Denis Kudla

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Denis Kudla Tennisspieler
Denis Kudla
Kudla 2012 beim Training im Queens Club
Nationalität: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 17. August 1992
Größe: 180 cm
Gewicht: 75 kg
1. Profisaison: 2008
Spielhand: Rechts
Trainer: Diego Moyano
Preisgeld: 648.358 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 13:25
Höchste Platzierung: 90 (8. Juli 2013)
Aktuelle Platzierung: 123
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 4:9
Höchste Platzierung: 196 (7. Juli 2014)
Aktuelle Platzierung: 208
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 21. Juli 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Denis Kudla (* 17. August 1992 in Kiew) ist ein US-amerikanischer Tennisspieler mit ukrainischen Wurzeln.

Karriere[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Denis Kudla, Sohn eines Architekten und einer Hausfrau, fing im Alter von 7 Jahren mit dem Tennisspielen an. Er ging an eine Universität in Burke wo er vom Tennistrainer Frank Salazar trainiert wurde. Im Alter von 13 Jahren zog er nach Arlington County wo er noch heute lebt und trainiert. An der Washington-Lee High School konnte er täglich seinem Hobby nachgehen, wodurch für eine normale Hochschule keine Zeit mehr blieb. So wurde er ab der neunten Klasse von einem Privatlehrer Zuhause unterrichtet.[1] Mit 16 Jahren wollte er an die University of Southern California entschied sich jedoch letztlich dagegen um sich ganz auf den Tennis zu konzentrieren. 2009 gewann er den Titel bei den Orange Bowl, einem der wichtigsten Juniorenturniere der Welt. 2010 stand er bei den Junioren-US-Open im Finale, musste sich jedoch letztlich seinem Landsmann Jack Sock geschlagen geben. Am Ende desselben Jahres stand er an dritter Position der Junioren-Weltrangliste. Außerdem war er 2010 Teil des Davis-Cup Teams, welches in der ersten Runde gegen den späteren Sieger Serbien mit 2:3 ausschied.

Das Jahr 2011[Bearbeiten]

In der Saison 2011 nahm Kudla an 12 Challenger- und 7 Futures-Turnieren teil. Sein bestes Ergebnis in diesen Klassen war beim U.S.A. F25 wo er sich den Sieg gegen Dennis Lajola sicherte. Auf der ATP World Tour nahm er unter anderem an den Qualifikationen zu den US Open und den Indian Wells Masters teil. Er schaffte es jedoch bei beiden Turnieren nicht in das Hauptfeld. Weitere Turniere bestritt er in Los Angeles, Atlanta, Newport, Eastbourne, London und in Houston (alles 250-Turniere). Daraus resultierte lediglich beim Turnier in Newport ein ansehnliches Resultat, wo er bis in den Viertelfinal vorrücken konnte und dort seinem Landsmann Michael Yani mit 3:6, 7:65, 5:7 unterlag. Am Ende des Jahres belegte er in der Weltrangliste den 276. Platz, was bis zu diesem Zeitpunkt seine beste Klassierung war.

Das Jahr 2012[Bearbeiten]

Die Saison 2012 begann er mit der ATP Auckland, wo er bereits in der ersten Qualifikationsrunde dem einheimischen Artem Sitak unterlag. Darauf folgten die Australian Open, wo er sich über drei Qualifikationsrunden fürs Hauptfeld qualifizieren konnte. In der ersten Runde war jedoch das Turnier zu Ende, nachdem er dem deutschen Tommy Haas in vier Sätzen mit 6:75, 6:3, 0:6, 5:7 unterlag. Weiter ging es mit einem Challenger Turnier in Honolulu bei welchem er bis ins Viertelfinale vorstossen konnte und sich dort dem Japaner Tatsuma Ito geschlagen geben musste. Auch beim nächsten Challenger Turnier in Dallas schaffte er es bis ins Viertelfinale, musste jedoch wieder als Verlierer vom Platz. Durch eine Wild Card konnte er am ATP Turnier in San José teilnehmen und überstand dabei die erste Runde. Im Achtelfinale bekam er es mit seinem Landsmann Andy Roddick zu tun, mit welchem er über weite Strecken mithalten konnte. Letztendendes gelang im die Sensation nicht und schied mit einem 7:65, 6:75, 4:6 aus. Beim ATP Turnier in Memphis schied er bereits in der 2. Qualifikationsrunde gegen Robert Kendrick aus. Eine Woche später schied er wieder bereits in der ersten Hauptrunde bei den ATP Delray Beach gegen Dudi Sela mit 4:6, 3:6 aus. Beim ATP-1000 Turnier in Indian Wells überstand er die erste Runde und traf in der zweiten Runde auf Roger Federer. Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden auf der Profi-Tour. Roger Federer gewann das Spiel deutlich mit 6:4, 6:1. Für das Masters-1000 Turnier in Miami erhielt er von der Turnierleitung eine Wildcard und traf in der ersten Runde auf Antonio Veić, der sich über die Qualifikationsrunden für das Turnier qualifizieren konnte. Er unterlag dem Kroaten in drei Sätzen und schied aus dem Turnier aus. Bei den vier darauffolgenden Challenger-Turniere war sein bestes Ergebnis eine Viertelfinalteilnahme bei den Sarasota Open, wo er in drei Sätzen seinen Landsmann James Blake unterlag. Die Qualifikation für die French Open verpasste er nach einer Zweisatz-Niederlage gegen Eduardo Schwank. Auch beim folgenden Challenger-Turnier in Nottingham schaffte er es nicht über die erste Runde hinaus. Er unterlag dem Australier Marinko Matosevic in zwei Sätzen mit 4:6 und 6:74. Im Juli gewann er das Turnier in Lexington gegen Érik Chvojka und feierte damit seinen ersten Titel auf der ATP Challenger Tour. Im Oktober kam dann ein zweiter Turniersieg dazu, als er das Challenger-Turnier in Charlottesville für sich entscheiden konnte. Am Ende des Jahres stand er auf Position 140 der Weltrangliste.

Das Jahr 2013[Bearbeiten]

Im Januar 2013 schaffte er den Einzug ins Hauptfeld beim ATP-Turnier von Brisbane, scheiterte aber in der ersten Runde an Jürgen Melzer. In der Qualifikation für die Australian Open scheiterte er bereits in der ersten Qualifikationsrunde. Erst Mitte März konnte er wieder einen Erfolg feiern, als er das Finale beim Challenger-Turnier von Dallas erreichte, dieses allerdings gegen Jürgen Melzer in drei Sätzen verlor. Rund einen Monat später stand er beim Challenger-Turnier in Tallahassee im Finale und gewann in zwei Sätzen gegen Cedrik-Marcel Stebe. Bei den French Open qualifizierte er sich für das Hauptfeld, wo er jedoch ein weiteres Mal in der ersten Runde ausschied. In Wimbledon schaffte er es wie im Vorjahr in die zweite Runde, verlor dieses aber gegen Ivan Dodig. Am Ende des Jahres stand er auf Position 115 der Weltrangliste, womit er zum Vorjahr 25 Position gutmachen konnte.

Erfolge[Bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (6)

Einzel[Bearbeiten]

Siege[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Endergebnis
1. 29. Juli 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lexington Hartplatz KanadaKanada Érik Chvojka 5:7, 7:5, 6:1
2. 4. November 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charlottesville Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alex Kuznetsov 6:0, 6:3
3. 4. Mai 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tallahassee Sand DeutschlandDeutschland Cedrik-Marcel Stebe 6:3, 6:3
4. 5. Juli 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Winnetka Hartplatz UsbekistanUsbekistan Farrux Doʻstov 6:2, 6:2

Doppel[Bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 26. Januar 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Maui Hartplatz JapanJapan Yasutaka Uchiyama Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Daniel Kosakowski
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nicolas Meister
6:3, 6:2
2. 5. Juli 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Winnetka Hartplatz AustralienAustralien Thanasi Kokkinakis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Evan King
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Raymond Sarmiento
6:2, 7:64

Statistik (Einzel)[Bearbeiten]

Turnier1 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 Gesamt
Australian Open 1R 1R 0
French Open 1R 0
Wimbledon 2R 2R 0
US Open   2R 1R 0
Gewonnene Einzel-Titel 0 0 0 0 0 0 0 0
Gesamt-Siege/-Niederlagen2 3:5 5:11 2:6 2:2 1:1 0:0 0:0 13:25
Jahresendposition (123) 114 137 276 496 1051 1208 N/A

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1R, 2R, 3R = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde

  • 1 Turnierresultat in Klammern bedeutet, dass der Spieler das Turnier noch nicht beendet hat; es zeigt seinen aktuellen Turnierstatus an. Nachdem der Spieler das Turnier beendet hat, wird die Klammer entfernt.
  • 2 Stand: 21. Juli 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Denis Kudla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. From Kiev to Arlington to Wimbledon, washingtonian.com, 21. März 2012