Biere

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Dieser Artikel beschreibt einen Ortsteil der Gemeinde Bördeland.
  • Für die Schweizer Gemeinde im Waadtländer Jura siehe Bière.
  • Für den deutschen Informatiker Armin Biere (* 1967) siehe Armin Biere.
Biere
Gemeinde Bördeland
Wappen von Biere
Koordinaten: 51° 58′ N, 11° 39′ O51.96666666666711.6582Koordinaten: 51° 58′ 0″ N, 11° 39′ 0″ O
Höhe: 82 m ü. NN
Fläche: 24,66 km²
Einwohner: 2.431 (31. Dez. 2006)
Eingemeindung: 29. Dez. 2007
Postleitzahl: 39221
Vorwahl: 039297

Biere ist ein Ortsteil und Sitz der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Bördeland im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. Bis zum 28. Dezember 2007 war Biere eine selbständige Gemeinde.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Im Jahr 937 wird Biere in einer Urkunde Ottos I. erstmals unter dem Namen bigera, was so viel wie Ort am fließenden Wasser bedeutet, genannt. Seit dem Jahre 1800 trägt die Gemeinde ihren jetzigen Namen Biere. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort vollständig zerstört. Durch den Wiederaufbau nach einem Dorfbrand im Jahre 1835 erhielt der Ort sein heutiges Aussehen.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes war und wird hauptsächlich durch die Landwirtschaft bestimmt.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen wurde am 31. Mai 1937 durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen verliehen.

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Blau; vorn drei rote Rosen mit goldenem Bart und Butzen.“

Der Wappenschild befindet sich erstmalig in dieser Form auf dem Gerichtssiegel von Biere aus dem Jahre 1592; Rosen als auf den Ort bezügliche Beizeichen stehen schon in dem 1527 gebrauchten Gemeindesiegel. Die Farben sind modern ergänzt.

Der Heraldiker, der das Bierer Wappen schuf, ist unbekannt.

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Die Gemeinde befindet sich rund 5 km von Schönebeck (Elbe) und 20 km von der Landeshauptstadt Magdeburg entfernt. Die Autobahnauffahrt Schönebeck zur A 14 liegt in unmittelbarer Nähe und kann über Welsleben erreicht werden. Die Kreisstadt Bernburg (Saale) liegt etwa 25 km südlich. Die nächste Bahnstation liegt im östlich benachbarten Eggersdorf; sie wird von Regionalbahnen der Linie AscherslebenMagdeburg angefahren. Ferner gibt es eine Busverbindung von Biere nach Schönebeck.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Auf dem Friedhof befinden sich die Grabstätten einer 1943 verstorbenen Zwangsarbeiterin sowie von sechs in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs ermordeten unbekannten KZ-Häftlingen.

Die Sankt-Andreas-Kirche des Orts entstand in den Jahren 1850 bis 1852. Bemerkenswert ist das in der Welsleber Straße befindliche mittelalterliche Sühnekreuz zu Biere.

[Bearbeiten] Bierer Berg

In unmittelbarer Nähe von Biere und Schönebeck befindet sich der 83 Meter hohe Bierer Berg, der von 1885 bis 1949 zu Ehren Otto von Bismarck den Namen Bismarckhöhe trug. Dort befinden sich ein Heimattiergarten und ein 13,5 Meter hoher Aussichtsturm. Der Heimattiergarten wurde 1973 zur 750-Jahrfeier von Schönebeck angelegt.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2007

[Bearbeiten] Weblinks

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