Ali Meshkini

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Ali Akbar Meshkini (* 1922? in Meshkin; † 30. Juli 2007 [1] in Teheran) war ein schiitischer Geistlicher mit dem religiösen Titel Ajatollah und iranischer Politiker.

Meshkini wurde am 11. September 1981, nach dem Attentat auf Ayatollah Asadollah Madani, vom Obersten Rechtsgelehrten Ajatollah Ruhollah Chomeini zum Freitagsprediger von Qom ernannt und erfüllte bis zu seinem Tode die für iranische Prediger wichtigste Stellung des Leiters der Theologischen Hochschule.

Beim letzten Expertenrat hatte er den Vorsitz inne und wurde von Seyyed Ali Chamene'i für den 2007 neu gewählten Expertenrat, aufgrund seines Alters und seiner Verdienste für die islamische Republik Iran, zum Alterspräsidenten ernannt. Meskhini, dem eine politische Nähe resp. Abhängigkeit zu Chamenei nachgesagt wurde, fiel in Regimeverlautbarungen der Ahmad Jannatis, Mesbah Yazdis, Ahmadinedschads, nicht sonderlich aus der Rolle:

„Amerika und England wären Krebsgeschwüre“[2]
„der Sieg der Hisbollah über das zionistische Regime wäre ein göttliches Phänomen“[3]

In seinem Beileidsschreiben für den Großgelehrten und Glaubenskämpfer strich Chamenei heraus, dass Meshkini die hohen Ämter von seiner einfachen und frommen Lebensart nicht abgebracht haben. [4]

Ali Meshkinis Tochter ist mit Mohammad Mohammadi Reyshahri, dem ersten Leiter des Geheimdienstes VEVAK verheiratet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://news.yahoo.com/s/afp/20070730/wl_mideast_afp/iranpoliticsreligion_070730200328
  2. http://web.archive.org/web/20070929090722/http://www.memri.de/uebersetzungen_analysen/2005_04_OND/iran_bassiji_20_12_05.pdf
  3. http://www.irna.ir/en/news/view/line-16/0608299514144456.htm
  4. http://germ.irib.ir/index.php?option=com_content&task=view&id=1919&Itemid=55