Medaille für Kunst und Wissenschaft (Mecklenburg-Schwerin)

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Georg Christian Friedrich Lisch, die Medaille in Gold (und den Dannebrog-Orden) um den Hals tragend (Ölgemälde von Theodor Schloepke, 1865)

Die Medaille für Kunst und Wissenschaft wurde am 28. Februar 1859 von Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin in Gold und Silber gestiftet. Der Orden konnte an alle Personen zur Auszeichnung für besondere Verdienste und Leistungen auf dem Gebiet der Kunst oder der Wissenschaft verliehen werden.

Das Ordenszeichen ist eine Medaille, die auf der Vorderseite das Porträt des regierenden Herzogs nach links blickend zeigt. Umlaufend der Schriftzug FRIEDRICH FRANZ GROSSHERZOG VON MECKLENBURG SCHWERIN. Auf der Rückseite ist ein geschlossener Eichenkranz zu sehen, in dessen Mitte DEN WISSENSCHAFTEN UND KÜNSTEN steht.

Das Ordensband ist hellblau mit innen gelben und außen roten schmalen Bordstreifen. Die Goldmedaille wurde um den Hals und die Silbermedaille auf der linken Brust bzw. durch das Knopfloch getragen.

Nach einem Erlass des Herzogregenten Johann Albrecht vom 8. Dezember 1900 konnte die Medaille in Silber auch an dem breiten roten, blau und gelb eingefassten Bande der Verdienstmedaille verliehen werden. Diese Art der Verleihung wurde durch den weiteren Zusatz a. r. B. (am roten Band) angezeigt.[1]

Träger und Trägerinnen

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Commons: Medaille für Kunst und Wissenschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Mecklenburg-Schwerinsches Staatshandbuch. 1908, S. 15
  2. Franz Schildt: Quartalbericht des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde. Schwerin, April 1882. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Band 47, 1882, S. 2.
  3. Degner, Hermmann A. L. (Hrsg.): Wer ist’s ? III. Ausgabe Leipzig 1909, Stichwort: Ernst Wachter, S. 1444