Abprallschuss

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Aus einem Browning-M2-MG geschossene .50-BMG-Leuchtspur und Abpraller von einem Panzer

Zu einem Abprallschuss oder Abpraller kommt es, wenn ein Geschoss nicht in sein Ziel oder ein Hindernis eindringt, sondern abprallt und in eine andere Richtung fliegt. In der Regel taumelt dieses abgeprallte Geschoss und fliegt wie ein Querschläger weiter.

Die geneigte Panzerung hat unter anderem das Ziel, das Geschoss abprallen zu lassen.

Bewusst wurde der Abprallschuss früher bei der Vorderladerartillerie eingesetzt. Bei diesem flach vor die feindliche Truppe abgegebenen Rikoschettschuss wurde versucht, die Wirkung des Geschosses gegen weiche Ziele durch mehrfaches Aufschlagen zu vergrößern.

In Österreich gibt es eine Variante des Scheibenschießens, die sich den Abprallschuss auf einer Wasseroberfläche zunutze macht: Beim Wasserscheibenschießen („Gellerschießen“) wird nicht auf die Zielscheibe, sondern auf deren Reflexion auf der Wasseroberfläche geschossen (Preberseeschießen, Schattenseeschießen).[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

  • Steinehüpfen (Werfen eines Steines mit dem Ziel möglichst vieler Sprünge auf der Wasseroberfläche vor dem Versinken)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Schattenseeschießen beim Jagawirt im Krakautal, Steiermark