Bissanzeiger

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Bissanzeiger dienen beim Angeln dazu, das Anbeißen eines Fisches zu signalisieren.

Bei Angelmethoden ohne Schwimmer und insbesondere beim Nachtangeln sind Bissanzeiger unerlässlich, da sowohl aus angeltaktischen Gründen als auch unter dem Gesichtspunkt des Tierschutzes ein unbemerkter Anbiss vermieden werden soll. Zu diesem Zweck werden akustische (die sogenannte Aalglocke) und optische (Knicklichter) Anzeiger auf die Spitze der Angelrute gesetzt. Voraussetzung für ein deutliches Signal beim Anbiss ist eine straff geführte Angelschnur. Siehe auch: Schwingspitze

Elektronische Bissanzeiger überwachen den Schnurabzug. Ein Flügelrad unterbricht bei Schnurabzug eine Lichtschranke, woraufhin ein akustisches und/oder optisches Signal erzeugt wird. Durch die Verwendung von 2- oder 4-flügeligen Rädern kann bei manchen elektronischen Bissanzeigern auch noch die Sensibilität eingestellt werden. Dies ist vor allem an fließenden Gewässern oder bei starkem Wind sinnvoll.

Eine andere Bauart elektronischer Bissanzeiger arbeitet mit einem Magneträdchen, welches durch seinen Impuls ein Signal auslöst.

Der elektronische Bissanzeiger wurde von dem Engländer Richard Walker erfunden.

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