Bestrahlungsplanung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter der Bestrahlungsplanung versteht man im Rahmen der Strahlentherapie die Ausarbeitung eines individuellen Plans zur Eingrenzung des Tumors und der gleichzeitigen Schonung des gesunden Gewebes.

Durchführung[Bearbeiten]

Die Planung beruht in der Regel auf einem computergestützten Planungssystem sowie auf zuvor gemachten CT-Aufnahmen des Patienten. Für die Bestrahlungsplanung ist nach Strahlenschutzverordnung [1], bzw. Röntgenverordnung [2][3] ein sogenannter „Medizinphysik-Experte“ verantwortlich. Um die Toleranzgrenzen der Organe nicht zu überschreiten, werden mittels der Mehr-Felder-Technik aus unterschiedlichen Winkeln Teildosen appliziert (auch isozentrische Bestrahlung genannt).

Ziel[Bearbeiten]

Ziel der Bestrahlungsplanung ist es, den Tumor mit einer relativen Dosis (meist 95 %) einzugrenzen und das gesunde Gewebe durch Hilfsmittel wie zum Beispiel der Mehr-Felder-Technik bestmöglich zu schonen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Strahlenschutzverordnung §81 Absatz 3
  2. Röntgenverordnung §3 Absatz 3, Abschnitt 2c
  3. Röntgenverordnung §27