Abseitsfalle

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Die Abseitsfalle ist eine Abwehrtaktik, die im modernen Fußball eine zentrale Rolle eingenommen hat. Die abwehrende Mannschaft versucht dabei, einen gegnerischen Angreifer, unmittelbar bevor er angespielt wird, ins Abseits zu stellen. Das bedeutet, dass sich der angespielte Angreifer zum Zeitpunkt des Anspiels näher am Tor befindet als der Ball und der vorletzte Spieler der verteidigenden Mannschaft.[1] Die Bewegung der Abwehrspieler erfolgt also gegen die Angriffsrichtung und muss von jedem Abwehrspieler wahrgenommen werden – worin auch das höchste Risiko dieser Strategie liegt: Gelingt es nicht allen Abwehrspielern rechtzeitig, am Gegenspieler vorbeizukommen, gelangt er frei zum Schuss, ohne dass es zu einem Regelverstoß kommt. Ebenfalls setzt diese Strategie voraus, dass die Abseitsstellung als solche auch von den Schiedsrichtern bemerkt und geahndet wird.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Taktiklexikon Abseits und Abseitsfalle, aufgerufen am 22. Mai 2012

[Bearbeiten] Literatur

  • Papenburg, Gaby & Pilawa, Anette: Raus aus der Abseitsfalle. Das Fußballbuch für Frauen, Köln 2006, ISBN 978-3802516757
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