Jakob Pfaller

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Jakob Johann Pfaller (* 29. November 1876 in Regensburg;[1] † unbekannt) war ein deutscher Architekt aus Nürnberg.

Rhein-Main-Donau-Verwaltungsgebäude, München-Schwabing

Jakob Pfaller saß 1911 als Staatsbaubeamter in der Prüfungskommission der Bauschule Nürnberg (bis 1910 Baugewerkschule). Zu dieser Zeit war er Königlicher Bauamtsassessor.[2] Als solcher war er beim Landbauamt Nürnberg beschäftigt. 1920 erhielt er den Titel und Rang eines Regierungs- und Bauassessors.[3] Später wurde er zum Oberregierungsrat ernannt. 1933 folgte seine Ernennung zum Bauamtsdirektor und Vorstand des Landbauamts Landshut.[4] 1934 wurde er an die Regierung von Oberfranken und Mittelfranken, Kammer des Innern, berufen und erneut zum Oberregierungsrat befördert.[5]

Pfaller errichtete Bauwerke im Stil der Neuen Sachlichkeit und der Neuromanik.

Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Georg, Dietersdorf

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. nach Kriegsstammrolle 9 des 3. Pionier-Ersatz-Bataillons (Augsburg), dort Wohnort Nürnberg und Gewerbe Bauamtsassessor
  2. Verwaltungsbericht der Stadt Nürnberg. Stadtmagistrat, Nürnberg 1912, S. 403.
  3. Süddeutsche Bauzeitung. Band 30. 1920, S. 42.
  4. Zentralblatt der Bauverwaltung. Band 53, 1933, S. 228.
  5. Zentralblatt der Bauverwaltung. Band 54. 1934, S. 332.
  6. Der Allerseelen-Altar. In: Dietersdorf. Abgerufen am 27. Mai 2021 (deutsch).
  7. Versicherungsgebäude in München - DETAIL inspiration. Abgerufen am 27. Mai 2021.