Broaden-and-build-Theorie

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Die Broaden-and-build-Theorie wurde von Barbara L. Fredrickson 1998 vorgestellt und ist in der Sparte der Positiven Psychologie anzusiedeln.

Allgemein liegt der Theorie die Annahme zu Grunde, dass Emotionen das Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster beeinflussen können. Positive Emotionen wie Lust, Interesse, Zufriedenheit, Stolz und Liebe wirken erweiternd, während eine bedrohliche Situation eine Einschränkung erfordert um das Leben durch z.B. Flucht oder Angriff zu sichern.

Werden positive Emotionen empfunden, wirken sich diese nicht direkt auf das Sichern des Überlebens aus, jedoch wird dadurch eine motivationale Basis für Tätigkeiten gelegt, die sich zu langfristig nutzbaren persönlichen Ressourcen entwickeln können. Daraus entsteht eine positive Aufwärtsspirale, die sich von selbst fortsetzen kann, da ein wiederholtes Erleben von positiven Emotionen letztendlich wiederum motivierend wirkt.

Literatur[Bearbeiten]

Barbara L. Fredrickson: The role of positive emotions in positive psychology: The broaden-and-build theory of positive emotions. In: American Psychologist. 56, 2001, S. 218-226.

Barbara L. Fredrickson: The broaden-and-build theory of positive emotions. In: The Royal Society. 359, 2004, S. 1367–1377. (PDF-Datei; 167 kB).