Alberti-Bass

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Alberti-Bass ist eine spezielle Art der musikalischen Begleitung, die vor allem in der klassischen Musik Verwendung findet. Benannt ist der Alberti-Bass nach seinem Erfinder Domenico Alberti.

Es handelt sich um ein Arpeggio, eine gebrochene Art der Begleitung, bei der die einzelnen Töne der Akkorde nicht gleichzeitig, sondern nacheinander in der Reihenfolge „tiefster, höchster, mittlerer, höchster Ton“ erklingen (Die Reihenfolge ist nicht festgelegt, kann also beliebig variieren). Dieses Muster wird dann immer wiederkehrend wiederholt. Ein bekanntes Beispiel für einen Alberti-Bass ist der Anfang von Wolfgang Amadeus Mozarts Klaviersonate in C-Dur, KV 545:

Mozart k545 opening.png

In der Regel werden die Alberti-Bässe in Werken für Tasteninstrumente verwendet und dann mit der linken Hand gespielt, allerdings findet man sie auch in Kompositionen für andere Instrumente, wie z. B. in Béla Bartóks 5. Streichquartett von 1934.