Befragen

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Unter Befragen versteht man beim Schach den Angriff auf einen aktiv positionierten Stein des Gegners mit einem minder- oder gleichwertigen Stein, wodurch der gegnerische Stein gezwungen wird, sich zu deklarieren: Er muss abziehen, angreifen, sich tauschen oder opfern.

Wenn ein Figurenvorposten einer Seite nicht mehr befragt werden kann, sichert er seiner Seite üblicherweise einen Vorteil. Ein typisches Beispiel hierfür ist der sogenannte Ewige Springer.

Beispiel[Bearbeiten]

Solid white.svg a b c d e f g h Solid white.svg
8 a8 b8 c8 d8 e8 f8 g8 h8 8
7 a7 b7 c7 d7 e7 f7 g7 h7 7
6 a6 b6 c6 d6 e6 f6 g6 h6 6
5 a5 b5 c5 d5 e5 f5 g5 h5 5
4 a4 b4 c4 d4 e4 f4 g4 h4 4
3 a3 b3 c3 d3 e3 f3 g3 h3 3
2 a2 b2 c2 d2 e2 f2 g2 h2 2
1 a1 b1 c1 d1 e1 f1 g1 h1 1
a b c d e f g h
Befragung des weißen Läufers in der Spanischen Eröffnung durch 3. ... a7-a6


Die mit Abstand häufigste Befragung in der Schachpraxis findet im dritten Zug der Spanischen Partie statt: Nach 3.Lf1-b5 zieht Schwarz a7-a6 (in Eröffnungs-Lehrbüchern des 19. Jahrhunderts als Morphy-Verteidigung der Spanischen Partie bezeichnet und mittlerweile in über zwanzig Varianten ausgearbeitet) und stellt den angegriffenen Lb5 vor die sofortige Wahl, sich gegen den Sc6 zu tauschen oder auf a4 abzuziehen. Im letzteren Fall kann Schwarz bei Bedarf den Läufer mit b7-b5 zum weiteren Rückzug auf b3 zwingen.