Achtsamkeit

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Achtsamkeit (engl. mindfulness) kann als Form der Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseins­zustand verstanden werden, als spezielle Persönlichkeitseigenschaft sowie als Methode zur Verminderung von Leiden (im weitesten Sinne). Historisch betrachtet ist „Achtsamkeit“ vor allem in der buddhistischen Lehre und Meditations­praxis zu finden. Im westlichen Kulturkreis ist das Üben von „Achtsamkeit“ insbesondere durch den Einsatz im Rahmen verschiedener Psychotherapie­methoden bekannt geworden.

Definitionen von Achtsamkeit[Bearbeiten]

Achtsamkeit nach Kabat-Zinn[Bearbeiten]

Eine der in der Forschungsliteratur am häufigsten zitierten Definitionen stammt von Kabat-Zinn.[1] Demnach ist Achtsamkeit eine bestimmte Form der Aufmerksamkeit, die

  • absichtsvoll ist,
  • sich auf den gegenwärtigen Moment bezieht (statt auf die Vergangenheit oder die Zukunft), und
  • nicht wertend ist.

Achtsamkeit nach Brown und Ryan[Bearbeiten]

Brown und Ryan[2] fokussieren stark auf den Aufmerksamkeitsaspekt und definieren Achtsamkeit formal als rezeptive Aufmerksamkeit und Bewusstheit von momentanen Vorgängen und Erfahrungen.

In ihrer Übersichtsarbeit[3] fassen sie verschiedene Definitionen und Konzepte der Achtsamkeit aus verschiedenen buddhistischen Traditionen zusammen. Beschrieben werden demnach folgende Aspekte von Achtsamkeit:

  • Bewusstseinsklarheit (z. B. bei Henepola Gunaratana, Nyanaponika, Charles Tart)
  • nicht konzeptuelle, nicht unterscheidende Bewusstheit
  • Flexibilität von Bewusstheit und Aufmerksamkeit
  • empirische Haltung in Bezug auf die Realität
  • auf die Gegenwart orientiertes Bewusstsein
  • Stabilität bzw. Dauer von Aufmerksamkeit und Bewusstheit.

Achtsamkeit nach Bishop u. a.[Bearbeiten]

Bishop et al.[4] schlugen 2004 eine operationale Definition der Achtsamkeit vor, die zwei Komponenten beinhaltet:

  • Self-Regulation of Attention: die Selbstregulation der Aufmerksamkeit (so dass diese auf das unmittelbare Erleben gerichtet bleibt, und eine zunehmende Wahrnehmung mentaler Vorgänge im gegenwärtigen Moment möglich wird), sowie
  • Orientation to Experience: eine Orientierung auf das gegenwärtige Erleben, welche durch Neugier, Offenheit und Akzeptanz gekennzeichnet ist.

Hierbei besteht die Self-Regulation of Attention aus drei Subkomponenten:

  • Sustained Attention (Aufmerksamkeitsaufrechterhaltung): möglichst konstante Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments, um eine erhöhte Wahrnehmung geistiger Vorgänge, wie das Aufkommen von Gedanken, Gefühlen oder Sinneseindrücken, zu ermöglichen.
  • Attention Switching (Aufmerksamkeitswechsel): Wechsel der Aufmerksamkeit zurück zur gegenwärtigen Erfahrung, nachdem ein Gedanke, ein Gefühl oder Sinneseindruck im Bewusstsein aufgetaucht ist.
  • Inhibition of Elaborative Processing (Nicht-elaborative Wahrnehmung): Hemmung elaborativer, sekundärer Prozesse bezüglich aufkommenden Gedanken, Gefühlen und Sinneseindrücken, sowie der Identifikation mit dem momentan Erlebten.

Des Weiteren betonen sie, dass kein spezifischer Zustand, wie z. B. Entspannung oder eine Veränderung aufkommender Gefühle, angestrebt wird. Zustand und Inhalte des aktuellen Bewusstseins werden lediglich zur Kenntnis genommen.

Abgrenzung der Achtsamkeit von Konzentration[Bearbeiten]

Achtsamkeit kann klar von Konzentration unterschieden werden.[5][6][7][8] Konzentration besteht darin, sich aufmerksam auf ein bestimmtes Objekt oder einen Objektbereich wie etwa eine Schriftzeile einzustellen, darauf seinen Blick zu fokussieren und seine ganze Aufmerksamkeit für diesen begrenzten Bereich seiner Wahrnehmung aufzuwenden. "Achtsamkeit" hat eine dazu entgegengesetzte Ausrichtung.[9] Hier wird der Fokus der Aufmerksamkeit nicht gezielt eingeengt, sondern vielmehr weit gestellt. Im Maximalfall ist dann eine weitwinkelartige[10][11] Aufmerksamkeitseinstellung erreichbar, die in einer umfassenden, klaren und hellwachen Offenheit für die gesamte Fülle der Wahrnehmung besteht.

Von Chögyam Trungpa wurde dieser Bewusstseinszustand als Panorama-Bewusstheit charakterisiert und bezeichnet.[12][13][14] Eine derart auf "offene Weite" (Bodhidharma) ausgerichtete Achtsamkeitspraxis (oder Achtsamkeitsmeditation) führt deswegen nach und nach zu so "vollständiger" Aufmerksamkeit, dass traditionell von "rechter" oder "vollkommener Achtsamkeit" die Rede ist, ein Zustand hellwacher Geistesgegenwärtigkeit oder Präsenz, "in dem der Geist weit ist wie das Firmament" - extrem klar, lebendig und transparent.[15]

Kabat-Zinn hat in seinem Buch "Im Alltag Ruhe finden" folgende Beschreibung von Achtsamkeit gegeben: „...so intensiv und befriedigend es auch sein mag, sich in der Konzentration zu üben, bleibt das Ergebnis doch unvollständig, wenn sie nicht durch die Übung der Achtsamkeit ergänzt und vertieft wird. Für sich allein ähnelt sie (die Konzentration) einem Sich-Zurückziehen aus der Welt. Ihre charakteristische Energie ist eher verschlossen als offen, eher versunken als zugänglich, eher tranceartig als hellwach. Was diesem Zustand fehlt, ist die Energie der Neugier, des Wissensdrangs, der Offenheit, der Aufgeschlossenheit, des Engagements für das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrung. Dies ist die Domäne der Achtsamkeitspraxis...[16][17]

Geschichte des Begriffs[Bearbeiten]

Achtsamkeit im Buddhismus[Bearbeiten]

Achtsamkeit (Pali: sati, Sanskrit: smṛti) liegt als aufmerksamkeitsbezogene Haltung den meditativen Praktiken aller buddhistischer Traditionen zu Grunde.[18]

Zwei Lehrreden des Buddha, das Anapanasati Sutta (über die Achtsamkeit beim Atmen) und vor allem das Satipatthana Sutta (über die Grundlagen der Achtsamkeit; inhaltsgleich Mahāsatipatthāna Sutta) in der Majjhima Nikaya der Suttapitaka, beschreiben die Achtsamkeit und ihre Praxis. Die "vier Grundlagen der Achtsamkeit" sind nach dem Satipatthana Sutta

  1. die Achtsamkeit auf den Körper
  2. die Achtsamkeit auf die Gefühle/Empfindungen (Bewertung als positiv, negativ oder neutral)
  3. die Achtsamkeit auf den Geist (dessen aktueller Zustand bzw. Veränderungen des Zustands, z. B. abgelenkt, konzentriert, verwirrt)
  4. die Achtsamkeit auf die Geistesobjekte (d.h. alle äußeren und inneren Objekte/Dinge, die im Moment wahrgenommen werden).[19]

Die Achtsamkeitsmeditation wird im Buddhismus auch als Vipassana bezeichnet. Sie kann abgegrenzt werden von der konzentrativen Meditation (Samatha), welche die Grundlage der Achtsamkeitsmeditation darstellt.

Achtsamkeit ist das 7. Glied des Edlen Achtfachen Pfades, der erste Punkt der Sieben Faktoren des Erwachens sowie die dritte Fähigkeit der insgesamt Fünf Fähigkeiten: Vertrauen, Energie, Achtsamkeit, Sammlung, Weisheit.

Achtsamkeit in der westlichen Medizin und Psychologie[Bearbeiten]

Bei der Verbreitung buddhistischer Achtsamkeitstechniken im Westen spielten unter anderem die Werke von Daisetz Teitaro Suzuki, Alan Watts und Eugen Herrigel eine wichtige Rolle. Ab den 1960er Jahren nahm das Interesse am Einsatz von Meditationstechniken im Bereich der Psychotherapie zu, vor allem unter Psychoanalytikern (z. B. C.G. Jung, Erich Fromm) und Vertretern der humanistischen Psychotherapie (z. B. Fritz Perls, Carl Rogers, Charlotte Selver). Aspekte der Achtsamkeit und Akzeptanz wurden dementsprechend in die Psychoanalyse (z. B. im Sinne der freien Assoziation des Analysanden und der gleichschwebenden Aufmerksamkeit des Analytikers, die Sigmund Freud auch kritiklose Selbstbeobachtung nannte.[20]), die Gestalttherapie, die klientenzentrierten Psychotherapie und die Methode des Focusing, sowie in körperorientierten Verfahren wie z. B. Hakomi integriert.[21]

Die Gestalttherapie nimmt hier allerdings eine Ausnahmestellung ein: Von Beginn an (1940er-Jahre) bildet Bewusstheit bzw. Gewahrsein (der englische Ausdruck lautet hier awareness) ein grundlegendes Element ihrer therapeutischen Theorie und Praxis.[22] Bewusstheit bzw. Gewahrsein, nach gestalttherapeutischer Verwendung der Begriffe, kann sowohl eine absichtslose, aktive, innere Haltung der Achtsamkeit als auch eine mehr gerichtete Form der Achtsamkeit bezeichnen und sich auf alle Phänomene der Wahrnehmung und des Erlebens richten. Ursprünglich war sogar daran gedacht worden, die Gestalttherapie "Konzentrationstherapie" zu nennen, um der Bedeutung bewusster Wahrnehmung Rechnung zu tragen.[23]

Ab den 1960er Jahren wuchs das Interesse im Bereich der experimentellen Psychologie an Formen der Bewusstseinserweiterung, unter anderem durch Meditation, und erste EEG-Studien bei Meditierenden wurden durchgeführt.

Erste wissenschaftliche Studien zum Einsatz von Achtsamkeitsmeditation im Bereich der Psychotherapie wurden ab den späten 1970er Jahren durchgeführt. Einen entscheidenden Einfluss hatte hierbei die Arbeit von Jon Kabat-Zinn, der Achtsamkeitstechniken (inzwischen bekannt als Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion oder MBSR) zunächst bei Patienten mit chronischen Schmerzen einsetzte.[1] Seitdem nahm das Forschungsinteresse an dem Thema stetig zu, und es wurden auch verschiedene andere (überwiegend kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierte) Therapieansätze entwickelt, die Achtsamkeitstechniken einsetzen (z. B. die Dialektisch-Behaviorale Therapie, die Akzeptanz- und Commitmenttherapie und die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie).[24] Auch die von Luise Reddemann auf psychoanalytischer Grundlage entwickelte Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie enthält als wesentliches Elemente eigenständige Achtsamkeitsübungen.

Inzwischen wird das Prinzip der Achtsamkeit im Rahmen der Therapie oder Prävention einer Vielzahl verschiedener psychischer und körperlicher Störungen bzw. Probleme eingesetzt. Auch erfährt Achtsamkeit als Thema zunehmende Bedeutung in der interdisziplinär angelegten Ratgeberliteratur zur Stressbewältigung wie auch im gesundheitstouristischen Sektor.[25][26]

Forschung zur Achtsamkeit[Bearbeiten]

Methoden[Bearbeiten]

Fragebögen zur Achtsamkeit[Bearbeiten]

Es wurden verschiedene psychologische Fragebögen entwickelt, anhand derer versucht wird, das Konstrukt der Achtsamkeit zu erfassen.[24] Dazu gehören unter anderem

  • der Freiburger Fragebogen zur Achtsamkeit (FFA; engl. Freiburg Mindfulness Inventory, FMI)[27]
  • das Kentucky Inventory of Mindfulness Skills (KIMS)[28]
  • die Mindful Attention Awareness Scale (MAAS)[29]
  • der Five-Facet Mindfulness Questionnaire (FFMQ)[30]
  • die Cognitive and Affective Mindfulness Scale - Revised (CAMS-R)[31]
  • die Toronto Mindfulness Scale[32]
  • die Philadelphia Mindfulness Scale[33]
  • der Southampton Mindfulness Questionnaire (SMQ)[34]
  • die Langer Mindfulness/Mindlessness Scale[35]
  • die Conscious Presence and Awareness Scale[36]
  • der Comprehensive Inventory of Mindfulness Experiences (CHIME)[37]

Neurophysiologische Methoden[Bearbeiten]

Zur Untersuchung der Auswirkungen von Achtsamkeit wurden unter anderem auch neurophysiologische Methoden eingesetzt, etwa elektroenzephalografische oder bildgebende Verfahren (z. B. fMRT).[38]

Ergebnisse[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Ospina u.a. führten für das Ministerium für Gesundheitspflege und Soziale Dienste der Vereinigten Staaten eine umfassende Übersichtsarbeit durch, in der sie die Ergebnisse aller bis 2005 veröffentlichten Studien zu Meditation und Gesundheit zusammenfassten und bewerteten. Von den 813 gefundenen Studien untersuchten 147 (16 %) die Achtsamkeitsmeditation (davon 49 MBSR, 28 Zen-Meditation, 7 MBCT, 6 Vipassana-Meditation), 50 davon hatten ein randomisiert-kontrolliertes Studiendesign. Ospina u. a. kamen zu dem Schluss, dass es Hinweise auf die Wirksamkeit von Meditationstechniken v.a. bei Gesunden gebe, aber aufgrund der mangelnden Qualität der meisten Studien bis dato keine sichere Aussage bzgl. der Auswirkungen von Meditation auf die Gesundheit möglich sei.[39]

Auch Autoren anderer Übersichtsarbeiten bemängelten die mangelhafte methodische Qualität vieler Studien, kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass es Hinweise gibt, dass Achtsamkeitstraining sich günstig auf verschiedene Aspekte psychischer Gesundheit auswirkt, wie z. B. Stimmung, Lebenszufriedenheit, Emotionsregulation, und das Ausmaß psychischer Symptome.[24][40]

Da die Wirksamkeit der Achtsamkeitsbasierten Kognitiven Therapie (MBCT) bei der Rückfallprävention bei mehreren depressiven Episoden in der Vorgeschichte inzwischen als ausreichend belegt gilt, wurde MBCT als Therapieempfehlung zur Rückfallverhütung bei diesen Patienten in die S3-Leitlinie Depression aufgenommen.[41]

Achtsamkeit und Emotionsregulation[Bearbeiten]

Erste Studien weisen darauf hin, dass Achtsamkeit zu einer verbesserten Emotionsregulation führen kann. So zeigten z. B. fMRT-Studien bei Personen mit hoher dispositioneller Achtsamkeit (gemessen mit der Mindful Attention Awareness Scale) eine verstärkte Hemmung der Amygdala durch den Präfrontalen Cortex während des Benennens von Emotionen.[42][43]

Literatur[Bearbeiten]

Psychologie/Psychotherapie[Bearbeiten]

  • Christopher Germer, Ronald Siegel, Paul Fulton (Hrsg.): Achtsamkeit in der Psychotherapie. Arbor, Freiamt 2009, ISBN 978-3-936855-71-5 (Leseprobe) (PDF; 563 kB)
  • Thomas Heidenreich, Johannes Michalak (Hrsg.): Achtsamkeit und Akzeptanz in der Psychotherapie. Ein Handbuch. dgvt-Verlag, Tübingen 2004, ISBN 3-87159-053-3.
  • Michael Huppertz: Achtsamkeit. Befreiung zur Gegenwart: Achtsamkeit, Spiritualität und Vernunft in Psychotherapie und Lebenskunst. Theorie und Praxis Junfermann, Paderborn 2009, ISBN 978-3-87387-727-6.
  • Zindel V. Segal, J. Mark G. Williams, John D. Teasdale: Die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie der Depression. Ein neuer Ansatz zur Rückfallprävention. dgvt-Verlag, Tübingen 2008, ISBN 978-3-87159-077-1.
  • Daniel Siegel: Das achtsame Gehirn. Arbor, Freiamt 2007, ISBN 978-3-936855-88-3.
  • John O. Stevens: Die Kunst der Wahrnehmung. Übungen der Gestalt-Therapie. 17. Auflage. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2006, ISBN 3-579-02278-4 (Orig.: Awareness: exploring)
  • Halko Weiss, Michael E. Harrer: Achtsamkeit in der Psychotherapie. Verändern durch "Nicht-Verändern-Wollen" – ein Paradigmenwechsel? In: Psychotherapeutenjournal. 9,1/2010, S. 14–24. (online) (PDF; 4,6 MB) mit Literaturverzeichnis (online) (PDF; 133 kB) und Diskussion mit abschließender Replik der Autoren, In: Psychotherapeutenjournal. 9,3/2010, S. 276–282. (online) (PDF; 4,4 MB)
  • Mark Williams, John Teasdale, Zindel V. Segal, Jon Kabat-Zinn: Der achtsame Weg durch die Depression. Arbor, Freiamt 2009, ISBN 978-3-936855-80-7.
  • Gerhard Zarbock, Axel Ammann, Silka Ringer: Achtsamkeit für Psychotherapeuten und Berater. Beltz, Weinheim 2012, ISBN 978-3-621-27818-8.

Buddhismus[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Jon Kabat-Zinn: An outpatient program in behavioral medicine for chronic pain patients based on the practice of mindfulness meditation: Theoretical considerations and preliminary results. In: General Hospital Psychiatry. 4 (1), 1982, S. 33–47, doi:10.1016/0163-8343(82)90026-3.
  2. Kirk Warren Brown, Richard M. Ryan: The Benefits of Being Present: Mindfulness and Its Role in Psychological Well-Being. In: Journal of Personality and Social Psychology. 84 (4), 2003, S. 822–848, doi:10.1037/0022-3514.84.4.822.
  3. Kirk Warren Brown, Richard M. Ryan, J. David Creswell: Mindfulness: Theoretical Foundations and Evidence for its Salutary Effects. In: Psychological Inquiry. 18 (4), 2007, S. 211–237, doi:10.1080/10478400701598298.
  4. Scott R. Bishop, Mark Lau u. a.: Mindfulness: A Proposed Operational Definition. In: Clinical Psychology: Science and Practice. 11 (3), 2004, S. 230–241, doi:10.1093/clipsy.bph077.
  5. Henepola Gunaratana: Achtsamkeit und Konzentration. In: ds.: Die Praxis der Achtsamkeit. Eine Einführung in die Vipassana-Meditation. Kap. 14, Kristkeitz, Heidelberg 1996, S. 161–169.
  6. Bhikkhu Analayo: Mindfulness in the Pali Nikayas. In: K. Nauriyal: Buddhist Thought and Applied Psychological Research. Routledge Curzon, London, S. 229–249.
  7. Akincano Marc Weber: Achtsamkeit – ein Begriff zwischen den Welten. Teil 1: Zur Psychologie buddhistischer Geistesgegenwart. In: Transpersonale Psychologie und Psychotherapie. 15/2, 2009, S. 71–82.
  8. Akincano Marc Weber: Achtsamkeit – ein Begriff zwischen den Welten. Teil 2: Buddhistische Geistesgegenwart in therapeutischer Praxis. In: Transpersonale Psychologie und Psychotherapie. 1, 2010, S. 61–73.
  9. Von den vielen Aspekten des Begriffs "Achtsamkeit" ist zuallererst der zu beachten, dass er ein alltagspsychologischer Begriff der deutschen Umgangssprache und entsprechend "unscharf" ist. Durch die außerkulturellen Einflüsse aus dem Buddhismus ist er inzwischen noch vieldeutiger geworden, wie in den hier verlinkten Texten erläutert wird.
  10. Chögyam Trungpa: Aktive Meditation. Tibetische Weisheit. 7. Auflage. Walter, Olten 1972, 1988, S. 100. ISBN 3-530-88801-x
  11. Chögyam Trungpa: Spirituellen Materialismus durchschneiden. Theseus, Küsnacht 1989, S. 211 und S. 182 ISBN 3-85936-025-6 (dort spricht Chögyam Trungpa sogar von Mahavipassana; weiteres hier)
  12. Chögyam Trungpa: Jenseits von Hoffnung und Furcht. Gespräche über Abhidharma. Octopus, Wien 1978, S. 96 (dort ist von "panoramahafter Bewußtheit" die Rede)
  13. Chögyam Trungpa: Der Mythos Freiheit und der Weg der Meditation. Theseus, Küsnacht 1989, S. 76 ISBN 3-85936-029-9
  14. s. dazu Ingo-Wolf Kittel: "Panoramabewusstheit" -fact or fiction? In: Harald Piron, Renaud van Quekelberghe(Hrsg.): Meditation und Yoga. Achtsamkeit, Heilung, Selbsterkenntnis. Klotz, Eschborn/ Magdeburg 2010, S. 187–194 (PDF; 79 kB). ISBN 978-3-88074-025-9
  15. Matthieu Ricard in seinem Dialog über "Hirnforschung und Meditation" mit Wolf Singer, Suhrkamp "edition unseld" Nr. 4, Frankfurt 2008, ISBN 978-3-518-26004-3, S. 77.
  16. Jon Kabat-Zinn: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. 7. Auflage. Herder, Freiburg 2007, ISBN 978-3-451-05132-6, S. 75.
  17. Noch detaillierter vergleicht "Achtsamkeit und Konzentration" Henepola Gunaratana in Kap. 14 seines o.g. Buches
  18. R. Gethin: The foundations of Buddhism. Oxford University Press, New York 1998. Zit. nach: Britta Hölzel: Achtsamkeitsmeditation: Aktivierungsmuster und morphologische Veränderungen im Gehirn von Meditierenden. Dissertation. 2007.
  19. Thich Nhat Hanh: Umarme deine Wut. Sutra der vier Verankerungen der Achtsamkeit. Theseus Verlag, 1990, ISBN 3-89620-323-1.
  20. Matthias Michal: Achtsamkeit und Akzeptanz in der Psychoanalyse. In: Thomas Heidenreich, Johannes Michalak (Hrsg.): Achtsamkeit und Akzeptanz in der Psychotherapie. Ein Handbuch. Dgvt-Verlag, Tübingen 2004, ISBN 3-87159-053-3, S. 365.
  21. Bundschuh-Müller: "Es ist was es ist sagt die Liebe..." Achtsamkeit und Akzeptanz in der Personenzentrierten und Experimentellen Psychotherapie. In: Thomas Heidenreich, Johannes Michalak (Hrsg.): Achtsamkeit und Akzeptanz in der Psychotherapie, Ein Handbuch. DGVT-Verlag 2004, ISBN 3-87159-053-3, S. 365.
  22. F. S. Perls, R. F. Hefferline, P. Goodman: Gestalt-Therapie. Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung. 1951, Stuttgart 1979.
  23. F. Perls: Das Ich, der Hunger und die Aggression. 1944/ 1946, Stuttgart 1978. Perls setzt sich bereits hier ausführlich mit dem Begriff "Konzentration" auseinander, unterscheidet z. B. Interesse, Aufmerksamkeit und "negative Konzentration", bleibt aber in diesem Werk noch bei dem Begriff, in Ermangelung einer Alternative zu dem Zeitpunkt; a.a.O. S. 219ff.
  24. a b c Shian-Ling Keng, Moria J. Smoski, Clive J. Robins: Effects of mindfulness on psychological health: A review of empirical studies. In: Clinical Psychology Review. 31 (6), 2011, S. 1041–1056 doi:10.1016/j.cpr.2011.04.006.
  25. Penman, Danny; Burch, Vidyamala: Schmerzfrei durch Achtsamkeit: Die effektive Methode zur Befreiung von Krankheit und Stress, Rowohlt Taschenbuch, Reinbek 2014, S. 1ff.
  26. Bedeutung der Achtsamkeit. Website von Rheinland-Pfalz Tourismus. Abgerufen am 9. Dezember 2014.
  27. Harald Walach, Nina Buchheld, Valentin Buttenmüller, Norman Kleinknecht, Stefan Schmidt: Measuring mindfulness—the Freiburg Mindfulness Inventory (FMI). In: Personality and Individual Differences. 40 (8), 2006, S. 1543–1555, doi:10.1016/j.paid.2005.11.025.
  28. Ruth A. Baer, Gregory T. Smith, Kristin B. Allen: Assessment of Mindfulness by Self-Report: The Kentucky Inventory of Mindfulness Skills. In: Assessment. 11 (3), 2004, S. 191–206, doi:10.1177/1073191104268029.
  29. Linda E. Carlson, Kirk Warren Brown: Validation of the Mindful Attention Awareness Scale in a cancer population. In: Journal of Psychosomatic Research. 58 (1), 2005, S. 29–33, doi:10.1016/j.jpsychores.2004.04.366.
  30. Ruth A. Baer u.a.: Construct Validity of the Five Facet Mindfulness Questionnaire in Meditating and Nonmeditating Samples. In: Assessment. 15 (3), 2008, S. 29–342, doi:10.1177/1073191107313003.
  31. Greg Feldman, Adele Hayes, Sameet Kumar, Jeff Greeson, Jean-Philippe Laurenceau: Mindfulness and Emotion Regulation: The Development and Initial Validation of the Cognitive and Affective Mindfulness Scale-Revised (CAMS-R). In: Journal of Psychopathology and Behavioral Assessment. 29 (3), 2007, S. 177–190, doi:10.1007/s10862-006-9035-8.
  32. Mark A. Lau, Scott R. Bishop u.a.: The toronto mindfulness scale: Development and validation. In: Journal of Clinical Psychology. 62 (12), S. 1445–1467, doi:10.1002/jclp.20326.
  33. LeeAnn Cardaciotto, James D. Herbert u.a.: The Assessment of Present-Moment Awareness and Acceptance The Philadelphia Mindfulness Scale. In: Assessment. 15 (2), 2008, S. 204–223, doi:10.1177/1073191107311467.
  34. Paul Chadwick, Martin Hember u.a.: Responding mindfully to unpleasant thoughts and images: Reliability and validity of the Southampton mindfulness questionnaire (SMQ). In: British Journal of Clinical Psychology. 47 (4), 2008, S. 451–455, doi:10.1348/014466508X314891.
  35. Emily A. P. Haigh u.a.: Examination of the Factor Structure and Concurrent Validity of the Langer Mindfulness/Mindlessness Scale. In: Assessment. 18 (1), 2011, S. 11–26, doi:10.1177/1073191110386342.
  36. Arndt Büssing u.a.: Conscious Presence and Self Control as a measure of situational awareness in soldiers - A validation study. In: International Journal of Mental Health Systems. 7(1), 2013, S. 1, doi:10.1186/1752-4458-7-1.
  37. Claudia Bergomi u.a.: Measuring Mindfulness: First Steps towards a Comprehensive Mindfulness Scale. In: Mindfulness. 4(1), 2013, 18-32, doi:10.1007/s12671-012-0102-9.
  38. B. Rael Cahn, John Polich: Meditation states and traits: EEG, ERP, and neuroimaging studies. In: Psychological Bulletin. 132 (2), 2006, S. 180–211, doi:10.1037/0033-2909.132.2.180.
  39. Maria B. Ospina u.a.: Meditation Practices for Health: State of the Research. (= Evidence Report/Technology Assessment Nr. 155). Agency for Healthcare Research and Quality, Publication No. 07-E010, 2007. (abrufbar auf ahrq.gov)
  40. Ruth A. Baer: Mindfulness Training as a Clinical Intervention: A Conceptual and Empirical Review. In: Clinical Psychology: Science and Pracice. 10 (2), 2003, S. 125–143, doi:10.1093/clipsy/bpg015.
  41. S3-Leitlinie Depression - abgelaufen (Anmeldung für aktualisierung Ende 2014)(PDF) der AWMF, S. 134.
  42. J. David Creswell, Baldwin M. Way, Naomi I. Eisenberger, Matthew D. Lieberman: Neural Correlates of Dispositional Mindfulness During Affect Labeling. In: Psychosomatic Medicine. 69 (6), 2007, S. 560–565, doi:10.1097/PSY.0b013e3180f6171f.
  43. Baldwin M. Way, J. David Creswell, Naomi I. Eisenberger, Matthew D. Lieberman: Dispositional Mindfulness and Depressive Symptomatology: Correlations with Limbic and Self-Referential Neural Activity during Rest. In: Emotion. 10 (1), 2010, S. 12–24, doi:10.1037/a0018312, PMC 2868367 (freier Volltext).
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