Schwansmoor und Kranichmoor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Naturschutzgebiet „Schwansmoor und Kranichmoor“
f1
Lage ca. 1 km östlich Süderlügum an das NSG Süderlügumer Binnendünen angrenzend, Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein
Fläche 84 ha
Kennung NSG Nr. 72
WDPA-ID 82563
Geographische Lage 54° 52′ N, 8° 57′ OKoordinaten: 54° 52′ 6″ N, 8° 57′ 16″ O
Schwansmoor und Kranichmoor (Schleswig-Holstein)
Schwansmoor und Kranichmoor (Schleswig-Holstein)
Einrichtungsdatum 1. August 1968
Verwaltung LLUR
f6

Das Schwansmoor und das Kranichmoor sind ein Naturschutzgebiet in den schleswig-holsteinischen Gemeinden Süderlügum und Westre im Kreis Nordfriesland.

Das Naturschutzgebiet wird von den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten betreut.[1]

Das Naturschutzgebiet besteht aus den beiden in einer Binnendünenlandschaft liegenden Teilflächen „Schwansmoor“ und „Kranichmoor“. Das Schwansmoor liegt in den Gemeinden Süderlügum und Westre nordwestlich von Westre und östlich von Süderlügum. Es ist knapp 80 Hektar groß. Das Kranichmoor liegt in der Gemeinde Süderlügum westlich von Westre. Es ist knapp 4 Hektar groß. Beide Teilflächen liegen innerhalb des 809 Hektar großen FFH-Gebietes „Süderlügumer Binnendünen“.[2]

Das Schutzgebiet wird von weitgehend offenen Hochmoor­bereichen geprägt. Sie sind u. a. Lebensraum von Moorfrosch und Großer Moosjungfer.[3] Es entwässert über Gräben zum Wiedau-Zufluss Süderau (Sønderå). Beide Teilflächen, die von den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten betreut werden, sind vollständig von Wald umgeben.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Betreuung geschützter Gebiete in Schleswig-Holstein. (PDF; 275 kB) Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, April 2017, abgerufen am 14. März 2020.
  2. Süderlügumer Binnendünen, Steckbriefe der Natura-2000-Gebiete, Bundesamt für Naturschutz. Abgerufen am 25. September 2019.
  3. Süderlügumer Binnendünen, Natur- und Umweltinformationssystem Schleswig-Holstein, Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (PDF, 16,6 kB). Abgerufen am 27. Februar 2016.