Antoniów

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Antoniów
Antoniów führt kein Wappen
Antoniów (Polen)
Antoniów
Antoniów
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Oppeln
Landkreis: Oppeln
Gmina: Ozimek
Geographische Lage: 50° 41′ N, 18° 12′ O50.690418.1994Koordinaten: 50° 41′ 25″ N, 18° 11′ 58″ O
Höhe: 178 m n.p.m
Einwohner:

1227

Postleitzahl: 46-040
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OPO

Antoniów (deutsch Antonia) ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Antoniów liegt in der Gemeinde Ozimek (Malapane) im Powiat Opolski in der polnischen Woiwodschaft Oppeln.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Antoniów liegt drei Kilometer nordwestlich vom Gemeindesitz Ozimek (Malapane) und 18 Kilometer östlich von der Kreisstadt und Woiwodschaftshauptstadt Oppeln. Der Ort liegt südöstlich des Turawa-Stausees.

[Bearbeiten] Nachbarorte

Nachbarorte von Antoniów sind im Nordwesten Szczedrzyk (Sczedrzik), im Norden Dylaki (Dylocken) und im Südosten Ozimek (Malapane).

[Bearbeiten] Geschichte

Das Dorf wurde 1781 auf Order Friedrich des Großen als Holzfällerkolonie für das Hüttenwerk Malapane gegründet. Namensgeberin dürfte Maria Antonia von Bayern gewesen sein. 1885 hatte der Ort 356 Einwohner.

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 189 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 105 für Polen.[1]. Antonia verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 937 Einwohner. Am 1. April 1939 wurde Antonia nach Malapane eingemeindet. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Oppeln.

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Antoniów umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln. 1999 kam der Ort zum wiedergegründeten Powiat Opolski.

[Bearbeiten] Vereine

[Bearbeiten] Literatur

  •  Norbert Schwierz: Ortschronik von Antonia (Antoniów). Düsseldorf/Dülmen 1998, ISBN 3-87595-309-6.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Vgl. Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921
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