Chanileh

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Chanileh (kurdisch: Xaníle, خانیله) ist ein kleines Dorf 6 km südwestlich von Ravansar und ca. 56 km entfernt von Kermānschāh im westlichen Iran. Es liegt am Südhang des hügeligen Gebiets von Salakan und bietet einen eindrucksvollen Blick auf die Gomeshter-(Garaw)-Ebene. Salakan ist ein Teil des Radiolarien Gürtel und hat zahlreiche Quellen Absatzmöglichkeiten auf den nördlichen und südlichen Hängen. Das Vorhandensein dieser Quellen und eindrucksvoller Blick von Khanileh über die Ebene zog prähistorische Menschen in das Gebiet seit der Kupferzeit und frühe Siedlungen weiterhin in der Bronze- und Eisenzeit. Die Überreste dieser frühen Siedlungen sind sichtbar auf einem alten Grabhügel westlich des Dorfes und auf einem alten Friedhof von Eisenzeit Zeit im Dorf selbst. TL aus einer Anzahl von Scherben aus dem westlichen Hügel hat zwei Gruppen von Daten offenbart: 4. und 1. Jahrtausend BC. Es ist ein niedriger Hügel, der mit Parther Besetzung bleibt südlich des Dorfes namens Tapa Bawa. Diese Stätten wurden 1986 und 2006 untersucht, was zur Entdeckung von einer Reihe von Scherben und Steinzeit Artefakte führte. Präsenz der Scherben aus islamischer Zeit weist darauf hin, dass das Dorf in diesem Zeitraum bewohnt war.

Chanileh war das Zentrum einer Gruppe von Qaderiya, einen kurdischen Sufi-Ordens, deren Führer Scheich Hadi Haschemi, gab es zwischen Ende 1950 beigelegt und frühen 1970er Jahren. Sein Vater, Scheich Mohammad Hashemi (Zada nakhwar) war aus Dolaw Dorf, eines der traditionellen Zentren der Qaderiyas Sufi-Orden südöstlich von Sanandadsch. Er kam nach Khanileh mit einer Gruppe von seinen Stellvertretern oder Kalifen und Derwische oder initiiert. Die landwirtschaftlichen Flächen rund um das Dorf wurden allmählich zum privaten Eigentum der Familie Shaikh. Sein Sohn, der ein Vermieter wurde, baute ein großes Backstein-Haus, das vor allem ein Herrenhaus war und in zugleich ein Khanagha oder Gemeindehaus für seine Kalifen und Derwische. Die Bauern, die keine Khanileh Landbesitzer wurden Hirten und Arbeiter des Shaikh. Sein anhaltender Druck auf die armen einheimischen Bauern wurde seit den 1960er Jahren Bodenreform und schließlich Islamischen Revolution 1979 zwang ihn in den Irak und schließlich nach Großbritannien wandern geschwächt. Er starb in London, aber sein Körper war in den Iran zurück genommen und begraben in Dolaw. Das Dorf wurde Anfang 1970 aufgegeben, aber nach der Revolution, die neue Regierung half Bauern, die landwirtschaftlichen Flächen zu kultivieren und eine Reihe von Familien, die migriert zu Khanileh zurückgegeben Rawansar hatte und siedelten sich dort.

Literatur[Bearbeiten]

  • Y. Hassanzadeh, M. Karami, F. Bahrol’oloomi, K. Taheri, A. Tahmasbi, A. Moradi Bisetouni, F. Biglari: Khanileh. New evidence of Chalcolithic and Early Historic occupations from northwest of the Kermanshah Plain, Central Zagros. In: Iranian Journal of Archaeology and History, Bd. 25 (2010), ISSN 1015-2830
  • Philip G. Kreyenbroek, Stefan Sperl (Hrsg.): The Kurds. A Contemporary Overview (SOAS politics and culture in the Middle East Series). Routledge, London 1992, 0-415-07265-4.
  • Louis D. Levine, Mary M. A. McDonald: The Neolithic and Chalcolithic periods in the Mahidasht. In: Iran. Journal of the British Institute of Persian Studies, Jg. 15 (1977), S. 39–50, ISSN 0578-6967.
  • Louis D. Levine, Theodore Cuyler Young: A Summary of the Ceramic Assemblages of the Central Western Zagros from the Middle Neolithic to the Late Third Millennium B.C. In: Colloques Internationaux de Centre National de la Recherche Scientifique. Prehistore De La Mesopotamie, Bd. 46 (1986), S. 15–53, ISSN 0366-7634.
  • Simo Parpola, Michael Porter: The Helsinki Atlas of the Near East in the Neo-Assyrian Period (The Neo-Assyrian Text Corpus Project). The Casco Bay Assyriological Institute, Helsinki 2001, ISBN 951-45-9050-3.

Weblinks[Bearbeiten]

34.67583333333346.619388888889Koordinaten: 34° 41′ N, 46° 37′ O