Alfred Bayer

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Alfred Bayer (* 8. März 1933 in München) ist ein deutscher Manager und Politiker (CSU).

Leben[Bearbeiten]

Bayer studierte bis 1957 an der Ludwig-Maximilians-Universität München Wirtschaftswissenschaften für das Lehramt und war anschließend im städtischen Schuldienst in München tätig. In den 1960er Jahren beriet Bayer CSU-Generalsekretär Anton Jaumann in Wirtschaftsfragen und wurde von diesem nach dessen Ernennung zum Finanzstaatssekretär 1969 als Mitarbeiter ins Bayerische Staatsministerium der Finanzen geholt. 1970 wurde er wirtschaftspolitischer Grundsatzreferent Jaumanns im Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr. 1976 wurde er zum Amtschef des Wirtschaftsministeriums ernannt.

Mit dem Antritt der Bundesregierung unter Helmut Kohl 1982 wurde Bayer beamteter Staatssekretär unter Minister Werner Dollinger im Bundesverkehrsministerium. Als Staatssekretär war er zudem im Aufsichtsrat der Lufthansa.

1987 schied er aus der Bundesregierung aus und wurde zum Vorstandsvorsitzenden der Isar-Amperwerke ernannt. In dieser Funktion trieb er das Engagement der Werke in den neuen Bundesländern und die Diversifikation voran. Zum 31. Mai 1997 schied er aus dem Unternehmen aus.

Von 1994 bis 2004 war Alfred Bayer zudem Vorsitzender der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung. In seine Amtszeit fiel dabei u. a. die Ausweitung der Stiftungsaktivitäten nach Osteuropa und der Bau des 26 Millionen D-Mark teuren Konferenzzentrums der Stiftung in München.

Er ist Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.B.St.V. Rhaetia München.

Ehrungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]