László Székely (Architekt)

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László Székely
Gedenktafel für László Székely am Piaristen-Gymnasium in Timișoara

László Székely (* 3. August 1877 in Nagyszalonta, Ungarn; † 23. Januar 1934 in Timișoara, Rumänien) war ein ungarischer Architekt.

Nach seiner Schulausbildung in seiner Heimatstadt Salonta ging Székely nach Budapest, wo er sein Architekturstudium an der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität absolvierte. Dort fand er in Alajos Hauszmann einen Mentor. Nach Abschluss seines Studiums erhielt er ein Stipendium in Italien.

Nach seiner Rückkehr arbeitete er für Czigler Győzőunui, einen der führenden Architekten Budapests seiner Zeit. Székely wurde unter dem Bürgermeister des damaligen Temesvár, Karoly Telbisz, für die neu geschaffene Position des Leitenden Architekten empfohlen. So vertrauten ihm die Behörden 1903 den Bau des modernen Schlachthofes Abator Comunal als seinen ersten Auftrag an. Im Laufe seiner Karriere entwarf und erbaute er eine Reihe von weiteren bekannten Gebäuden in Timișoara, darunter Kommunalgebäude, Fabriken, Wohnhäuser und Villen.

Székely arbeitete für annähernd zwei Jahrzehnte in der Stadt. Gleichzeitig führte er sein eigenes Architekturbüro, welches für private und religiöse Gemeinden sowohl in Timișoara als auch in anderen Orten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie tätig war. Die von ihm ausgeführten Bauten trugen vorwiegend eklektizistische Stilzüge, reich an Elementen aus dem Barock und dem Jugendstil wie der Wiener Secession.

In Timișoara:

In anderen Städten:

  • Rathaus in Salonta
  • Höhere Schule in Salonta
  • Serbisch-Orthodoxe Episkopalkirche in Vršac
  • Schlachthof in Zrenjanin
  • Trikotagenfabrik in Gyula


  • Székely László (album trilingv – maghiară, română, engleză). Editura Erdélyi Híradó, Cluj 2002.
  • Delesega Gyula: Temesvári Kalauz. Editura Marineasa, Timișoara 2003, ISBN 973-631-047-7.
Commons: László Székely – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien