Andreas Birnbacher
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Andreas Birnbacher  |
 |
| Verband |
Deutschland Deutschland |
| Geburtstag |
11. September 1981 |
| Geburtsort |
Prien am Chiemsee |
| Karriere |
| Beruf |
Soldat |
| Verein |
SC Schleching |
| Trainer |
Theo Merkel
Fritz Fischer
Remo Krug |
| Debüt im Weltcup |
2001 |
| Weltcupsiege |
4 |
| Status |
aktiv |
| Medaillenspiegel |
| WM-Medaillen |
1 ×  |
1 ×  |
2 ×  |
| EM-Medaillen |
1 ×  |
0 ×  |
0 ×  |
| JWM-Medaillen |
4 ×  |
2 ×  |
1 ×  |
| DM-Medaillen |
24 ×  |
5 ×  |
4 ×  |
|
|
|
| Weltcup-Bilanz |
| Gesamtweltcup |
10. (2007/08) |
| Podiumsplatzierungen |
1. |
2. |
3. |
| Einzel |
0 |
1 |
0 |
| Sprint |
1 |
0 |
1 |
| Verfolgung |
1 |
0 |
1 |
| Massenstart |
2 |
2 |
1 |
| Staffel |
1 |
5 |
4 |
|
| letzte Änderung: 6. Februar 2012 |
Andreas Birnbacher (* 11. September 1981 in Prien am Chiemsee) ist ein deutscher Biathlet.
Andi Birnbacher, der mit Spitznamen „Birnei“ gerufen wird, ist als Hauptfeldwebel Sportsoldat bei der Bundeswehr und dort in der Sportfördergruppe. Zunächst wollte Birnbacher Sportschütze werden. Zum Biathlonsport kam er, als Birnbachers Vater seinen Freund Fritz Fischer bat, den Sohn unter die Fittiche zu nehmen. Bereits 2002 wurde ihm der Bayerische Sportpreis in der Kategorie „Herausragende(r) Nachwuchssportler(in)“ verliehen. Zuvor gegangen waren eine Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2000 in Hochfilzen, drei Goldmedaillen bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2001 in Chanty-Mansijsk sowie die Goldmedaille mit der Staffel bei der Biathlon-Europameisterschaften 2002 in Kontiolahti. Im gleichen Jahr wurde er mit der Staffel zudem Deutscher Meister. Ein Jahr später wurde er erstmals Deutscher Meister im Sprint. Auch in den folgenden Jahren gewann er mehrfach die Deutsche Meisterschaft im Sprint, der Verfolgung sowie mit der Staffel. Bei den Winterspielen 2006 in Turin gehörte er erstmals auch zur deutschen Olympiamannschaft, blieb allerdings ohne Einsatz. In der Saison 2006/07 gelangen ihm erstmals Erfolge im Weltcup. Schon im ersten Rennen der Saison über 20 km in Östersund wurde er Zweiter. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Antholz sicherte er sich seine erste WM-Medaille. Im Massenstartrennen über 15 Kilometer gewann er die Silbermedaille hinter dem Sieger Michael Greis. 2008 wurde Birnbacher in Östersund Weltmeister mit der Mixed-Staffel und Dritter mit der Männerstaffel. Birnbacher erreichte den 15. Platz im Massenstart bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver.[1][2] Seinen ersten Weltcupsieg feierte er am 17. März 2011 im Sprintwettbewerb am Holmenkollen in Oslo. Genau neun Monate später, am 17. Dezember 2011, sicherte er sich im wegen Scheemangels ersatzweise für Le Grand-Bornand-Annecy in Hochfilzen ausgetragenen Verfolgungsrennen über 12,5 Kilometer seinen zweiten Einzelerfolg im Weltcup.[3][4] Am 8. Januar 2012 gewann er den Massenstart in Oberhof.[5]
[Bearbeiten] Biathlon-Weltcup-Platzierungen
Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.
- Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
- Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
- Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
- Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
- Staffel: inklusive Mixed-Staffel
| Platzierung |
Einzel |
Sprint |
Verfolgung |
Massenstart |
Staffel |
Gesamt |
| 1. Platz |
|
1 |
1 |
2 |
1 |
5 |
| 2. Platz |
1 |
|
|
1 |
5 |
7 |
| 3. Platz |
|
1 |
1 |
1 |
4 |
7 |
| Top 10 |
7 |
26 |
21 |
12 |
18 |
84 |
| Punkteränge |
19 |
56 |
46 |
27 |
20 |
168 |
| Starts |
26 |
75 |
51 |
27 |
20 |
199 |
| Stand: 25. Januar 2012 |
- Klaus Blume: Der Sportschütze werden wollte. Andreas Birnbacher, in: Kicker 10 (2007), S. 80
- ↑ Massenstarts bei Olympia - Biathleten im Visier der Kritik auf speiegel.de
- ↑ Men's 15 km Mass Start - Mass Start : Schedule and Results, Vancouver 2010 Winter Olympics
- ↑ "Birnbacher triumphiert, Neuner patzt" auf Kicker-online vom 17. Dezember 2011 abgerufen am 17. Dezember 2011
- ↑ Übernahme Weltcup – Le Grand Bornand Annecy, Frankreich
- ↑ Birnbacher läuft allen davon. auf sportschau.de. abgerufen am 8. Januar 2012