Brian Robinson

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Brian Robinson (* 3. November 1930 in Mirfield) ist ein ehemaliger britischer Radrennfahrer. 1958 war er der erste Brite, der eine Etappe der Tour de France gewann.

1952 startete Brian Robinson bei den Olympischen Spielen in Helsinki; im Einzel-Straßenrennen belegte er Platz 27 und im Mannschafts-Wettbewerb Platz elf. Zudem wurde er britischer Bergmeister.

Anschließend wurde Robinson Profi, 1954 wurde er Zweiter der Gesamtwertung der Tour of Britain. In den folgenden Jahren gehörte er zur ersten Generation britischer Straßenfahrer, die auch erfolgreich an Straßenrennen auf dem „Kontinent“ teilnahmen. So startete er siebenmal bei der Tour de France; seine beste Platzierung war der 14. Platz im Jahre 1956; 1958 und 1959 gewann er jeweils eine Etappe. Die Tour 1959 konnte Robinson indes nur aufgrund der Hilfe seines Mannschaftskameraden Seamus Elliott zu Ende fahren: Nach seinem Etappensieg war Robinson so erschöpft, dass er weit hinter dem Feld herfuhr und aus dem Zeitlimit fiel, nur Elliott blieb bei ihm. Während Elliott jedoch anschließend die Tour beenden musste, konnte Robinson weiterfahren, da nach den Regeln kein Fahrer, der so wie Robinson unter den ersten Zehn platziert war, wegen Überschreitung des Limits ausgeschlossen werden konnte.[1] 1957 wurde Robinson Dritter bei Mailand-Sanremo und 1961 gewann er das Critérium du Dauphiné.

2009 gehörte Brian Robinson zu den ersten 50 Briten, die in die British Cycling Hall of Fame aufgenommen wurden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Shay Elliott auf rapha.cc

Weblinks[Bearbeiten]