Bankart-Läsion
| Klassifikation nach ICD-10 | ||
|---|---|---|
| S43.01 | Schulterluxation mit Bankart-Läsion | |
| S43.0 | Luxation des Schultergelenkes | |
| ICD-10 online (WHO-Version 2013) | ||
Als eine Bankart-Läsion (Bankart´s lesion), eine Form der Glenoidfraktur, wird eine spezielle Verletzung des Schultergelenkes bezeichnet, bei der die Gelenklippe des vorderen Pfannenrandes (Labrum glenoidale inferius) der Schultergelenkspfanne (Cavitas glenoidalis) teilweise oder subtotal abgerissen ist. Dies geschieht im Regelfall durch eine Schulterluxation (Ausrenkung) nach vorn bei einem Trauma. Dabei werden meistens das Labrum glenoidale und der vordere Kapselansatz abgerissen. Es kommt zu einer Abflachung des unteren Pfannenrandes und in der Folge zu einem erleichterten Auftreten einer Schulterluxation (besonders in Verbindung mit einer Hill-Sachs-Läsion). Die Bankart-Läsion ist daher eine der Ursachen für eine posttraumatische, rezidivierende Schulterluxation.
Die Bankart-Läsion ist nach dem englischen Chirurgen Arthur S. B. Bankart (1879–1951) benannt.
[Bearbeiten] Literatur
Alfred M. Debrunner: Orthopädie/Orthopädische Chirurgie, Huber Verlag. ISBN 3-456-84270-8
[Bearbeiten] Weblinks
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