Datenfeld

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Ein Datenfeld ist die kleinste Einheit eines Datensatzes, nach Mertens[1] die kleinste auswertungsfähige Dateneinheit, z. B. eine Artikelnummer. Im Datensatz Person könnten beispielsweise die Datenfelder Name, Geburtsdatum und Adresse enthalten sein. Alle Datensätze einer Art (zum Beispiel die aller Personen) werden in der Regel in einem Datenbestand, zum Beispiel in einer Datenbank-Tabelle (auch Relation genannt) gespeichert.

In der Programmierung, d. h. in Computerprogrammen, werden Datenfelder deklariert, wodurch Speicherbereiche zur Aufnahme der konkret zu verarbeitenden Daten reserviert werden, sogenannte „Datenstrukturen“. Jedes Datenfeld ist durch Attribute wie zum Beispiel seinen Namen oder Datentyp charakterisiert.[2]

Datenfelder werden je nach Form der Speicherung oder auch je nach Programmiersprache anders genannt. In relationalen Datenbanken entspricht jedem Datenfeld ein Attribut. Die Gesamtheit der Attribute, der Datensatz, entspricht dem Tupel.

In abweichender Bedeutung wird der Ausdruck Datenfeld zum Teil auch als Synonym für ‚Feld‘ (dort in der Bedeutung ‚Array‘) benutzt. Siehe [3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mertens, P; et al (1998): „Grundzüge der Wirtschaftsinformatik“, 5. Auflage, Springer Verlag, Berlin, S. 59
  2. wissen.de: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/technik/computer/index,page=1080250.html
  3. Uni Bayreuth Programmieren in Fortran [1]