Simona Krupeckaitė

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Simona Krupeckaitė
Simona Krupeckaitė mit der Silbermedaille im Keirin bei der Bahn-EM 2017
Simona Krupeckaitė mit der Silbermedaille
im Keirin bei der Bahn-EM 2017
Zur Person
Geburtsdatum 13. Dezember 1982
Nation Litauen Litauen
Disziplin Bahn (Kurzzeit)
Karriereende 2021
Wichtigste Erfolge
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2018 Bronzemedaille – Keirin
2010 Regenbogentrikot – Keirin
2009 Regenbogentrikot – 500-Meter-Zeitfahren
UEC-Bahn-Europameisterschaften
2016 Europameister-Trikot – Sprint
Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2023
Krupeckaitė nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft im Keirin (2010)
Krupeckaitė (in Gelb) im Sprint-Halbfinale der Bahn-EM 2016 (gegen Anastassija Sergejewna Woinowa)
Krupeckaitė bei der Bahn-WM 2020 in Berlin, im Sprint gegen die Kanadierin Lauriane Genest

Simona Krupeckaitė (* 13. Dezember 1982 in Utena, Litauische SSR, Sowjetunion) ist eine ehemalige litauische Radrennfahrerin. Sie betrieb Bahnradsport in Kurzzeitdisziplinen und zählte hier zu den stärksten Sportlerinnen. 2009 und 2010 wurde sie Weltmeisterin.

Sportliche Laufbahn

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Simona Krupeckaitė ist seit 2003 international aktiv. Ihre bevorzugten Disziplinen sind die Kurzzeitdisziplinen Sprint, Keirin, 500-m-Zeitfahren und Teamsprint. Sie belegte zahlreiche vordere Plätze bei Weltcups, Europa- und Weltmeisterschaften. Ihr bisher größter Erfolg war der Gewinn des Titels bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2009 in Pruszków im Zeitfahren über 500 m; dabei stellte sie einen neuen Weltrekord (33,296 Sek.) auf. Sowohl 2009 als auch 2010 wurde Krupeckaitė gemeinsam mit Gintarė Gaivenytė Dritte im Teamsprint bei den Bahn-Weltmeisterschaften, im Keirin errang sie 2010 den Weltmeistertitel.

Beim Grand Prix von Moskau stellte Simona Krupeckaitė am 29. Mai 2010 einen neuen Weltrekord über 200 Meter bei fliegendem Start über 10,793 Sekunden auf. Damit brach sie den 17 Jahre alten Rekord von Olga Sljussarewa über 10,831 Sekunden.

2016 wurde Krupeckaitė für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert, wo sie im Keirin Rang zwölf und im Sprint Rang sieben belegte. Im selben Jahr wurde sie Europameisterin im Sprint. 2017 wurde sie Vize-Europameisterin im Keirin, im Jahr darauf belegte sie bei den Weltmeisterschaften Rang drei in dieser Disziplin. Bei den Europaspielen 2019 gewann sie den Wettbewerb in Keirin und belegte mit Miglė Marozaitė im Teamsprint Platz zwei. 2021 startete sie bei den Olympischen Spielen in Tokio in Sprint (19.), im Keirin (=19) sowie mit Marozaitė im Teamsprint (5.). Ende des Jahres 2021 beendete sie ihre sportliche Laufbahn, nachdem sie am 27. November beim Lauf der UCI Track Champions League 2021 in der Cido Arena vor heimischem Publikum in Panevėžys hatte. Anschließend übernahm sie eine Funktion im litauischen Radsportverband.[1]

2009, 2010 und 2016 wurde Krupeckaitė als Litauens Sportlerin des Jahres ausgezeichnet.[2]

Krupeckaitė ist mit ihrem Trainer Dmitrijus Leopoldas, einem gebürtigen Russen, verheiratet. Das Paar hat einen Sohn (Stand 2023).[3]

2003
  • Silbermedaille Europameisterschaft (U23) – Sprint, 500-Meter-Zeitfahren
2004
2008
2009
2010
2011
2012
2016
2017
2018
2019
2020
  • 2004 Aliverti, Bianchi, Kookai
  • 2005 Team Bianchi, Aliverti
  • 2007–2008 Safi, Pasta Zara, Manhattan
  • 2009 Safi, Pasta Zara, Titanedi
Commons: Simona Krupeckaitė – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Agnė Keizikienė: Simona Krupeckaitė – atvirai apie širdgėlą, besiplėšant tarp šeimos ir sporto, bei naują gyvenimo etapą: nostalgiją jaučiu tik vienam dalykui. In: delfi.lt. Abgerufen am 1. Februar 2023 (englisch).
  2. Iš Lietuvos sportininkių lūpų – žodžiai apie sunkius metus ir įkvėpimą. In: sportas.lrytas.lt. 28. November 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 31. Januar 2018; abgerufen am 31. Januar 2018 (litauisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sportas.lrytas.lt
  3. Olimpietė Simona Krupeckaitė – apie paskutines varžybas Lietuvoje ir nelengvą patirtį tapus mama: iki šiol save plėšau. In: delfi.lt. Abgerufen am 1. Februar 2023 (englisch).