Checkpoint (Zellbiologie)

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Der Terminus Checkpoint bezeichnet in der Zellbiologie einen Kontrollpunkt - sowie gleichzeitig den dahinterstehenden Kontrollmechanismus - zu beschreiben, der die zeitliche Abfolge von Zellzyklusprozessen reguliert.[1]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Die Aktivierung von Zellzyklus-Checkpoints wurde ursprünglich als Antwort auf spezifische zelluläre Fehlfunktionen beschrieben, mittlerweile ist jedoch die Auffassung verbreitet, dass Checkpoints integrale Bestandteile von physiologischen Zellzyklusabläufen sind.

So versteht man unter dem mitotischen Checkpoint (auch Spindle Checkpoint) einen Mechanismus, der den zeitlichen Ablauf der Mitose mit der Anheftung der Kinetochore an den mitotischen Spindelapparat koordiniert.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. K. M. Yasutis, K. G. Kozminski: Cell cycle checkpoint regulators reach a zillion. In: Cell cycle (Georgetown, Tex.). Band 12, Nummer 10, Mai 2013, S. 1501–1509, ISSN 1551-4005. doi:10.4161/cc.24637. PMID 23598718. PMC 3680530 (freier Volltext).
  2. L. Jia, S. Kim, H. Yu: Tracking spindle checkpoint signals from kinetochores to APC/C. In: Trends in biochemical sciences. Band 38, Nummer 6, Juni 2013, S. 302–311, ISSN 0968-0004. doi:10.1016/j.tibs.2013.03.004. PMID 23598156.