Carl Deimling

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Carl Friedrich Ludwig Deimling (* 8. Oktober 1779 in Karlsruhe; † 30. März 1850 in Karlsruhe) war ein badischer Verwaltungsbeamter.

Deimling absolvierte ein juristisches Studium und wirkte 1801–1803 als Advokat, um dann als Assessor zum Oberamt Rötteln zu wechseln, wo er 1807 zum Amtmann avancierte und 1809 Oberamtmann des neu gebildeten Bezirksamtes Lörrach wurde. 1813 wurde er Kreisrat des Wiesenkreises, wo er unter der Leitung von August von Kalm tätig war. Als dieser Kreis 1815 dem Dreisamkreis zugeschlagen wurde, wechselte Deimling als Kreisrat in den Murgkreis mit Sitz in Rastatt. 1819 übernahm er mit dem Titel eines Regierungsrates die Leitung des Oberamts Emmendingen und wirkte dann von 1823 bis zu seiner Pensionierung 1842 als Oberamtmann in Pforzheim. 1830 war er noch zum Geheimrat 3. Klasse befördert worden.

Nachdem er bereits 1832 das Ritterkreuz des Zähringer Löwen-Ordens erhalten hatte, wurde ihm 1842 zur Pensionierung auch das Kommandeurskreuz 2. Klasse dieses Ordens verliehen.[1]

  • Wolfram Angerbauer: Deimling, Carl Friedrich Ludwig. In: Wolfram Angerbauer (Red.): Die Amtsvorsteher der Oberämter, Bezirksämter und Landratsämter in Baden-Württemberg 1810 bis 1972. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Kreisarchive beim Landkreistag Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 1996, ISBN 3-8062-1213-9., S. 214
  • Karl August Ferdinand von Wechmar: Handbuch für Baden und seine Diener oder Verzeichnis aller badischen Diener vom Jahr 1790 bis 1840, nebst Nachtrag bis 1845. Heidelberg 1846, S. 148 Digitalisat

Einzelnachweise

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  1. Hof- und Staatshandbuch des Großherzogthums Baden. 1843, S. 58