lexikalischer Form, also "Name, Vorname" anzugeben und die weiteren Namen in der gewöhnlichen Reihenfolge Vorname Name. Findet sich alles in wissenschaftlichen Publikationen:

  • Mirsky, Alfred E., and Linus Pauling: On The Structure of Native, Denatured, and Coagulated Proteins. Proceedings of the National Academy of Sciences 22, 7 (July 1936): 439-447 (s. Pauling)
Hier wird brav und seltener Weise mal der Titel korrekt mit Punkt abgeschlossen, dafür wird der Zeitschriftentitel aber ohne Kennzeichnung angefügt. Was sich besonders anbietet, wenn ohnehin nur Zeitschriftenartikel aufgeführt werden (Wissenschaftliche Arbeiten erscheinen oft in Artikelform in Fachzeitschriften oder Anthologien). In der Wikipedia aber, wo i. a. Artikel neben Monographien stehen, wird nach deutscher Tradition ein in: davor gesetzt. Eine andere mehr angelsächsische Variante verwendet zwar ein "in" aber ohne Doppelpunkt. Dann wird hier im obigen Beisp. der Jahrgang, bzw. Bandnummer, dann die Heftnummer durch Komma getrennt und in Klammern der ErscheinungsMonat und Jahr angegeben, dann durch Doppelpunkt getrennt die Seitenzahlen. Nur eine von vielen Varianten, bei denen aber meist das Jahr in Klammern gesetzt wird. Das der Titel von der Bandnummer nicht getrennt wird, ist schon als eine Kurzform anzusehen. Interessant ist, das der ZDB OPAC, die Zentrale Zeitschriften Datenbank bei der Deutschen Nationalbibliothek, sich auch hier der Grundregel für Monographien anschließt und keine neuen Regeln aufmacht. Nämlich grundsätzlich auch Erscheinungsort und Verlag anzugeben (sehr sinnvoll, denn viele Zeitschriftentitel sind mehrdeutig, zumal wenn man sich nicht innerhalb einer Disziplin bewegt) und dann hinter dem Ort wie üblich das Erscheinungsjahr setzt. Vor das Erscheinungsjahr wird durch Punkt getrennt der Jahrgang (Bandnummer) gesetzt (manche setzen dort auch ein Komma) und nach der Jahreszahl durch Komma getrennt die Heftnummer (hier kann in Klammern ein Erscheinungsmonat oder ein genaues Datum vermerkt werden), danach ebenfalls durch Komma getrennt die Seitenzahlen. Wer sich strickt an dieses Schema hält wird, keine Unklarheiten worauf die Zahlen sich beziehen erhalten und Zusätze wie "Seite", oder "pp." oder "No.", "Jahrgang" sind nicht nötig. Dieses Schema findet nur Anwendung bei Periodika, die also im allgemeinen eine ISSN tragen, nicht aber bei mehrbändigen Werken, die normalerweise eine ISBN tragen. In anderen Varianten wird der Jahrgang in Klammern dem Erscheinungsjahr vorrausgestellt. Man sieht die sogenannte wissenschaftliche Zitation hat allzu viele Varianten.

Sehr beliebt, aber wiederum nur bei einigen naturwiss. Disziplinen ist folgende Variante:

  • Hull FM (1962): Robber flies of the world., Bulletin of the United States National Museum 224 (1, 2): 1-907; Washington. (s. Raubfliegen)

oder

  • Keogh JS, Shine R, Donnellan S (1998): Phylogenetic Relationships of Terrestrial Australo-Papuan Elapid Snakes (Subfamily Hydrophiinae) Based on Cytochrome b and 16S rRNA Sequences, Mol. Phylogenet. Evol. 10 (1): 67-81 (s. Seeschlange)
Insgesamt kann man diese auch bereits als eine Kurzform ansehen, die besonders im Fach Biologie beliebt ist, zur Namenskonvention siehe oben. Hier wird davon ausgegangen dass die Zeitschrift bekannt ist und Jahrgang (fett), Nummer und Seitenzahlen werden aufgeführt, der Erscheinungsort wird hier, aber eher selten, verschämt und etwas verloren hinten angehängt oder garnicht genannt. Für die WP und in Bibliotheken und größeren Bibliographien allgemein, gilt mindestens der Ort als sehr wichtig zum identifizieren und wiederfinden, hinzu kommt evtl. der Verlag und die herausgebende Institution. Es gibt keinen Grund warum dann hier nicht das gleiche Schema angewandt werden sollte, wie bei Monographien. Zur korrekten Form siehe oben. Es ergäbe sich also wie üblich:
  • F. M. Hull: Robber flies of the world. in: Bulletin of the United States National Museum. Smithsonian Inst. Pr., Washington DC 224.1962,1/2, 1-907. ISSN 0362-9236

Völlig daneben liegt auch diese Form

  • G. Ulrich Großmann: Der Saalbau im Marburger Schloß. In: Burgenbau im 13. Jahrhundert. Forschungen zu Burgen und Schlössern 7 (München, Berlin 2002),

Warum hier die wichtigsten Angaben Ort und Jahr in Klammern gesetzt werden, versteht man wohl nur auf einer besonderen Universität. Richtiger wäre diese Form, allerdings fehlt noch die Seitenzahl:

  • G. Ulrich Großmann: Der Saalbau im Marburger Schloß. In: Burgenbau im 13. Jahrhundert. Forschungen zu Burgen und Schlössern. Bd 7. München, Berlin 2002. ISBN 3-422-06361-7

Eine von den Preußische Instruktionen maximal weit entfernte Methode, findet man z.B. in Mainz.;-)

  • Die Mainzer Stadtteile; Claus Wolf; Emons Verlag, 2004

oder

Statt der Kommareihung haben wir hier die Semikolonreihung.;-) Und die Reihenfolge ist Titel; Autor; Verlag, Jahr. Dieser Konvention scheinen auch die Geodäten zu folgen.

(Baustelle, wird fortgesetzt.)

Warum ich gegen diese Notation bin:

  • Sami Asmar: The Musical Legacies Of Sayyid Makkawi, Munir Bashir and Walid Akel. in: Al-Jadid. A Review and Record of Arab culture and arts. Vol. 4, No. 23, Los Angeles 1998.

Hier ist es nicht möglich zu erkennen, dass es sich um eine Zeitschrift handelt, es gibt auch keine ISSN, es sieht so aus, als wäre es ein mehrbändiges Werk.

Bei Band und Nummer würde ich aber sehr auf Zeitschrift tippen. Die Unterschiede zwischen Zeitschrift und mehrbändigen Werken sind sowieso fließend. Als einziger Unterschied ist, dass die Zeitschrift fortgesetzt wird und das mehrbändige Werk nicht. -- Nichtich 22:50, 1. Okt 2006 (CEST)
Fließend ja, es gibt auch Grenzfälle, aber es stimmt nicht was Du sagst, das sieht man, wenn man sich ganz einfach die OPACs genau anschaut (ZDB und Nationalbibliographie machen es ziemlich konsequent vor und unterscheiden ganz deutlich zwischen Periodika und Schriftenreihen, bzw. Serientiteln oder mehrbändigen Werken. Die Periodika bekommen eine ISSN, die Schriftenreihen ganz selten, meist werden die Einzelbände mit einer ISBN versehen und damit ihr monographischer Charakter klar hervorgehoben. Daher gibt es die saubere Trennung
  • Periodikum: Titel. Verlag, Ort Jg.Jahr, Nummer (oder Heft), Seite(n). ISSN
  • Schriftenreihe: Autor: Titel. Reihentitel. Bd Nr. Verlag, Ort Jahr, Seite(n). ISBN

Wenn jetzt ein einzelner Artikel gemeint ist, dann

  • Perioodikum: Autor: Artikeltitel. in: Zeitschrift. Verlag, Ort Jg.Jahr, Nummer (oder Heft), Seite(n). ISSN
  • Schriftenreihe wie oben, denn da ist der Einzeltitel, ein Band einer Schriftenreihe.

Bei mehrbändigen Werken ist es nicht so eindeutig und tatsächlich fließend, hier bevorzuge ich Herausgeber: Haupttitel. Bd Nr. Bandtitel. Herausgegeben von Herausgeber/Autor. Verlag, Ort Jahr, Seite(n). ISBN

Nur bei sehr umfangreichen Mehrbändigen Corpus ist es sinnvoll es umzudrehen: Autor: Bandtitel. Haupttitel. Bd Nr. Verlag, Ort Jahr, Seite(n). ISBN

z.B. Städtebuch Mainz. Deutsches Städtebuch. Bd 4,3. Verlag, Ort Jahr, Seite(n). ISBN

Die Stellung von Bandnummer gibt an, worum es sich handelt. Ich verwende hier kein In: Das entspricht am weitesten der Prais in den OPACs. Praktisch wird hier das Mehrbändige Werk genauso behandelt wie die Schriftenreihe, was zu einer weiteren Vereinfachung und Vereinheitlichung führt.

Obwohl ich die Zeitchriftennotation weitgehend der der Monographien angleiche, so machen die Angaben von Jahrgang und Heft den Unterschied:

  • Sami Asmar: The Musical Legacies Of Sayyid Makkawi, Munir Bashir and Walid Akel. in: Al-Jadid. A Review and Record of Arab culture and arts. Los Angeles 4.1998,23.

Ich habe im Prinzip nichts gegen die Langform, obwohl mir 99% der Gepflogenheiten in den Artikeln ein Bedürfnis nach Kurzform signalisieren. Es gibt aber keinen Grund die Regel "Verlag, Ort Jahr" bei Zeitschriften umzudrehen, nur weil die meisten es anders gewohnt sind. Der User wird die einheitliche Regel eher akzeptieren. Also auch bei der eher unüblichen Langform sollten Jg. und HeftNummer nahe an der Jahreszahl stehen, etwa so:

  • Sami Asmar: The Musical Legacies Of Sayyid Makkawi, Munir Bashir and Walid Akel. in: Al-Jadid. A Review and Record of Arab culture and arts. Los Angeles Jg 4.1998, H 23.
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Lit.: Max Musterjunge, S.315)

Literaturvorlage

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
*{{Literatur|Autor=Fabio Bourbon|Titel=Petra, die geheimnisvolle Felsenstadt|Verlag=Müller|Ort=Köln|Jahr=2004|ISBN=3-89893-564-7}}

neu:

{{Literatur
* |Autor=
|Titel=
|Verlag=
|Ort=
|Jahr=
|ISBN=
}}
{{Literatur
 |Autor = Max Mustermann
 |Herausgeber = Musterjunge
 |Titel = [http://www.online.pdf Mustertitel]
 |Sammelwerk = Muster
 |Band = 2
 |Nummer = 
 |Auflage = 6.
 |Verlag = Verlag
 |Ort = Ort
 |Jahr = 1990
 |Monat = 
 |Tag = 
 |Seiten = 5-9
 |ISBN = xxxxxxxxxx
 |ISSN = yyyy-zzzz
 |Kommentar = Komentar
 |Online = [http://www.online.pdf PDF]
 |Zugriff = 
}}


  • Max Mustermann: Mustertitel. In: Musterjunge (Hrsg.): Muster. 6. Auflage. Bd 2. Verlag, 1990, ISBN xxxxxxxxxx(?!), ISSN yyyy-zzzz(?!), S. 5–9 (PDF – Komentar).


Ich stimme nicht mit allen Punkten dieser Vorlage|Literatur aus WP:LIT überein. Vieles wurde in den letzten Monaten wieder verändert. Wer soll eigentlich die WP noch pflegen, wenn Standards nicht relativ unveränderlich bleiben?

Danke, aber wird man meine ausführlichen tiefschürfenden Überlegungen auch berücksichtigen? Übrigens sind das hier auch detailierte Richtlinien, allerdings mit Entwurfscharakter.--Löschfix 13:57, 2. Aug 2006 (CEST)
Sofern ich sie verstanden habe, ja. An einigen Stellen gibt es Unterschiede, aber das sind soweit ich es überblicken kann Kleinigkeiten. Leider hast du einem sehr essayistischen, weitschweifigen Stil geschrieben, das lässt sich schwer vergleichen. -- Nichtich 00:51, 3. Aug 2006 (CEST)
Ich bin nochmal durchgangen und habe alle Regeln unterstrichen. Es gibt doch noch einige Unterschiede. Generell erklärst du mehr was und warum und ich mehr wie. -- Nichtich 01:12, 3. Aug 2006 (CEST)
Ja natürlich ich versuchte hier die Argumente zu sammeln, damit ich nicht jedem immer von neuem das gleiche erklären muss, weniger Regeln aufzustellen.--Löschfix 21:26, 13. Aug 2006 (CEST)