Andreas Birnbacher

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Andreas Birnbacher Biathlon
Andreas Birnbacher - 21-01-2010.jpg
Verband DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 11. September 1981
Geburtsort Prien am Chiemsee
Karriere
Beruf Soldat
Verein SC Schleching
Trainer Theo Merkel
Fritz Fischer
Remo Krug
Debüt im Weltcup 2001
Weltcupsiege 4
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
EM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 4 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
DM-Medaillen 24 × Gold 5 × Silber 4 × Bronze
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
Silber 2007 Antholz Massenstart
Gold 2008 Östersund Mixed-Staffel
Bronze 2008 Östersund
Bronze 2012 Ruhpolding Mixed-Staffel

Staffel

IBU Biathlon-Europameisterschaften
Gold 2002 Kontiolahti Staffel
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Silber 2000 Hochfilzen Einzel
Silber 2000 Hochfilzen Sprint
Bronze 2000 Hochfilzen Verfolgung
Gold 2000 Hochfilzen Staffel
Gold 2001 Chanty-Mansijsk Sprint
Gold 2001 Chanty-Mansijsk Verfolgung
Gold 2001 Chanty-Mansijsk Staffel
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
Gold 2002 Ruhpolding Staffel
Gold 2003 Ruhpolding Sprint
Silber 2003 Oberhof Staffel
Gold 2004 Oberhof Staffel
Gold 2004 Ruhpolding Massenstart
Gold 2005 Ruhpolding Sprint
Gold 2005 Ruhpolding Verfolgung
Bronze 2005 Oberhof Massenstart
Gold 2005 Oberhof Staffel
Bronze 2006 Altenberg Sprint
Gold 2006 Altenberg Verfolgung
Gold 2006 Oberhof Einzel
Bronze 2006 Ruhpolding Staffel
Gold 2006 Ruhpolding Massenstart
Gold 2007 Oberhof Verfolgung
Gold 2008 Langdorf Sprint
Gold 2008 Oberhof Staffel
Silber 2008 Oberhof Massenstart
Gold 2009 Ruhpolding Einzel
Gold 2009 Ruhpolding Staffel
Gold 2009 Ruhpolding Massenstart
Bronze 2009 Altenberg Sprint
Gold 2009 Altenberg Verfolgung
Gold 2010 Oberhof Einzel
Gold 2010 Oberhof Mixed-Staffel
Gold 2010 Oberhof Massenstart
Gold 2010 Willingen Sprint
Gold 2010 Willingen Verfolgung
Gold 2010 Willingen Staffel
Silber 2011 Langdorf Sprint
Gold 2011 Langdorf Verfolgung
Silber 2011 Langdorf Staffel
Silber 2011 Ruhpolding Massenstart
Weltcup-Bilanz
Gesamtweltcup 10. (2007/08)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 0 1 0
Sprint 1 0 1
Verfolgung 1 0 1
Massenstart 2 2 1
Staffel 1 5 4
letzte Änderung: 6. Februar 2012

Andreas Birnbacher (* 11. September 1981 in Prien am Chiemsee) ist ein deutscher Biathlet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werdegang

Andi Birnbacher, der mit Spitznamen „Birnei“ gerufen wird, ist als Hauptfeldwebel Sportsoldat bei der Bundeswehr und dort in der Sportfördergruppe. Zunächst wollte Birnbacher Sportschütze werden. Zum Biathlonsport kam er, als Birnbachers Vater seinen Freund Fritz Fischer bat, den Sohn unter die Fittiche zu nehmen. Bereits 2002 wurde ihm der Bayerische Sportpreis in der Kategorie „Herausragende(r) Nachwuchssportler(in)“ verliehen. Zuvor gegangen waren eine Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2000 in Hochfilzen, drei Goldmedaillen bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2001 in Chanty-Mansijsk sowie die Goldmedaille mit der Staffel bei der Biathlon-Europameisterschaften 2002 in Kontiolahti. Im gleichen Jahr wurde er mit der Staffel zudem Deutscher Meister. Ein Jahr später wurde er erstmals Deutscher Meister im Sprint. Auch in den folgenden Jahren gewann er mehrfach die Deutsche Meisterschaft im Sprint, der Verfolgung sowie mit der Staffel. Bei den Winterspielen 2006 in Turin gehörte er erstmals auch zur deutschen Olympiamannschaft, blieb allerdings ohne Einsatz. In der Saison 2006/07 gelangen ihm erstmals Erfolge im Weltcup. Schon im ersten Rennen der Saison über 20 km in Östersund wurde er Zweiter. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Antholz sicherte er sich seine erste WM-Medaille. Im Massenstartrennen über 15 Kilometer gewann er die Silbermedaille hinter dem Sieger Michael Greis. 2008 wurde Birnbacher in Östersund Weltmeister mit der Mixed-Staffel und Dritter mit der Männerstaffel. Birnbacher erreichte den 15. Platz im Massenstart bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver.[1][2] Seinen ersten Weltcupsieg feierte er am 17. März 2011 im Sprintwettbewerb am Holmenkollen in Oslo. Genau neun Monate später, am 17. Dezember 2011, sicherte er sich im wegen Scheemangels ersatzweise für Le Grand-Bornand-Annecy in Hochfilzen ausgetragenen Verfolgungsrennen über 12,5 Kilometer seinen zweiten Einzelerfolg im Weltcup.[3][4] Am 8. Januar 2012 gewann er den Massenstart in Oberhof.[5]

[Bearbeiten] Weltcupsiege

Datum Ort Land Disziplin
17. März 2011 Oslo-Holmenkollen NorwegenNorwegen Norwegen Sprint
17. Dezember 2011 Hochfilzen OsterreichÖsterreich Österreich Verfolgung
08. Januar 2012 Oberhof DeutschlandDeutschland Deutschland Massenstart
21. Januar 2012 Antholz ItalienItalien Italien Massenstart

[Bearbeiten] Biathlon-Weltcup-Platzierungen

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed-Staffel
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 1 2 1 5
2. Platz 1 1 5 7
3. Platz 1 1 1 4 7
Top 10 7 26 21 12 18 84
Punkteränge 19 56 46 27 20 168
Starts 26 75 51 27 20 199
Stand: 25. Januar 2012

[Bearbeiten] Literatur

  • Klaus Blume: Der Sportschütze werden wollte. Andreas Birnbacher, in: Kicker 10 (2007), S. 80

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Andreas Birnbacher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Massenstarts bei Olympia - Biathleten im Visier der Kritik auf speiegel.de
  2. Men's 15 km Mass Start - Mass Start : Schedule and Results, Vancouver 2010 Winter Olympics
  3. "Birnbacher triumphiert, Neuner patzt" auf Kicker-online vom 17. Dezember 2011 abgerufen am 17. Dezember 2011
  4. Übernahme Weltcup – Le Grand Bornand Annecy, Frankreich
  5. Birnbacher läuft allen davon. auf sportschau.de. abgerufen am 8. Januar 2012
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