Waldemar Podolski

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Waldemar Podolski
Personalia
Geburtstag 4. April 1955
Geburtsort Polen
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
GKS Walka Makoszowy
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
197?–1978 GZKS Sośnica Gliwice
1978–1979 TS Szombierki Bytom 1 0(0)
1979–1981 KS Górník Knurów
1981–1982 ROW Rybnik (16)
1982–1987 KS Górník Knurów
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Waldemar Podolski (* 4. April 1955[1] in Polen[2]) ist ein ehemaliger deutsch-polnischer Fußballspieler.

Podolski begann mit dem Fußballspielen bei GKS Walka Makoszowy, einem Stadtteilverein aus Zabrze. Später wechselte er als Jugendspieler zu GZKS Sośnica Gliwice. 1978 wurde er als Mittelfeldspieler vom damaligen Erstligisten TS Szombierki Bytom verpflichtet. Dort bestritt Podolski aber lediglich in der Rückrunde der Saison 1978/79 ein einziges Ligaspiel für den Verein.[3]

Kurz nach Beginn der Saison 1979/80, in der TS Szombierki Bytom anschließend die polnische Meisterschaft gewinnen konnte, wechselte Podolski zum damaligen Zweitligisten KS Górník Knurów.[3] In der Saison 1981/82 spielte er schließlich für den Zweitligisten ROW Rybnik und erzielte 16 Tore.[4] Damit belegte er den dritten Rang in der Torschützenliste der Saison.

Nach der Saison kehrte er zu Górník Knurów zurück, wo er bis zu seinem Karriereende 1987 spielte.[5]

Nach seiner Zeit bei Szombierki Bytom machte Podolski sein Lehramtsstudium im Fach Englisch.[6] 1987 kam er mit seiner Familie als Aussiedler nach Deutschland und zog nach Bergheim in der Nähe von Köln. Dorthin waren bereits seine Eltern als ehemalige Bürger des Deutschen Reichs übergesiedelt.[7] Er ist mit Krystyna Podolska verheiratet, die der polnischen Handballnationalmannschaft angehörte. Beide sind Eltern einer Tochter (* 1980) und eines Sohnes, Lukas (* 1985). Dieser ist ebenfalls Fußballspieler und spielte für die deutsche Nationalmannschaft.

Von Februar 1990 bis Januar 2017 arbeitete Podolski beim Heizungshersteller Vaillant in Bergheim.[1]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. a b Hamburger Morgenpost: Zum Abschluss soll Lukas den EM-Titel holen, 4. August 2014
  2. Tagesspiegel: Lukas Podolski im Porträt: Alle Wege führen nach Köln, 2. Juni 2014
  3. a b Podolski kłamie!, e-Boisko.pl vom 1. Februar 2008, abgerufen am 23. Juni 2008, polnisch
  4. Poland – Topscorers at 2nd level – 1949–1980/81, englisch
  5. (Memento des Originals vom 2. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ksta.de
  6. 11 Freunde: Die Spätaussiedler: Miro, Poldi und Co. (Memento des Originals vom 18. Juli 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.11freunde.de, 6. September 2011
  7. Thomas Urban: Schwarze Adler, Weiße Adler. Deutsche und polnische Fußballer im Räderwerk der Politik. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2011, ISBN 978-3-89533-775-8, S. 166 f.