Bajiquan

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Bajiquan (chinesisch 八極拳 ‚Faust der acht Extreme‘) ist eine chinesische Kampfkunst. „Baji“ ist ebenso wie „Taiji (Chinesische Philosophie)“ ein alter philosophischer Begriff aus dem Daoismus, der die Grenzen der acht räumlichen Ausdehnungen beschreibt.

Göttlicher Speer-Shen Qiang Li Shu Wen (1860–1934), galt in der Qing-Dynastie als der Begründer der Kampfkunst. Namentlich erwähnt werden auch Huo Dian Ge, Li Cheng Du, Liu Yun Qiao, und Zhang Xiang Wu (1873–1959).[1] Der erste Bericht darüber stammt von einem chinesischen Moslem aus dem Dorf Mong in der Provinz Hebei in Nordchina. Das derzeitige System wurde ursprünglich parallel zum System Pi Gua Zhang betrieben („Hängende Handkante“). Heute wird ein vereinigter Stil gelehrt, weil sich die beiden Systeme ergänzen.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Kämpfer sollen Techniken anwenden, die einen Gegner mit einem einzigen Schlag besiegen. Tiefe Stellungen entwickeln die Kraft der Beine. Diese Kampfkunst vertritt einen harten, direkten Stil und ist für ihre extremen kraftvollen Schläge bekannt. Bezeichnend für diesen Sport ist ein lautes Aufstampfen, dass den Gegner einschüchtern und gleichzeitig auch die innere Energie des Kämpfers entwickeln soll. Angriffe werden auf kurzer Distanz und mit acht verschiedenen Körperteilen ausgeführt: Ellbogen, Schulter, Kopf, Hände, Füße, Gesäß, Hüften und Knie.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Artikel über den Bajiquan